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Von Potsdam nach Workuta

Nach einem Überblick über die Geschichte der sowjetischen Militärtribunale in Deutschland 1945 bis 1955 einschließlich der Praxis ihrer Tätigkeit untersuchen die einzelnen Beiträge die Schicksale der Gefangenen in Potsdams "verbotener Stadt". Anhand von Interviews mit ehemaligen Häftlingen werden die Umstände der Verhaftungen dargestellt, die Verhöre und Verurteilungen, der Haftalltag, der Weg der Gefangenen durch die verschiedenen Haftstationen in Deutschland und der Sowjetunion und das Leben nach der Entlassung. Ein eigenes Kapitel befasst sich mit der Inhaftierung sowjetischer Armeeangehöriger.

Inhalt:

 

 

Vorwort

 

 

Veniamin Iofe

Zum Geleit

Der Geist von Auschwitz, Kolyma und Hiroshima

 

Peter Erler

Besatzungsjustiz in der SBZ/DDR

 

Elke Fein

Potsdam-Am Neuen Garten

Das Gefängnis in der „verbotenen Stadt“

 

Nina Leonhard

Die Häftlinge des Gefängnisses Potsdam-Neuer Garten

 

Jens Niederhut

Untersuchungsgefängnis Potsdam-Neuer Garten

Verhöre und Verurteilungen

 

Anke Höhne

Haftalltag im Gefängnis Potsdam-Neuer Garten

 

Andreas Decker

Von Potsdam nach Workuta

Weitere Haftstationen und das Leben nach der Haft

 

Uta Gerlant

„Wir dienten der Sowjetunion“

Angehörige der sowjetischen Streitkräfte in der DDR

als Untersuchungshäftlinge im Potsdamer MGB/KGB-Gefängnis

 

 

Anhang

 

Kurzbiographien ehemaliger Häftlinge des Gefängnisses Potsdam-Neuer Garten

 

Glossar/Abkürzungsverzeichnis

 

Literaturverzeichnis

 

Archivalien

 

Abbildungsnachweis

Ein wichtiges Zeichen für die Zukunft

 

MEMORIAL St. Petersburg und der Förderverein für MEMORIAL/St. Petersburg e.V. in Berlin

 


Anbieter: Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung




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