Berlin - Stadtpolitik - Aus Politik und Zeitgeschichte (B 34-35/2001)
Die Kanzleramtseröffnung in Berlin im Mai dieses Jahres ist von der Öffentlichkeit und der Fachwelt kontrovers diskutiert worden. Empfinden die einen den Bau als zu gewaltig und überdimensioniert, loben die anderen die gelungene, den medialen Bedürfnissen unserer Zeit entsprechende Gestaltung. Unumstritten ist eine für die Bundesrepublik neue Art der Präsentation politischer Macht. Im Zusammenhang damit wird die Frage nach der Vergangenheit und der Auseinandersetzung mit dieser wieder aktuell. Der Umgang mit dem architektonischen Erbe Berlins - nicht nur dem nationalsozialistischen - polarisiert die Meinun- gen. Die seit langem geführte Debatte um den Schlossplatz und damit auch um die Zukunft des "Palastes der Republik" macht dies deutlich.
Inhalt:
Editorial
Politische Macht am Berliner Spreebogen
"Demokratie als Bauherr" Überlegungen zum Charakter der Berliner politischen Repräsentationsbauten
Die Parlaments- und Regierungsbauten des Bundes im Kontext der Berliner Stadtentwicklung
Berlin - eine zweimalige Stadt
Berliner Aporien?
Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung
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