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Wirtschafts- und Finanzpolitik

Krise der Weltwirtschaft - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 20/2009)

Spätestens seit September 2008 hat die globale Finanz- und Wirtschaftskrise auch Deutschland fest im Griff. Was vor gut zwei Jahren mit dem Verfall der Immobilienpreise in den USA als (scheinbar) rein amerikanische Krise begann, hat sich mittlerweile zu einer schweren Krise der Weltwirtschaft ausgeweitet, die weit über den Finanzsektor hinausgeht. Vergleiche mit der Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre ließen nicht lange auf sich warten, der Keynesianismus erlebt ein unerwartetes Comeback. Aus verschiedenen Blickwinkeln werden die Ursachen und der Verlauf der Krise diskutiert und die neuen, hoch riskanten Finanzmarktprodukte erklärt, die als eine der Hauptursachen für die Krise gelten. Weiterhin werden einige Erfordernisse formuliert, die sich aus der Krise für die internationale Politik ergeben.

Inhalt:

Editorial (Johannes Piepenbrink) 
 
 Anmerkungen zur Zukunft des Kapitalismus - Essay (Roland Tichy) 
 
 Anatomie der Weltwirtschaftskrise: Ursachen und Schuldige (Hanno Beck / Helmut Wienert) 
 
 Plädoyer für einen regulierten Kapitalismus (Rudolf Hickel) 
 
 Rückkehr des Keynesianismus: Anmerkungen aus ordnungspolitischer Sicht (Thomas Straubhaar / Michael Wohlgemuth / Joachim Zweynert) 
 
 War 2008 das neue 1931? (Albrecht Ritschl) 
 
 "Islamic Finance" und die Finanzmarktkrise (Sebastian Sons)

 


Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung




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