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Tod und Sterben - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 4/2008)

Die meisten Menschen möchten gesund alt werden und in Frieden zu Hause sterben. Doch vielen ist die Erfüllung dieses Wunsches nicht vergönnt. Die gestiegene Lebenserwartung geht mit einer Zunahme nicht nur von Altersdemenz und Alzheimer, sondern auch zahlreicher anderer, chronisch-degenerativer Krankheiten einher. Von diesen blieben die Menschen in der Vergangenheit vielfach verschont, weil sie vor deren Ausbruch starben. Daher gilt es, über den schwieriger gewordenen Übergang vom Leben zum Tod und die Herausbildung einer "Kultur des Sterbens" nachzudenken. Mit der Freitodhilfe, wie sie in der Schweiz durch die Organisation Exit geleistet und seit 1998 von der Organisation Dignitas auch für Ausländer angeboten wird, hat das Sterben im Hospitz oder auf der Palliativstation nichts zu tun, erst recht nicht mit aktiver Sterbehilfe, die in Belgien und in den Niederlanden erlaubt ist. Unter den Mitgliedern der Organisation Dignitas, die in Deutschland verboten ist, befinden sich auch deutsche Staatsbürger. Andere treten mit unerlaubter ärztlicher Hilfe aus dem Leben. Vor diesem Hintergrund wird auch in Deutschland über die Legalisierung der Sterbehilfe diskutiert. Aufgrund der jüngeren deutschen Vergangenheit wird der Unterstützung des Sterbens jedoch zu Recht mit äußerster Vorsicht begegnet.

Inhalt:

Editorial (Katharina Belwe)

Sterben heute - Essay (Thomas Macho)

Gegenwarten des Todes im 21. Jahrhundert - Essay (Irmhild Saake)

Sterben in unserer Gesellschaft - Ideale und Wirklichkeiten (Gerd Göckenjan)

Sterbebegleitung und Hospizkultur (Stefan Dreßke)

Leben und Sterben: die neue Bürgerhilfebewegung (Klaus Dörner)

Zur Geschichte der Sterbehilfe (Ludger Fittkau / Petra Gehring)

Die Freitodhilfe - ein humaner Akt? (Svenja Flaßpöhler)


Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung




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Ethik und Werte

 

Ethik & Werte einfach erklärt vom Institut für Wissen, Ethik und Organisation.

 
 
 
 
 

Ethische Werte

 

Ethische Werte
Wenn Menschen in ein anderes Land kommen, dann wird von ihnen erwartet, dass sie sich an die dortigen Werte anpassen. Nur was sind das für Werte? Und sind ethische Werte in allen Kulturen gleich?

 
 
 
 
 

Zivilcourage

 

Das Heft Aufrechter Gang: Ziviulcourage im Alltag der LpB BW nimmt vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um Gewaltsituationen im öffentlichen Raum und an Schulen die Frage nach dem gesellschaftlichen Umgang mit Gewalt auf. Die Beiträge befassen sich u.a. mit den Schwierigkeiten und Erfolgschancen von mutigem Handeln in sozialen Gruppen, in Institutionen oder am Arbeitsplatz.

Die Themenblätter Zivilcourage: Eingreifen statt zuschauen! der bpb regen Schülerinnen und Schüler an, sich über ihr eigenes Verhalten Gedanken zu machen und zeigen mögliche und sinnvolle Verhaltensweisen in Notsituationen auf, in denen ein mutiges Eingreifen nötig ist.

Den Autoren der APuZ-Beilage Zivilcourage - Politisches Engagement geht es u.a. um Zivilcourage im Alltag. Zivilcourage als eine demokratische Tugend und um die Bedeutung sozialer Ungerechtigkeit.

Die Ausgabe Zivilcourage lernen: Analysen - Modelle - Arbeitshilfen aus der Reihe Themen und Materialien geht folgenden Fragen nach: Kann man Zivilcourage lernen und lehren, trainieren und steigern, und wenn ja, wie? Wie ist wirksames pädagogisches und politisch-soziales Handeln zur Förderung von Zivilcourage möglich?

 
 
 
 
 

Klonen

 

Unter Klonen versteht man die künstliche Herstellung von genetisch identischen Organismen.

Klonen
Wie genau funktioniert das  Klonen und welche ethischen Aspekte spielen in der Debatte ums Klonen eine Rolle?
(Bundeszentrale für politische Bildung)
Das Klonen rückt dem Menschen näher
Vor über zwanzig Jahren wurde das Schaf Dolly geklont. Jetzt hat die Methode auch bei Java-Äffchen funktioniert.
(Tagesspiegel, 24.1.2018)
Affen geklont - ethisch vertretbar?

Der Mensch klont sich hoch. Erst Ratten, dann Schafe, jetzt haben chinesische Forscher Makaken geklont. Ist das überraschend? Und muss uns das Angst machen?
(Zeit, 24.1.2018)
Forschungsklonen - Therapeutisches Klonen
Gegenstand dieses Blickpunktes ist das Klonen zu Forschungszwecken bzw. das therapeutische Klonen. Das reproduktive Klonen, d. h. der Einsatz der Technik zu Zwecken der Fortpflanzung wird hingegen nur insofern berücksichtigt, als die Techniken bis zu einem bestimmten Punkt identisch sind.

 
 
 
 
 

Werteordnung und Wertevermittlung

 

Die in der Reihe Themen und Materialien erschienene Ausgabe "Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit - Werteordnung und Wertevermittlung" der bpb greift in zwölf Bausteinen für Unterricht und außerschulische politische Bildung ein wieder wichtiger werdendes Themenfeld auf.