Wetter - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 52/2019)
Vorhersagen über die Zunahme von Wetterextremen aufgrund des Klimawandels sind weitgehend eingetroffen. Bei Überlegungen, wie mit den Folgen umgegangen werden kann, gewinnen Fragen nach sozialen Strukturen, politischer Teilhabe und subjektiven Wahrnehmungen des individuellen Risikos an Relevanz. Wetter als unmittelbar erlebbarer Zustand der Atmosphäre gilt als unverfängliches Gesprächsthema, zugleich möchte man den Alltag möglichst unbeeinträchtigt von Wetterbedingungen planen können. Wettervorhersagen sind heutzutage deutlich präziser als früher, was insbesondere der Zunahme von Satellitendaten und der globalen Vernetzung von meteorologischen Messungen und Modellen zu verdanken ist. In der Vergangenheit erstellte Modelle, die eine Zunahme von Wetterextremen aufgrund des Klimawandels prognostizierten, sind weitgehend eingetroffen. Bei Überlegungen, wie mit den Folgen umgegangen werden kann, gewinnen Fragen nach sozialen Strukturen, politischer Teilhabe und subjektiven Wahrnehmungen des individuellen Risikos an Relevanz. Klima, Wetter und menschliches Verhalten sind und bleiben so untrennbar miteinander verbunden.
Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung
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