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Umwelt und Klima

Amazonien heute - Eine Region zwischen Entwicklung, Zerstörung und Klimaschutz

Der Regenwald geht in Rauch auf - das ist der Eindruck der Bilder, die nicht das erste Mal um den Globus gehen. Brände in der Arktis, brennende Wälder in Kanada, in Sibirien, in Südostasien und nun in Amazonien. Aber noch ist nicht alles verloren, und Solidarisch-Sein heißt hier vor allem: mit der Scheinheiligkeit und dem Fingerzeig auf Brasilien aufzuräumen. Denn wir sind kein Vorbild, weder im Waldbereich und erst recht nicht in der Klimapolitik. Wir, die Europäer und die Deutschen, importieren das Fleisch, das Soja, das Holz, die Mineralien, deren Ausbeutung die Hauptursachen für Entwaldung sind. So tragen wir Mitverantwortung für die Zerstörung des größten tropischen Regenwaldes der Erde. Thomas Fatheuer hat mit dieser Publikation eine Grundlage geschaffen, vom Amazonasbecken ein differenziertes Bild zu bekommen. Er analysiert gerade auch die Projektionen, Mythen und Zuschreibungen, die mit diesem vielfältigen, komplexen und riesigen Natur- und Lebensraum verbunden werden. Und er zeigt die Alternativen zu Entwaldung und Zerstörung auf, die soziale Bewegungen und Zivilgesellschaft in Brasilien entwickelt haben.


Anbieter: Heinrich-Böll-Stiftung

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