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Arabischer Frühling

Heuschreckenplage gefährdet Lebensgrundlagen - Hintergrund aktuell, 28.05.2020

Eine schwere Heuschreckenplage breitet sich seit Monaten in Ostafrika, auf der Arabischen Halbinsel und in Südasien aus. Insgesamt sind bislang 23 Länder von der Plage betroffen. In vielen Ländern bedroht sie die Versorgungsgrundlage, Preise für Lebensmittel steigen. Die Corona-Pandemie erschwert die Bekämpfung der Plage. Bereits seit Herbst 2018 haben sich Wüstenheuschrecken auf der Arabischen Halbinsel ausgebreitet. Auslöser waren Wirbelstürme und starke Niederschläge. Gerade feuchte Böden – etwa nach Überschwemmungen – bieten für die Insekten ideale Brutbedingungen. In Ostafrika sind nach ungewöhnlich starken Regenfällen seit Herbst 2019 besonders Äthiopien, Somalia und Kenia von der Plage betroffen. Die Region erwartet in den kommenden Wochen bereits die nächste Welle von Heuschreckenschwärmen. Auch in Südasien, besonders in Iran und Pakistan gibt es bereits Schwärme von Wüstenheuschrecken. Anfang Mai 2020 erreichten sie außerdem Indien.


Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung




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