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Gesellschaft und Sucht - Aus Politik und Zeitgeschichte (B 1-2/2004)

Statistiken belegen, dass ein Großteil der Bevölkerung Deutschlands vom Problem der Sucht betroffen ist. Fast jede oder jeder kennt Menschen, die suchtkrank, also abhängig von Stoffen wie Nikotin, Alkohol oder Drogen sind. Neben legalen Drogen, die - wie Zigaretten und alkoholische Getränke - psychoaktive Substanzen enthalten, gibt es illegale Drogen, die nicht frei gehandelt und verkauft werden dürfen. Wer zu illegalen Drogen greift, hat meist zuvor legale Alltagsdrogen konsumiert. Die charakteristischen Symptome der Abhängigkeit treten jedoch nicht nur bei stofflichen, sondern auch bei "nichtstofflichen" Süchten auf: etwa der Arbeits-, Kauf-, Mager-, Spiel- oder Sexsucht. Davon Betroffene gelten allerdings in der Regel nicht als suchtkrank, ihre Abhängigkeit wird - im Gegensatz zur Arbeits- und Kaufsucht - anders wahrgenommen.

Inhalt:

 

 

Editorial

 

"Sehstörung" oder die Droge Politik

 

Arbeitssucht: Massenphänomen oder Psychoexotik?

 

Zur Entstehung und Verbreitung der "Kaufsucht" in Deutschland

 

Magersucht und andere Essstörungen

 

Konsum psychoaktiver Substanz im Jugendalter: Der Einfluss sozialer Ungleichheit

 


Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung

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