Soziale Marktwirtschaft - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 13/2007)
Mit der Globalisierung des Kapitalismus und der Entfesselung der Marktkräfte treten zunehmend auch die Schattenseiten der Marktwirtschaft zu Tage. Der Markt kann offenbar nicht alles regeln: Forderungen nach einer Bändigung des grenzenlosen Kapitalismus werden laut. Kann die Soziale Marktwirtschaft einen Ausweg aus diesem Dilemma weisen? Ist das Konzept ihres Begründers Ludwig Erhard als Blaupause für andere Volkswirtschaften tauglich? Die wirtschaftliche und politische Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland hat gezeigt, dass eine erfolgreiche Wirtschaftspolitik offenbar eines soliden rechtsstaatlichen Fundaments bedarf, mit dem das Privateigentum geschützt wird.
Inhalt:
Editorial (Ludwig Watzal)
Wirtschaftsordnung und Grundgesetz (Hans-Jürgen Papier)
Ludwig Erhard revisited (Bodo Gemper)
Die deutsche Wirtschaftspolitik am Scheideweg (Eckhard Hein / Achim Truger)
Wettbewerb und Markt sind zu wenig (Heinz-J. Bontrup)
Die WTO im gesellschaftspolitischen Dilemma (Richard Senti)
Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung
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