Innere Sicherheit im Wandel - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 12/2007)
Das Politikfeld "innere Sicherheit" unterliegt seit dem Zerfall des kommunistischen Herrschaftssystems in Mittel- und Osteuropa einem deutlichen Wandel. Mit den alten Feindbildern entfielen zwar auch bisherige Bedrohungen, aber die Globalisierung brachte neue Gefahren, auf die es sich einzustellen gilt: die Internationalisierung des Verbrechens und den weltweit agierenden Terrorismus. Damit werden weit reichende Veränderungen nicht nur der internationalen, sondern auch der nationalen, regionalen und kommunalen Sicherheitspolitik legitimiert. Kritische Beobachterinnen und Beobachter warnen daher vor einer Entwicklung des deutschen Rechtsstaates zum Präventionsstaat – mit der Folge einer Aushöhlung der Bürgerrechte. Wie viel Sicherheit verträgt also die Freiheit und wie viel Freiheit die Sicherheit?
Inhalt:
Editorial (Katharina Belwe)
Sicherheit gewähren - Freiheit sichern - Essay (Bernhard Frevel)
Kommunale Sicherheitspolitik zwischen Expansion, Delegation und Kooperation (Henning van den Brink / André Kaiser)
Neueste sicherheitspolitische Reformergebnisse zur Terrorprävention (Lars Normann)
Vernetzung als neuer Effektivitätsmythos für die innere Sicherheit (Peter Stegmaier / Thomas Feltes)
Die Medien als selbständige Akteure (Jo Reichertz)
Sicherheit durch präventive Stadtgestaltung - Deutschland und Großbritannien (Herbert Schubert / Holger Spieckermann / Katja Veil)
Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung
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