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Generationen-Gerechtigkeit - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 8/2005)

Mit "Generationengerechtigkeit" werden ungleiche Lebensverhältnisse Angehöriger verschiedener Generationen angesprochen, wird der Konflikt zwischen Alt und Jung, zwischen heute und künftig thematisiert. Zugleich wird ein Gegensatz der Interessen zwischen jungen und alten Menschen behauptet, der in einigen Medien gar zum "Krieg der Generationen" mutiert. Dabei wird nicht nur außer Acht gelassen, dass die heute Jungen morgen die Alten sein werden, sondern auch, dass zwischen den Generationen ein durchaus positives wechselseitiges Abhängigkeitsverhältnis besteht. In der Politik spielen die Interessen künftiger Generationen eine eher untergeordnete Rolle. Die hier agierenden Angehörigen der mittleren Generation orientieren sich an der erwachsenen Wählerschaft. Vor diesem Hintergrund fordert eine Gruppe jüngerer Abgeordneter eine neue Zukunftsethik: Der Staat habe in seinem Handeln das Prinzip der Nachhaltigkeit zu beachten und die Rechte künftiger Generationen zu berücksichtigen. Diesen und weiteren Aspekten der Generationen-Gerechtigkeit widmen die Autoren dieser Beilage ihre Artikel.

Inhalt:

 

 

Editorial

 

Generation und Generationalität in der Neueren Geschichte

 

Dialog der Generationen

 

Generationen-Gerechtigkeit in der Verfassung

 

Generationen-Gerechtigkeit – die Wahrnehmung in der Bevölkerung


Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung




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Alternde Gesellschaft

 

Deutschland altert. Im internationalen Vergleich gehört die deutsche Gesellschaft zu den ältesten. Ältere Menschen haben Aussicht auf ein im Durchschnitt längeres und aktiveres Leben. Schattenseiten sind die hierzulande steigenden Zahlen von Pflegebedürftigen sowie von Demenz betroffenen Menschen. Eine generationengerechte Gesellschaft bedarf beides: Möglichkeiten, in jedem Alter selbstbestimmt eigene Potenziale zu entfalten, sowie Solidarität und Sensibilität gegenüber den Bedürfnissen älterer Menschen.  Beiträge zum Thema Alternde Gesellschaft in der APuZ 4-5/2013  der bpb.

 
 
 
 
 

Alter(n)

 

In der öffentlichen Debatte werden Alter und Älterwerden oftmals als Katastrophe apostrophiert. Diesen Negativszenarien zufolge nehmen "die Alten" den Jungen die Zukunft weg. Ab und an wird gar das Bedrohungsszenario einer "Gerontokratie" beschworen. Diesen pessimistischen Stimmen, die mit Blick auf die Gesundheits- und Rentensysteme die Lasten beklagen, stehen optimistische Sichtweisen gegenüber, die die positiven Potenziale in den Blick nehmen. Beiträge dazu in der Ausgabe "Altern(n)" aus der Reihe "Bürger & Staat" der LpB BW.

 
 
 
 
 

Ältere: Gesellschaftliches Potential!

 

Dass eine alternde Gesellschaft auch Chancen birgt, dass ältere Menschen nicht in erster Linie ein gesellschaftliches Problem, sondern vielmehr ein Potenzial darstellen, wird in einer jugendzentrierten Gesellschaft viel zu wenig gesehen. Die Ausgabe Ältere: Gesellschaftliches Potential! der Zeitschrift "Aus Politik und Zeitgeschichte" zeigt Potentiale auf.

 
 
 
 
 

Statistiken zu Senioren

 

Der Anteil der Personen, die 60 Jahre und älter sind, stieg in den vergangenen ca. 50 Jahren von rund 17% auf 27%. Laut einem Zukunftsszenarium des Statistischen Bundesamtes wird er bis zum Jahre 2050 weiter deutlich ansteigen. Dies und weitere Daten in "Zahlen und Fakten" der Bundeszentrale für politische Bildung.

In Deutschland gibt es rund 17 Millionen Menschen, die 65 Jahre oder älter sind. Damit bildet die Zielgruppe Senioren einen prozentualen Anteil von rund 20 Prozent an der Gesamtbevölkerung in Deutschland. Statistiken über Senioren in Deutschland und Europa bei Statista.