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Ältere Menschen - Aus Politik und Zeitgeschichte (B 20/2003)

Der demographische Wandel bzw. das Altern unserer Gesellschaft hat zahlreiche Probleme zur Folge, die in dem Heft erörtert werden. Lange Zeit wurde diese Thematik tabuisiert – wie auch, damit zusammenhängend, die Familienpolitik. Hier ist sowohl ein Mentalitäts- wie ein Bewusstseinswandel nötig. Das große Ausmaß der heutigen, vor allem aber zukünftigen demographischen Veränderungen wird anhand zahlreicher Daten und Fakten aus bevölkerungswissenschaftlicher Sicht dargestellt. Ferner werden Ergebnisse empirischer Untersuchungen präsentiert bezüglich der Einstellungen von Betrieben gegenüber älteren Arbeitnehmern, die positiver sind als allgemein bekannt. Daraus sollte die Politik Konsequenzen ziehen. Dies betrifft ebenfalls den im Heft vorgestellten neuen "Alters-Survey", der die Lebensbedingungen älterer Menschen untersucht. Zum Schluss findet sich eine Dokumentation wichtiger Ergebnisse der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages zum demographischen Wandel. Das Heft bietet zahlreiche Hintergrundinformationen zur aktuellen Rentendiskussion und dem Strukturwandel unserer Gesellschaft.

Inhalt:

 

 

Editorial

 

Die Jugend von gestern - und die Senioren von morgen

 

Prognosen und Auswirkungen

 

Der Alters-Survey: Die zweite Lebenshälfte im Spiegel repräsentativer Daten

 

Betriebliche Sicht- und Verhaltensweisen gegenüber älteren Arbeitnehmern

 

Das Alter(n): Gestalterische Verantwortung für den Einzelnen und die Gesellschaft

 

Eine Dokumentation in Auszügen aus dem Schlussbericht der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages


Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung

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Alternde Gesellschaft

 

Deutschland altert. Im internationalen Vergleich gehört die deutsche Gesellschaft zu den ältesten. Ältere Menschen haben Aussicht auf ein im Durchschnitt längeres und aktiveres Leben. Schattenseiten sind die hierzulande steigenden Zahlen von Pflegebedürftigen sowie von Demenz betroffenen Menschen. Eine generationengerechte Gesellschaft bedarf beides: Möglichkeiten, in jedem Alter selbstbestimmt eigene Potenziale zu entfalten, sowie Solidarität und Sensibilität gegenüber den Bedürfnissen älterer Menschen.  Beiträge zum Thema Alternde Gesellschaft in der APuZ 4-5/2013  der bpb.

 
 
 
 
 

Alter(n)

 

In der öffentlichen Debatte werden Alter und Älterwerden oftmals als Katastrophe apostrophiert. Diesen Negativszenarien zufolge nehmen "die Alten" den Jungen die Zukunft weg. Ab und an wird gar das Bedrohungsszenario einer "Gerontokratie" beschworen. Diesen pessimistischen Stimmen, die mit Blick auf die Gesundheits- und Rentensysteme die Lasten beklagen, stehen optimistische Sichtweisen gegenüber, die die positiven Potenziale in den Blick nehmen. Beiträge dazu in der Ausgabe "Altern(n)" aus der Reihe "Bürger & Staat" der LpB BW.

 
 
 
 
 

Ältere: Gesellschaftliches Potential!

 

Dass eine alternde Gesellschaft auch Chancen birgt, dass ältere Menschen nicht in erster Linie ein gesellschaftliches Problem, sondern vielmehr ein Potenzial darstellen, wird in einer jugendzentrierten Gesellschaft viel zu wenig gesehen. Die Ausgabe Ältere: Gesellschaftliches Potential! der Zeitschrift "Aus Politik und Zeitgeschichte" zeigt Potentiale auf.

 
 
 
 
 

Statistiken zu Senioren

 

Der Anteil der Personen, die 60 Jahre und älter sind, stieg in den vergangenen ca. 50 Jahren von rund 17% auf 27%. Laut einem Zukunftsszenarium des Statistischen Bundesamtes wird er bis zum Jahre 2050 weiter deutlich ansteigen. Dies und weitere Daten in "Zahlen und Fakten" der Bundeszentrale für politische Bildung.

In Deutschland gibt es rund 17 Millionen Menschen, die 65 Jahre oder älter sind. Damit bildet die Zielgruppe Senioren einen prozentualen Anteil von rund 20 Prozent an der Gesamtbevölkerung in Deutschland. Statistiken über Senioren in Deutschland und Europa bei Statista.