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PISA-Studie - Aus Politik und Zeitgeschichte (B 41/2002)

Die PISA-Studie mit ihrem internationalen Vergleich schulischer Leistungen hat in Deutschland zunächst zu Irritationen, dann zu vielfältigen Diskussionen geführt. Offensichtlich ist, dass Konsequenzen gezogen werden müssen. Eine konkrete Möglichkeit für die Verbesserung von Bildungsniveau und schulischen Leistungen wird jetzt in einigen Bundesländern erörtert: das Angebot von mehr Ganztagsschulen. Das wäre nicht nur eine Maßnahme der Bildungs-, sondern auch der Gesellschaftspolitik, weil sie zumal für Frauen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erleichtert. Die Arbeitnehmerkammer und Bremische Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau hatte daher im Frühjahr ein Symposion zum Thema "Von den NachbarInnen lernen - Ganztagsschule in Europa" veranstaltet, um europäische Erfahrungen für die deutsche "Ganztagsschul-Diaspora" zu vermitteln. Vier Beiträge dieser Ausgabe beruhen auf jener Tagung in Bremen.

Inhalt:

 

 

Editorial

 

Die PISA-Studie: Konsequenzen und Empfehlungen für Bildungspolitik und Schulpraxis

 

Die Halbtagsschule in Deutschland: Ein Sonderfall in Europa?

 

Aufbruch in Rheinland-Pfalz: Zum Stand des geplanten Ausbaus der Ganztagsschule

 

Ganztagsschule mit Tradition: Frankreich

 

Finnisches Bildungswesen und Familienpolitik: ein "leuchtendes" Beispiel?

 


Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung





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40 Jahre BAföG

Gleiche Bildungschancen für alle: Mit diesem Ziel verabschiedete der Bundestag am 26. August 1971 das Bundesausbildungsförderungsgesetz, kurz BAföG. Jugendliche und junge Erwachsene sollten unabhängig von ihrer sozialen und wirtschaftlichen Situation eine Ausbildung absolvieren. Seither haben schätzungsweise vier Millionen Menschen die staatliche Förderung für ein Studium in Anspruch genommen. Mehr dazu im Hintergrund aktuell der Bundeszentrale für politische Bildung.