Religion und Gesellschaft - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 7/2005)
Die Wiederkehr der Weltreligionen als Akteure in der internationalen Politik ist nicht länger zu übersehen. Sie haben inzwischen einen politischen Stellenwert erlangt, den sich im säkularisierten Westen kaum mehr jemand so recht vorstellen konnte. Die Macht, die von den Religionen ausgeht, konkretisiert sich auch in den (Glaubens-) Konflikten der Weltpolitik. Diese haben inzwischen globale Dimensionen angenommen; keine Religionsgemeinschaft ist davon unberührt geblieben. Großen Schaden nehmen die Religionsgemeinschaften durch die Politisierung ihrer Glaubensinhalte. Dafür ist ein religiöser Fundamentalismus verantwortlich, der sich im Allgemeinen gegen die westliche Moderne wendet. Die Autoren dieser Beilage greifen diese und weitere Aspekte von Religion und Gesellschaft auf.
Inhalt:
Editorial
Religionen und Globalisierung - Essay
Der Vatikan als Global Player
Katholizismus und Demokratie
Der Islam in der Weltpolitik
Die theo-konservative Politik Amerikas
Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung
Im Themenkatalog unter
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