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Religion und Politik

Religion und Politik - Aus Politik und Zeitgeschichte (B 42-43/2002)

Religion war über Jahrzehnte eine eher zu vernachlässigende Kategorie in der Politik. Die islamische Revolution 1979 im Iran hob jedoch die politische Brisanz religiöser Vorstellungen wieder ins öffentliche Bewusstsein. Spätestens seit den Anschlägen vom 11. September 2001 hat das Verhältnis von Religion und Politik als Faktor in den internationalen Beziehungen besondere Bedeutung erlangt. Noch ist nicht klar erkennbar, ob es sich dabei nur um eine Instrumentalisierung von Religion für politische Zwecke handelt oder ob man es mit einer genuinen Renaissance des Religiösen zu tun hat. Wenn der Islam und das Christentum schon immer einen allumfassenden Anspruch erhoben haben, so erscheint dieser im Zeitalter der Globalisierung in einem neuen Licht. Diese und weitere Aspekte von Religion und Politik werden in dieser Ausgabe thematisiert.

Inhalt:

 

 

Editorial

 

Die Trennung von Politik und Religion und ihre "Globalisierung" in der Moderne

 

Neuere Entwicklungen im Verhältnis von Politik und Religion im Spiegel politikwissenschaftlicher Debatten

 

Religion und Politik in den postkommunistischen Staaten Ostmittel- und Osteuropas

 

Der Hindu-Nationalismus und die Politik der Unverhandelbarkeit

 

Religion und Politik in der islamischen Welt

 


Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung

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