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*** Adventskalender - 23. Dezember ***

Mit unserem Adventskalender wollen wir aus verschiedenen Blickwinkeln einen Blick auf die Weihnachtszeit werfen. Und zu gewinnen gibt es natürlich auch etwas. Wer uns die richtige Antwort auf unsere Tages-Frage schickt, nimmt an der Verlosung teil.

 

Wie lautet die Frage des Tages?

Liegen die Wurzeln des Adventskalenders vor allem im evangelischen oder im katholischen Brauchtum?

Wer sich auf unserer Seite zum Thema Christentum umschaut, wird auf die richtige Antwort stoßen. 


Am 23. Dezember werfen wir einen Blick auf den Adventskalender an sich und seine Herkunft.  Jeder kennt ihn, und die meisten lieben ihn, besonders die Kleinen, aber auch die Großen ;-) Verkürzt er doch die Wartezeit auf Weihnachten und hält die Spannung mit kleinen Überraschungen, bis es endlich soweit ist und Heligabend vor der Türe steht, und die eigentliche Bescherung.

Im folgenden zitieren wir aus einem Artikel von brauchwiki.de, hier zum vollständigen Beitrag.

 

Woher stammt der Adventskalender?


Der bisher frühste Bericht über das Zählen der Tage bis Weihnachten stammt aus dem Jahr 1838 und geht auf Johann Hinrich Wichern, Leiter evangelischen Knaben-Rettungshauses, zurück. Zum Abzählen der Tage verwendete Wichern einen Kronleuchter mit Kerzen, der, geschmückt mit einem Tannenkranz, jeden Tag angezündet wurde. Abgewandelt wurde diese Form des Adventskalenders 1846, indem ein Adventsbaum das Zählen unterstütze. An den Adventsbaum - einem Tannenbaum - wurden dann täglich ein Licht und ein von den Kindern handgeschriebener Bibelspruch angeheftet, wodurch der Baum im Verlauf des Advents zunehmend an Schmuck gewann.

Ab dem 20. Jahrhundert kamen dann die ersten gedruckten Adventskalender auf:
Im Jahr 1902 veröffentlichte die Evangelische Buchhandlung in Hamburg den wohl ersten gedruckten Adventskalender, eine Weihnachtsuhr für Kinder. Auch der Lithograf Gerhard Lang  in München druckte 1903 in München einen Adventskalender, welcher 24 bunte Bildchen enthielt, die von den Kindern ausgeschnitten und auf einen weiteren Bogen aufgeklebt werden konnten. Als Kind besaß er selbst einen Adventskalender, der von seiner Mutter gefertigt worden war. Dabei band diese 24 Gebäckstücke, man vermutet dass es schwäbische Wibele waren, auf einen Karton, um ihrem Sohn die Wartezeit bis Weihachten zu verkürzen.

Die ersten Kalender mit Türchen und Naschereien, wie wir sie heute kennen, setzten sich dann erst in den fünfziger Jahren durch und wurden massenweise hergestellt.

 

"Schwindender" Adventskalender: Strichkalender


24 bzw. 25 Kreidestriche wurden am Abend des 30. Novembers auf eine Fläche (z. B. an einen Türstock oder in das Innere eines Spielzeugschrankes) gemalt. Täglich durfte immer ein Kind der Familie - die Kinder wechselten sich in einer bestimmten Reihenfolge ab - jeweils einen Strich wegwischen, wobei die Spannung von Abend zu Abend zunahm. Teilweise wurde bei großer Ungeduld auch schon mittags der halbe Strich weggewischt oder die Sonntage mit längeren oder farbigen Strichen markiert. Manchmal wurde auch zusätzlich ein Christbaum gezeichnet.

 

Gebäude als Adventskalender - Gengenbach


Ebenfalls können Fassaden von Gebäuden als Adventskalender fungieren, indem die Fenster als Adventskalendertürchen verwendet werden. Ein Beispiel stellt der Gegenbacher Adventskalender dar, der auch als das weltgrößte Adventskalenderhaus betitelt wird. Als Gebäude wird das Rathaus genutzt, dessen Fenster dann von international angesehenen Künstlern und Kinderbuchillustratoren gestaltet werden. Als Motive zeigten sich schon Figuren der Kinderliteratur wie Jim Knopf oder das kleine Gespenst.

 

Lebendiger Adventskalender


Als weitere Variante des Adventskalenders gibt es die sogenannten lebendigen bzw. begehbaren Adventskalender. Dabei werden die Fenster von den Bewohnern in einem Ort bzw. in einer Nachbarschaft als Türchen eines großen Adventskalenders geschmückt. Um den Advent zu feiern, treffen sich dann täglich die Anwohner vor dem jeweilig dekorierten Fenster. Als Häuser können sowohl private als auch öffentliche Einrichtungen wie Kindergärten oder Krankenhäuser verwendet werden. Gefeiert wird dann mit heißen Getränken und diversen Snacks, wobei Adventslieder gesungen oder Adventsgeschichten vorgelesen werden.

 

Heutige Adventskalender


Die industriell gefertigten Adventskalender sind heutzutage oftmals mit Türchen ausgestattet, die weihnachtliche Motive, Sprüche, Süßigkeiten o. ä. enthalten. Außerdem gibt es verschiedene selbstgebastelte Kalender, deren Geschenke z. B. in Säckchen versteckt werden.

Der Adventskalender wurde im Verlauf der Zeit zunehmend profaner. An die Stelle des Christuskindes als Kalendermotiv bzw. -inhalt traten verschiedene Geschenke für Jung und Alt. So gibt es beispielsweiße einen Adventskalender für Erwachsene mit 24 verschiedenen Biersorten oder Kosmetikprodukten. Auch für Kinder gibt es zahlreiche Adventskalender von Spielzeugfirmen wie Barbie, Playmobil oder Lego. Der wohl teuerste Adventskalender soll einer des Londoner Kaufhauses Harrods sein, der eine Million US-Dollar kostet. Dieser enthält beispielsweiße eine Sonnenbrille aus 18 Karat Gold, ein Motorboot oder eine Designerküche

 

 

Wie kann man teilnehmen?

An jedem Tag stellen wir eine Frage zu einem bestimmten Thema. Wer die richtige Antwort weiß, schickt diese  bitte  über eine facebook-Nachricht oder per E-Mail an info@remove-this.politische-bildung.de. Wer möchte, kann auch an mehreren Tagen mitraten bzw. die vergangenen Tages-Fragen im Nachhinein lösen und somit mehrfach an der Verlosung teilnehmen, um seine Gewinnchancen zu erhöhen.

Teilnahmeschluss ist der 24. Dezember 2017. 

 

Was gibt es zu gewinnen?

24 x das Wissensspiel "STIMMT´S?"
Ein unterhaltsames Ratespiel um Wissenswertes und Witziges, Wichtiges und Unwichtiges mit Fragen aus Alltag, Geschichte, Geographie, Politik.

24 x 10 Postkarten aus unserer Serie "Politikverdrossenheit!?"

Die Auslosung der Gewinner erfolgt in der Woche nach Aktions-Ende. Die Gewinner werden jeweils aus den richtigen Antworten der einzelnen Tages-Fragen ermittelt. Die Gewinner werden dann Anfang Januar per E-Mail bzw. Facebook von uns benachrichtigt.

 

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