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*** Adventskalender - 15. Dezember ***

Mit unserem Adventskalender wollen wir aus verschiedenen Blickwinkeln einen Blick auf die Weihnachtszeit werfen. Und zu gewinnen gibt es natürlich auch etwas. Wer uns die richtige Antwort auf unsere Tages-Frage schickt, nimmt an der Verlosung teil.

Wie lautet die Frage des Tages?

In den Staaten der  Europäischen Union leben derzeit rund 500 Mio. Menschen. Und Deutschland ist momentan der bevölkerungsreichste Staat innerhalb der EU. Laut Prognosen des UN/DESA wird die deutsche Bevölkerung bis 2060 auf 72 Millionen schrumpfen und somit von einem anderen EU-Land überholt werden. Von welchem?

Wer sich auf unserer Seite zum Thema "Europa" umschaut, wird auf die richtige Antwort stoßen.

 

Am 15. Dezember werfen wir einen Blick auf unterschiedliche Weihnachtsbräuche in Europa. Weihnachten in Europa ist so vielfältig wie der Kontinent selbst. Zahlreiche Länder und Kulturen prägen Europa. Da ist es kein Wunder, dass das Weihnachtsfest auch ganz unterschiedlich gefeiert wird.

Wir haben hier ein paar ganz besondere Bräuche heraus gesucht:

 

Weihnachten in Österreich - Frohe Weihnachten!


In Österreich geht es an Weihnachten ganz schön gruselig zu. Der „Krampus“ - eine schaurig aussehende tierartige Kreatur - zieht zur Weihnachtszeit  durch die Straßen und jagt den Kindern einen Schrecken ein. In der ersten Dezemberwoche, vor allem am Nikolaustag, verkleiden sich junge Männer als Krampus und erschrecken Kinder mit rasselnden Ketten und Glocken.

Der Krampus ist der böse Komplize des Heiligen Nikolaus. Die artigen Kinder werden vom Nikolaus beschenkt, während der Krampus die bösen Kinder bestraft, indem er sie einfängt und in einen Sack steckt.

 

Weihnachten in Schweden - God Jul!


Allgegenwärtig ist im weihnachtlichen Schweden der Julbock, ein aus Stroh gefertigter Ziegenbock und Symbol für die Weihnachtszeit per se. Bereits am 1. Dezember wird jedes Jahr ein 13 Meter hoher Julbock, der Gävlebocken, auf dem Schlosspark des Städtchens Gävle errichtet und per Webcam in die Welt übertragen.

Diese schwedische Weihnachtstradition hat jedoch ungewollt ein "Ritual" der anderen Art nach sich gezogen - Jahr für Jahr gibt es Versuche, den Bock niederzubrennen. Im Laufe der Jahre wurde er 29 Mal erfolgreich abgefackelt - die letzte Zerstörung fand 2016 statt.

 

Weihnachten in Island - Gledileg Jol!


In den Tagen vor Weihnachten wird Island von 13 schelmischen, trollartigen Figuren heimgesucht: Die Jólasveinar besuchen Familien in der Weihnachtszeit 13 Nächte lang, und die Kinder stellen ihre besten Schuhe ans Fenster, woraufhin jeder einzelne Troll Geschenke für artige Jungen und Mädchen hineinsteckt, während die ungezogenen faulende Kartoffeln bekommen.

Die Jólasveinar in ihren traditionellen isländischen Trachten sind spitzbübische Gesellen, und ihre Namen deuten auf die Art von Streichen hin, die sie am liebsten spielen. Da wären beispielsweise Stekkjastaur (Schafschreck), Þvörusleikir (Kellenlecker), Pottaskefill (Töpfekratzer), Askasleikir (Suppenschlürfer), Hurðaskellir (Türenknaller), Skyrgámur (Quarkfresser), Bjúgnakrækir (Würstchenklauer), Gluggagægir (Fenstergucker) und Kertasníkir (Kerzenschnorrer). Reise diese Weihnachten nach Island, um sie allesamt zu erleben!

 

Weihnachten in Griechenland - Kala Christouyenna!


Am 24. Dezember ziehen die Kinder mit Trommeln, Glocken und Triangeln durch die Straßen und Gassen, um mit der "Kalanda" (Lobgesängen) Segen für die Häuser zu erwirken. Im Gegenzug werden die Mädchen und Buben von den Hausbewohnern mit Feigen, Rosinen und süßes Gebäck belohnt. Wer dabei als Erster eine Wohnung betritt, erhält die meisten Gaben.

Ein weiterer alter Brauch offenbart sich erst so richtig nach Einbruch der Dunkelheit: Zwölf Nächte lang lodern Weihnachtsfeuer zum Schutz vor den Kalikanzari. Diese Kobolde treiben nämlich just zur Weihnachtszeit ihr Unwesen.

Außerdem hat das Schiff bei der alten Seefahrernation Griechenland in der Weihnachtszet eine große Bedeutung. Familien stellen zu Hause kleine Boote mit einem Licht darin auf und auch auf einigen öffentlichen Plätzen stehen lichtergeschmückte Boote statt Weihnachtsbäume

 

Weihnachten in Italien - Buone Feste Natalizie!


Ein besonderer Tag zur Weihnachtszeit in Italien ist der 6. Januar, wenn die Hexe "La Befana" auf der Suche nach dem Jesuskind durch das Land fliegt. Der Legende nach hat Befana von den Hirten die gute Nachricht vernommen, ist dem Stern gefolgt, war allerdings zu spät dran und konnte das Jesuskind nicht finden. Daher sucht sie es alle Jahre wieder unter der italienischen Bevölkerung und Kinder beschenkt, in der Hoffnung, eines der Kinder könnte das Jesuskind sein.

Schon am Abend des 5. Januars hängen die Kinder Strümpfe an den Kamin oder stellen Schuhe hin, damit die Hexe Befana sie mit Gaben füllen kann. In der Nacht kommt sie durch den Schornstein in die Häuser und steckt den guten Kindern Süßigkeiten und Geschenke in die Strümpfe, die bösen Kinder bekommen nur Kohle. Dabei handelt es sich nicht um echte Kohle sondern um "carbone dolce" (süße Kohle), eine schwarz gefärbte Zuckermasse, die wie Kohle aussieht.

Wer sich noch über weitere Weihnachtsbräuche in Europa imformieren möchte, kann dies hier nachlesen.

 

 

Wie kann man teilnehmen?

An jedem Tag stellen wir eine Frage zu einem bestimmten Thema. Wer die richtige Antwort weiß, schickt diese  bitte  über eine facebook-Nachricht oder per E-Mail an info@remove-this.politische-bildung.de. Wer möchte, kann auch an mehreren Tagen mitraten bzw. die vergangenen Tages-Fragen im Nachhinein lösen und somit mehrfach an der Verlosung teilnehmen, um seine Gewinnchancen zu erhöhen.

Teilnahmeschluss ist der 24. Dezember 2017. 

 

Was gibt es zu gewinnen?

24 x das Wissensspiel "STIMMT´S?"
Ein unterhaltsames Ratespiel um Wissenswertes und Witziges, Wichtiges und Unwichtiges mit Fragen aus Alltag, Geschichte, Geographie, Politik.

24 x 10 Postkarten aus unserer Serie "Politikverdrossenheit!?"

Die Auslosung der Gewinner erfolgt in der Woche nach Aktions-Ende. Die Gewinner werden jeweils aus den richtigen Antworten der einzelnen Tages-Fragen ermittelt. Die Gewinner werden dann Anfang Januar per E-Mail bzw. Facebook von uns benachrichtigt.

 

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