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Inszenierte Politik - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 7/2006)

Politische Diskussionen finden immer häufiger in den Medien statt. Politik wird dabei in doppelter Hinsicht inszeniert: Einerseits setzen sich Politiker selbst "n Szene", um ihre Popularität zu steigern, andererseits werden politische Themen von den Medien aufgegriffen, um ein möglichst großes Publikum zu erreichen. Gerade in Wahlkampfzeiten sind Inszenierungen allgegenwärtig: Interviews, Talkshows und öffentliche Auftritte zählen zu den Standardaufgaben von Politikern, die Mehrheiten gewinnen wollen. Dass sich dabei komplizierte Sachverhalte häufig nur vereinfacht darstellen lassen, wird billigend in Kauf genommen. Fernsehserien und Spielfilme verleihen der Thematik eine zusätzliche Dimension. Bei der fiktionalen Darstellung politischer Themen setzen Regisseure und Produzenten überwiegend auf Unterhaltung. Der Politiker-Alltag wird dabei häufig zu einem dramatischen Ereignis stilisiert, das mit der Realität nur wenig gemein hat.

Inhalt:

Editorial

 

Politik als Fiktion

 

Personalisiert und emotional: Strategien

des modernen Wahlkampfes

 

Politiker als Prominente - die Sicht der Zuschauer

 

Politische Skandale in Deutschland und Großbritannien

 

Politik und Inszenierung in der Römischen Republik


Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung




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Direkte Demokratie und Bürgerbeteiligung

 

Bürgerproteste wie gegen Stuttgart 21 oder der erfolgreiche Volksentscheid gegen die Schulreform in Hamburg werfen die Frage auf: Wird es Zeit für mehr Bürgerbeteiligung in Deutschland? Damit beschäftigen sich die Themenblätter im Unterricht "Direkte Demokratie und Bürgerbeteiligung" der Bundeszentrale für politische Bildung.