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Die Piratenpartei. Entstehung, Forderung und Perspektiven der Bewegung (Henning Bartels)

Unter dem Motto "Klarmachen zum Ändern" ist eine neue Bewegung angetreten, die aus dem Stand mit 2% bei den Bundestagswahlen einen bemerkenswerten Achtungserfolg erzielt hat. Das entspricht rund 850.000 Wählerstimmen! Was sind das für Leute, die die Familienministerin "Zensursula! nennen und das Urheberrecht revolutionieren wollen? Wo kommen die PIRATEN her und wo wollen sie hin? Wie ernst muss man eine Bewegung mit einem solch komischen Namen nehmen und was sind ihre konkreten Forderungen? Der Autor hat die Polit-Aufsteiger in ihrer Heimstatt, dem Internet, besucht und ist diesen Fragen nachgegangen. Henning Bartels ist Jahrgang 1967 und hat Osteuropastudien, Politik- und Religionswissenschaft studiert. Er lebt als Freier Lektor und Autor in Berlin. Nur wenige Tage nachdem er dort ankam, musste Erich Honecker zurücktreten. Kontakt zum Autor über www.henning-bartels.eu.

Inhalt:

Vorwort ..................................................................................................... 7

1 Filesharing und die schwedischen Piraten .................................................... 8

1.1 Die Netzpiraten ..................................................................................... 8

1.2 Vom Trauma, Urheberverwertungsrechte in einer digitalisierten

Welt zu besitzen ... ................................................................................... 15

1.3 Antipiratbyrån und die Verschärfung des schwedischen

Urheberrechts .......................................................................................... 26

1.4 Gründung der Piratpartiet und Razzia bei The Pirate Bay ........................... 30

1.5 Der Pirate Bay Prozess ......................................................................... 40

1.6 Die EU-Wahl 2009 in Schweden ............................................................. 51

2 Zensursula und die deutschen PIRATEN ..................................................... 57

2.1 Warum die Filesharing-Debatte nicht zum Gründungsmythos der

deutschen PIRATEN taugte ......................................................................... 57

2.2 Die Netzsperren-Debatte ...................................................................... 62

2.3 Die Freiheit des Internets ..................................................................... 92

2.4 Causa Tauss ...................................................................................... 105

2.5 Die Entwicklung der Partei bis zur Bundestagswahl 2009 ......................... 117

3 Die Forderungen der Piratenpartei ........................................................... 131

3.1 Kleine Urheberrechtsdiskussion ............................................................ 131

3.1.1 Gesetzesanpassungen ...................................................................... 135

3.1.2 Fazit der Anpassungen ..................................................................... 139

3.1.3 Was will die Musikindustrie? ............................................................. 141

3.1.4 Was sagen die Kreativen? ................................................................ 146

3.2 Reform des Urheberrechts ................................................................... 152

3.2.1 Was will die Piratenpartei konkret ändern? .......................................... 153

3.2.2 Alternative Vergütungsmodelle .......................................................... 163

3.2.3 Die Kulturflatrate ............................................................................ 166

3.2.4 Sonderfall Software ......................................................................... 171

3.3 Weitere politische Forderungen ............................................................ 175

3.3.1 Reform des Patentrechts .................................................................. 175

3.3.2 Open Access ................................................................................... 177

3.3.3 Freier Zugang zu ... anderen Themen ................................................ 180

3.3.4 Die Bürgerrechte ............................................................................. 183

4 PIRATEN vs. die Etablierten .....................................................................191

4.1 CDU ................................................................................................. 191

4.2 Die Linke .......................................................................................... 194

4.3 SPD ................................................................................................. 199

4.4 Die Grünen/Bündnis 90 ...................................................................... 207

4.5 FDP .................................................................................................. 214

5 Stärken und Schwächen, Chancen und Gefahren ........................................221

5.1 Ein-Themen-Partei ............................................................................. 221

5.2 Nicht links, nichts rechts, sondern... vorne? ........................................... 236

5.2.1 Backbord oder Steuerbord ................................................................ 239

5.2.2 Bloß nicht über die Freiheit stolpern ... ............................................... 245

5.3 Liquide Basisdemokraten .................................................................... 260

5.4 Euphorie und Perspektiven .................................................................. 272


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Demokratie und Beteiligung

 

Das repräsentativ-demokratische System steckt in einer Vertrauenskrise. Demokratie neu denken meint: Partizipationsmöglichkeiten zu nutzen und (insbesondere digital) auszubauen und innerparteiliche Demokratie intelligenter zu gestalten. Mehr dazu in der APuZ-Ausgabe Demokratie und Beteiligung der Wochenzeitung "Das Parlament".

 
 
 
 
 

Studierende und Politik

 

Wie politisch engagiert sind Studierende in Deutschland? Wie sind ihre politischen Einstellungen und ihre Vorstellungen zur Zukunft von Politik und Gesellschaft? Diese Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung hat Studierende aus den verschiedensten Studiengängen befragt. Hier die Ergebnisse.

 
 
 
 
 

Jugend - Politik - Dialog

 

Die Handreichung "Jugend - Politik - Dialog" der Berliner LpB bietet Tipps für die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von gemeinsamen Gesprächsrunden von Jugendlichen mit Politikerinnen und Politikern.

 
 
 
 
 

Demokratie ohne Wähler?

 

Die Unzufriedenheit mit den Institutionen der Demokratie wächst. Die Wahlbeteili-gung geht auf allen Ebenen zurück, die etablierten Parteien verlieren an Zuspruch und Protestereignisse häufen sich. Gleichzeitig rufen die Bürgerinnen und Bürger nach anderen und besseren Formen der Partizipation. Welche Ursachen stehen hinter diesen Entwicklungen? Wie lassen sich neue Beteiligungsangebote in das vorhandene Regierungssystem integrieren? Das Buch "Demokratie ohne Wähler?" geht diesen Fragen nach, hier als E-Book im PDF-Format.

 
 
 
 
 

Handbuch Bürgerbeteiligung als E-book

 

Das Handbuch Bürgerbeteiligung bietet eine umfassende Informationsquelle sowie einen praxisnahen Einstieg in das Thema. Die bpb hat das "Handbuch Bürgerbeteiligung" nun auch als E-book umgesetzt. Der Download des E-Books ist kostenlos.

 
 
 
 
 

Alle Macht dem Volk

 

Demokratisches Allheilmittel für bessere Politik?, "Tyrannei der Mehrheit" oder doch nur Aktionismus? so der Titel der Dokumentation des Hambacher Disputs 2010. Wie wollen und können Bürgerinnen und Bürger besser in Entscheidungsprozesse einbezogen werden, kann stärkere Bürgerbeteiligung Politik- und Parteienverdrossenheit entgegenwirken? 

 
 
 
 
 

"sprichst du politik?"

 

"Wie muss die Sprache von Politiker/innen und politischen Institutionen sein, die jungen Bürger/innen ein Verstehen des Inhalts ermöglicht und den Austausch über politische Themen zwischen allen Beteiligten fördert?", so die Forschungsfrage zur Studie "sprichst du politik?".
Die wesentlichen Ergebnisse zeigen den deutlich erkennbaren Einfluss von Sprache auf die Wahrnehmung des politischen Systems durch die Befragten. Gut 30.000 Jugendliche haben sich an dieser Studie beteiligt.
Bei "Lernen aus der Geschichte" ein Interview über die Studie und deren Erkenntnisse.