Extremistische Parteien - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 47/2008)
Die Parteien wirken bei der politischen Willensbildung mit. Die prominente Nennung in Artikel 21 GG legt die Hürden für Parteiverbote sehr hoch. In der Politikwissenschaft herrscht keine Einigkeit über die analytische Schärfe des Terminus "Extremismus" bzw. "extremistische Parteien". Der parlamentarische Prozess in der Bundesrepublik und seine Mechanismen der Machtkontrolle sind geeignet, extremistische Parteien zu "domestizieren" – ein Beleg für die Integrationskraft und die Zukunftsfähigkeit des pluralistischen Systems.
Inhalt:
Editorial (Hans-Georg Golz)
"Extremistische Parteien" - Worin besteht der Erkenntnisgewinn? - Essay (Richard Stöss)
"Extremistische Parteien" - Worin besteht der Erkenntnisgewinn? - Essay (Eckhard Jesse)
Radikale Parteien in Europa (Cas Mudde)
Die NSDAP vor und nach 1933 (Armin Nolzen)
Die Kommunistische Partei in der Sowjetunion und in Russland (Luke March)
Wandel und Beharrung: SED und PDS (Jürgen P. Lang)
Der Aufstieg islamistischer Parteien (Rachid Ouaissa)
Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung
Zurück
