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Arbeitsmarktpolitik - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 26/2017)

Arbeitsmarktpolitik versucht den Rahmen zu setzen, in dem wir arbeiten. Dass sie dabei nicht immer auf der Höhe der gesellschaftlichen Entwicklung ist, liegt an der Schwerfälligkeit eines lange gewachsenen Systems. Reformen sind dennoch möglich und mitunter nötig. Etwa sechseinhalb Stunden verbringt jeder Erwachsene im Durchschnitt täglich mit Arbeit – das schließt auch informelle Arbeit wie Pflege- oder Erziehungstätigkeiten ein. Das wirft grundsätzliche Fragen nach dem Verständnis von Arbeit und der gesellschaftlichen Wertschätzung informeller Arbeit auf. Angesichts eines tiefergreifenden Wandels der Arbeitswelt stellen sich aber auch Fragen nach Flexibilisierung und Erwerbsmodellen abseits des männlichen Alleinverdieners. Staatliche Arbeitsmarktpolitik, die für diesen Wandel den Rahmen bildet und ihn gleichzeitig steuern will, ist jedoch mitunter träge, wenn es um umfassende Reformen geht. Angesichts neuer Herausforderungen wie der Integration von Geflüchteten kann es jedoch keinen Stillstand geben.

Inhalt:


Editorial

Die Suche nach dem Sinn: Zur Zukunft der Arbeit

Der Arbeitsmarkt als Problem und Politikum. Entwicklungslinien und aktuelle Tendenzen

Arbeitsmarktpolitik in den Wahlprogrammen der Parteien. Eine Bestandsaufnahme vor der Bundestagswahl 2017

Agenda 2010 und Arbeitsmarkt: Eine Bilanz

Die Integration von Flüchtlingen und Arbeitsmigranten in der Arbeitswelt

Jugendarbeitslosigkeit in Europa. Ein komplexes Problem – verschiedene Antworten


Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung




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