Nahost-Konflikt - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 9/2010)
Eine von allen Beteiligten akzeptierte Beilegung des Nahost-Konflikts wird nur erreicht werden können, wenn die Konfliktparteien ihre Interessen ausreichend gewahrt sehen. Es gilt, das Sicherheitsbedürfnis Israels in Einklang zu bringen mit dem Bedürfnis der Palästinenser nach dem Aufbau einer funktionierenden Staatlichkeit und nationaler Identität. Asymmetrische Machtverhältnisse und die gesellschaftliche Polarisierung auf beiden Seiten erschweren eine Zwei-Staaten-Lösung.
Inhalt:
Editorial (Asiye Öztürk)
Wider die "Kultur des Konflikts": Palästinenser und Israelis im Dialog (Alexandra Senfft)
Herausforderungen für die Regierung Benjamin Netanjahus (Efraim Inbar)
Völkerrechtliche Implikationen des Goldstone-Berichts (David Kaye)
Einsatz ohne Wirkung? Barack Obamas Nahost-Politik (Patrick Keller)
Zwischen Konfrontation und Evolution: Parteien in Palästina (Michael Bröning / Henrik Meyer)
Bedeutung und Wandel der Arabischen Friedensinitiative (Michaela Birk / Ahmed Badawi)
Zivile Konfliktbearbeitung in Israel und Palästina (Heike Kratt)
Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung
Im Themenkatalog unter
Zurück
