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Nahost - Aus Politik und Zeitgeschichte (B 20/2004)

In Israel und Palästina bestimmen Gewalt und Gegengewalt das Leben der Menschen. Eine der Ursachen dieser dauerhaften Konfrontation liegt in der israelischen Besetzung palästinensischen Landes, eine weitere sind die Terroranschläge militanter palästinensischer Gruppen, auf die das israelische Militär mit aller Härte antwortet. Die traurige Bilanz seit Ausbruch der Al-Aqsa-Intifada vom September 2000 sind 2.921 tote Palästinenser und 963 tote Israelis. Die israelische Regierung macht den ehemaligen Palästinenserpräsidenten Yassir Arafat für die Terroranschläge verantwortlich. Ministerpräsident Ariel Sharon hat kürzlich in einem Fernsehinterview erklärt, dass er sich nicht mehr an die US-Präsident George W. Bush gegebene Zusage gebunden fühle, die Unversehrtheit Arafats zu garantieren. Seine Deportation in den Gaza-Streifen oder sogar die Tötung des PLO-Chefs werden seitens der Regierung als mögliche Optionen genannt. Diese Politik der "gezielten Tötungen" wie zuletzt von Hamas-Gründer Scheich Ahmed Yassin und seinem Nachfolger Abdel Asis Rantisi ist im Westen auf Kritik gestoßen. Trotz zahlreicher Friedenspläne scheint dieser älteste Regionalkonflikt in den internationalen Beziehungen von einer dauerhaften Lösung meilenweit entfernt zu sein.

Inhalt:

 

 

Editorial

 

Der israelisch-palästinensische Konflikt

 

Ist Frieden zwischen Israelis und Palästinensern möglich?

 

Das Unvorhersehbare vorhersagen: Der künftige Weg des israelisch-palästinensischen Systems

 

Die israelisch-palästinensische Konfrontation und ihre Widerspiegelung in der öffentlichen Meinung Israels

 

Die Al-Aqsa-Intifada und das Genfer Abkommen

 

Die Europäische Union und der Nahostkonflikt

 


Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung




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Steckbrief Palästinensische Gebiete

 
 
 
 
 
 

Geschichte Palästina

 

Die von Kriegen geprägte Geschichte Palästinas gibt einen Einblick in die scheinbar unüberwindbaren Probleme der Region um den Gazastreifen und das Westjordanland. Die LpB BW skizziert in diesem Dossier die Geschichte Palästinas

 
 
 
 
 

Ein eigenständiger Staat Palästina?

 

Auswirkungen des ungelösten Konflikts
Von  einem  Durchbruch zu einer Lösung des Konflikts, der in den 1990er Jahren möglich  schien  und  sich  in  die  Formel "Zwei  Staaten  für  zwei  Völker" fassen ließ,  ist  heute  nicht  mehr  viel  geblieben.  Zwar gibt  es  in  Israel  weiterhin  eine Mehrheit,  die  diese  Formel  unterstützt.  Gleichzeitig  glaubt aber  eine  andere Mehrheit nicht mehr daran, dass die Palästinenser »ein Partner« im Friedensprozess sein  können;  darum  spricht  sie  sich  dafür  aus,  im  Interesse der Sicherheit die Besatzungssituation aufrechtzuerhalten.
(Stiftung Wissenschaft und Politik, März 2018)

"Eine Zukunft kann es nur zusammen geben"
Vor fünf Jahren gründete sich in der Nähe von Bethlehem eine gemeinsame Bewegung von Juden und Muslimen. Um den Frieden zwischen Israel und Palästina zu sichern, setzen sich die Aktivisten für eine Zweistaatenlösung innerhalb einer Konföderation ein. Vorbild ist die Europäische Union. Die Unterstützer werden immer mehr.
(Deutschlandfunk, 8.12.2017)

Zwei Staaten in Nahost
Wer ist dafür, wer dagegen - und warum gibt es keine Lösung?
(MDR, 31.3.2017)

Die beste aller schlechten Lösungen
Donald Trump rückt von der Zweistaatenlösung im Nahen Osten ab. Benjamin Netanyahu hört es mit Freude. Wären die Alternativen für Israelis und Palästinenser wirklich besser?
(Spiegel, 16.2.2017)

Israel begräbt die Zwei-Staaten-Lösung
Illegale Siedlungen im Westjordanland werden legalisiert. Die Folgen für den Nahostkonflikt sind weitreichend. Dahinter steht auch die Euphorie über US-Präsident Trump.
(Zeit, 8.2.2017)

Das Ende der Zweistaatenregelung?
Alternativen und Prioritäten für die Regelung des israelisch-palästinensischen Konflikts
SWP-Aktuell 2016/A 27, April 2016
(Stiftung Wissenschaft und Politik)