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Webvideo-Reihe "Einmischen und mitgestalten": Ich bin von hier

Auf dem Fußballplatz, bei der Feuerwehr oder auf der Bühne – überall engagieren sich junge Menschen, machen sich stark gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit. Diese dreiteilige Webvideo-Reihe stellt junge Menschen aus Brandenburg vor, die sich stark machen für unsere Gesellschaft. Ziel der Webvideo-Reihe ist es, junge Menschen zu ermutigen, sich einzumischen und die Gesellschaft aktiv mitzugestalten, nicht nur in Brandenburg, sondern überall im Land. In diesem Video treffen wir Huy, 24 Jahre alt und gebürtig aus Rathenow. „100 Prozent deutsch und darauf noch einmal 100 Prozent vietnamesisch“, heute weiß er, wer er ist und woher er kommt. Das war nicht immer so. Als seine Eltern als Vertragsarbeiterin und Vertragsarbeiter in die damalige DDR kommen, wollen sie, dass es ihre Kinder einmal besser haben. Sie arbeiten hart und bleiben nach der Wiedervereinigung in Deutschland. Während seine Schwester in der Schule glänzt, fällt Huy der Unterricht schwer. Er fühlt sich ausgegrenzt und allein. Rassistische Sprüche treffen ihn, obwohl er weiß, dass mit ihm nichts falsch ist. Basketball und Musik geben ihm Kraft. Nach seinem Abitur weiß er zunächst nicht, wie es weitergeht. Schließlich entscheidet er sich, sein Hobby zum Beruf zu machen. Heute sieht Huy es als Geschenk an, dass er mit zwei Kulturen und zwei Sprachen aufgewachsen ist. Aber wo fühlt er sich zuhause? Das erfahrt ihr in diesem Video.

Anbieter: Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung





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Dossier Migration

Das Dossier Migration der bpb beschäftigt sich umfassend mit den kontrovers diskutierten Themen Zuwanderung und Integration in Deutschland, es zeigt, wie das Zuwanderungs- und Asylrecht auf europäischer Ebene geregelt wird und bietet Daten, Fakten und Einschätzungen zu den globalen Trends im Migrationsgeschehen.

Die Zuwanderung und Integration der (Spät-)Aussiedler aus Osteuropa in Deutschland kann als Erfolgsstory angesehen werden. Sie hat Modellcharakter für die Migrationspolitik eines Staates, der sich lange nicht als „Einwanderungsland“ verstehen wollte. Beiträge dazu in der IzpB-Ausgabe "(Spät)aussiedler in der Migrationsgesellschaft".