Gruppe 47 - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 25/2007)
Als die Gruppe 47 vor 60 Jahren zu ihrem ersten Treffen zusammenkam, ging es um die Neubegründung der deutschen Literatur nach der moralischen Katastrophe des Nationalsozialismus. Die meisten Schriftsteller und Publizisten waren aus Kriegsgefangenschaft oder "Innerer Emigration" zurückgekehrt. In einer Gesellschaft, die sich schuldig gemacht hatte, wollten sie Verantwortung übernehmen. Die Protagonisten der Gruppe 47 prägten weit über die letzte Tagung im Jahr 1967 hinaus das intellektuelle ...
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Editorial (Hans-Georg Golz)
Gruppenkritik (Helmut Heißenbüttel)
Aufstieg und Ende der Gruppe 47 (Heinz Ludwig Arnold)
Der Wiederaufbau der deutschen Literatur (Rhys W. Williams)
Die APO und der Zerfall der Gruppe 47 (Ingrid Gilcher-Holtey)
Die Gruppe 47 und die DDR (Manfred Jäger)
"Der Ruf" - Stimme für ein neues Deutschland (Alexander Gallus)
Bertolt Brecht - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 23-24/2006)
Seit den zwanziger Jahren Marxist, sah sich Bertolt Brecht zeitlebens politischen Systemen gegenüber, die sein Werk entweder zu vereinnahmen oder zu vernichten drohten. Die Machthaber der jungen DDR feierten Brechts Rückkehr und die Gründung des Berliner Ensembles. Doch Brecht erkannte rasch die Widersprüche zwischen Anspruch und Wirklichkeit des staatsoffiziellen Sozialismus. Brechts Todestag jährt sich am 14. August 2006 zum fünfzigsten Mal. Der aufklärerische Impetus des "Stückeschreibers" ...
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Editorial
Brecht spielen
Brecht im 21. Jahrhundert
Die Tradition des politischen Theaters in Deutschland
Brecht und die politischen Systeme
Schiller - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 09-10/2005)
Friedrich Schillers Erstling "Die Räuber" erregte bei der Uraufführung 1782 in Mannheim großes Aufsehen; das Freiheitspathos wider die Tyrannenmacht war am Vorabend der Revolution in Frankreich eine Provokation. Neben historischen und ästhetischen Schriften erschienen europäische Dramen wie "Don Karlos", "Wallenstein" und "Maria Stuart". Mit Goethe verfasste Schiller "Xenien", polemische Sentenzen, in denen sie über die Zustände im zerfallenden "Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation" ...
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Editorial
Friedrich Schiller
Die Aktualität eines Idealisten
Ein Weltbürger, der keinem Fürsten dient
Friedrich Schiller in Deutschland und Europa
Mein Schiller-Jahr 1955
Literatur in der DDR- Aus Politik und Zeitgeschichte (B 13/2000)
Die diesjährige Leipziger Buchmesse feiert ein kleines Jubiläum: Zum zehnten Mal ist sie nun schon eine gesamtdeutsche Buchmesse - Anlass für die Redaktion, ein entsprechendes Themenheft zu gestalten. Dabei steht nicht die Messe als Wirtschaftsfaktor im Vordergrund, sondern das, was sie interessant macht: die Schriftsteller und die Verlage, beides mit einem "ostdeutschen" Akzent.
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Klaus W. Wippermann
Editorial
Beate Ihme-Tuchel
Die SED und die Schriftsteller 1946 bis 1956
Günther Rüther
Franz Fühmann
Ein deutsches Dichterleben in zwei Diktaturen
Christina Onnasch
"Taumele zwischen Optimismus und Depression"
Zur Wahrnehmung der Schriftstellerin Brigitte Reimann
Nils Kahlefendt
Abschied vom "Leseland"?
Die ostdeutsche Buchhandels- und Verlagslandschaft zwischen Ab- und Aufbruch
Unterhaltungsliteratur aus Thüringen
Unterhaltungsliteratur ist der Begriff, unter dessen Regie in dem vorliegenden Band verschiedene Texte aufeinander treffen. Nicht unter literarischen oder literaturwissenschaftlichen Kriterien wurden die Texte ausgewählt, sondern unter kulturwissenschaftlichen Gesichtspunkten. Ein des Öfteren verwendeter und der Mehrzahl der Leser wohl geläufigerer Begriff ist der der Trivialliteratur. Beide Begriffe, ihre historischen und gegenwärtigen Bedeutungen und die assoziierten Inhalte sind Themen der ...
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EINFÜHRUNG
Was ist Unterhaltungsliteratur?
Unterhaltungsliteratur und Kulturgeschichte
Prinzipien der Textauswahl und Textwiedergabe
UNTERHALTENDE AUFKLÄRUNG
1. Johann Christoph Gottsched: Die Vernünftigen Tadlerinnen
EMPFINDSAMKEIT UND MASSENHYSTERIE
2. Moritz August von Thümmel: Wilhelmine oder der vermählte Pendant
3. Johann Wolfgang Goethe: Die Leiden des jungen Werthers
4. Friedrich Nicolai: Freuden des jungen Werthers
5. Jakob Michael Reinhold Lenz: Briefe über die Moralität der Leiden des
jungen Werthers
RÄUBERROMAN UND LIEBESGLÜCK
6. Friedrich Schiller: Räuberlied
7. Christian August Vulpius: Rinaldo Rinaldini, der Räuberhauptmann
8. Ernst Daniel Bornschein: Angelo, Marquis von Mazzini oder das verliebte Kind
9. Ignaz Ferdinand Arnold: Der erste Mord des schwarzen Jonas
IN ALMANACHEN UND JOURNALEN
10. Karoline von Wolzogen: Agnes von Lilien
11. Friedrich Justin Bertuch: Modenachrichten
EMANZIPATIONSMODELLE SCHREIBENDER FRAUEN
12. Amalie von Helvig-Imhoff: Die Schwestern von Lesbos
13. Caroline Auguste de la Motte Fouqué: Resignation
THÜRINGER SAGEN UND LEGENDEN
14. Friedrich Schiller: Ritter Toggenburg. Ballade
15. Friedrich de la Motte Fouqué: Ritter Toggenburg
16. Amalie von Helvig-Imhoff, Friedrich de la Motte Fouqué: Der Siegeskranz
17. Ludwig Bechstein: Von Zwergen und Zinselmännchen
ZEITSCHRIFTENKULTUR UND MASSENWARE
18. Karl Gutzkow: Ein ländliches Fest
19. Eugenie Marlitt: Goldelse
AUFBRUCH IN DIE ZUKUNFT UND IN DIE VERGANGENHEIT:
20. Kurd Lasswitz: Die Befreiung der Erde
21. Helene Böhlau: Die leichtsinnige Eheliebste
Erläuterungen
Bildnachweise
Weiterführende Literatur
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