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Irak

Ein kriegsgeplagtes Land

Der Irak ist in seit Jahrzehnten ein von Kriegen geplagtes Land. Gebeutelt vom Golfkrieg der 80er Jahre sowie dem anschliessendem Zweiten Irakkrieg folgte schon bald darauf der Krieg gegen den Islamischen Staat. Seit der Zerschlagung des IS ist das Land politisch, konfessionell und territorial tief gespalten. Die befreiten Gebiete liegen in Trümmern. Die Verwaltung funktioniert nur rudimentär. Die Wirtschaft ist im Niedergang begriffen. Die Folgen sind Vertreibung, Arbeitslosigkeit und Armut.

So kam es seit Herbst 2019 auch vermehrt zu Protesten der Bevölkerung in Form von landesweiten Ausschreitungen. Auch die Angriffe schiitischer Milizionäre auf die US-Botschaft in Bagdad hatten sich jüngst verstärkt. Mit der gezielten Tötung von General Soleimani auf irakischem Boden durch die USA zu Beginn des Jahres 2020, verschärft sich die Situation in der Region weiter. Soleimani war eine der wichtigsten Figuren des iranischen Regimes.

Die USA haben Soleimani für die Tötung von US-Soldaten im Irak verantwortlich gemacht und ihn beschuldigt, weitere Attentate geplant zu haben. Die iranische Bevölkerung solidarisiert sich zu Massen mit General Soleimani und ruft zu Rache auf. Ein erster Vergeltungsschlag Irans auf amerikaniscbe Militärstützpunkte im Irak ist bereits erfolgt. Weltweit schürt die Entwicklung in Nahost Angst vor einem Krieg. Die NATO sowie die Bundeswehr zog einen Teil ihrer im Irak stationierten Truppen inzwischen aus Sicherheitsgründen ab. Zudem hatte das irakische Parlament den Abzug aller ausländischen Truppen gefordert. Wie wird sich die Lage weiterhin entwickeln?

Aktuelle Situation

Irak
Der Irak ist in vieler Hinsicht ein gescheiterter Staat. Nach der Zerschlagung des IS ist das Land ethnisch und religiös gespalten. Die befreiten Gebiete liegen in Trümmern. Die Verwaltung funktioniert nur rudimentär. Die Wirtschaft ist im Niedergang begriffen. Die Folgen sind Vertreibung, Arbeitslosigkeit und Armut.
(Bundeszentrale für politische Bildung, 9.2.2018)

Irak: Droht ein neuer Krieg?
Der Irak droht im Konflikt zwischen den USA und dem Iran zwischen die Fronten zu geraten.  Im Irak sind aktuell 5.000 US-Soldaten stationiert, erst kürzlich ordnete Trump die Verlegung weiterer Truppen dorthin an. Für den Fall einer Ausweisung der Streitkräfte drohte der US-Präsident mit massiven Sanktionen.
(Zeit, 08.01.2020)

Soleimani-Tötung spaltet den Irak
Mit dem Luftschlag gegen den iranischen General Soleimani hat die US-Regierung nicht nur weite Teile der iranischen Bevölkerung gegen sich aufgebracht. Auch im Irak hat sich die Stimmung geändert - zugunsten Teherans.
(Deutsche Welle, 7.1.2020)

Ob die Tötung Soleimanis durch die USA vom Völkerrecht gedeckt ist, ist keineswegs eindeutig
Die rein juristische Bewertung der gezielten Tötung des iranischen Generals lässt viele Fragen offen.
(Neue Züricher Zeitung, 7.1.2020)

Maas bestätigt teilweisen Truppenabzug aus Irak
Das irakische Parlament hat gefordert, alle ausländischen Truppen sollen den Irak verlassen. Dem leistet die Bundeswehr nun teilweise Folge, wie Heiko Maas bestätigte.
(ZDF, 7.1.2020)

Stellvertreterkrieg - Warum sich USA und Iran im Irak bekriegen
Die gezielte Tötung schiitischer Militärs im Irak ist nur die jüngste Episode im Kräftemessen zwischen USA und Iran. Wie kam es so weit? Eine Chronologie.
(ZDF, 3.1.2020)

Angriffe auf US-Botschaft in Bagdad
Das neue Jahrzehnt fängt in Bagdad an, wie das alte aufgehört hat: mit Gewalt. Hunderte schiitische Milizionäre haben die schwer bewachte US-Botschaft in der irakischen Hauptstadt am Neujahrsmorgen wieder attackiert. Hinter dem Angriff steckt mutmaßlich das Regime in Teheran.
(Spiegel, 01.01.2020)

Eskalation im Irak: Raketen und Propaganda
Nach mehrfachem Beschuss ihrer Basen haben die US-Truppen im Irak Stellungen der Kataib-Hisbollah-Miliz beschossen, die sie für die Angriffe verantwortlich machen. Genau das ist aber das Kalkül des Iran.
(Deutsche Welle. 30.12.2019)

Lagebericht Irak: Proteste der Bevölkerung eskalieren
Die größten Bürgerproteste seit Amtsantritt des Premierministers bedrohen die Stabilität der Regierung und der Region. Seit Anfang Oktober 2019 kommt es im Irak landesweit zu Ausschreitungen. Auslöser der Proteste sind grassierende Korruption, mangelnde staatliche Dienstleistungen vor allem in der Elektrizitäts- und Wasserversorgung sowie sehr hohe Arbeitslosigkeit. Die Sicherheitskräfte reagieren gewaltsam auf die Proteste, teils mit Tränengas und scharfer Munition.
(Konrad-Adenauer-Stiftung, 9.10.2019)

Der IS ist noch längst nicht Geschichte
Vor einem Jahr hatte die irakische Regierung mit der Rückeroberung von Mossul auch den Sieg für den sogenannten Islamischen Staat ausgerufen. Weil sich aber noch längst nicht alle IS-Anhänger geschlagen geben wollen, kommt es immer wieder zu Anschlägen. Spezialeinheiten versuchen, IS-Kämpfer aufzuspüren.
(Deutschlandfunk, 15.12.2018)

Amnesty beklagt zerstörte Lebensgrundlage der Jesiden
Minen, vergiftete Brunnen und zerstörtes Ackerland: Die Heimat der Jesiden ist laut einem Amnesty-Bericht noch immer verwüstet. Eine Rückkehr sei unmöglich.
(Zeit, 13.12.2018)

Der "Islamische Staat" im Irak

Irak: Fortschritte im Kampf gegen IS gefährdet
Nach der Tötung des iranischen Generals Soleimani hat das irakische Parlament beschlossen, keine ausländischen Streitkräfte mehr im Land zu dulden. Das könnte den Kampf gegen den sogenannten Islamischen Staat gefährden, an dem auch Deutschland beteiligt ist.
(Deutsche Welle, 6.1.2020)

Der IS ist noch längst nicht Geschichte
Vor einem Jahr hatte die irakische Regierung mit der Rückeroberung von Mossul auch den Sieg für den sogenannten Islamischen Staat ausgerufen. Weil sich aber noch längst nicht alle IS-Anhänger geschlagen geben wollen, kommt es immer wieder zu Anschlägen. Spezialeinheiten versuchen, IS-Kämpfer aufzuspüren.
(Deutschlandfunk, 15.12.2018)

Droht das Comeback der Dschihadisten?
Die kurdische Armee im Irak warnt vor einem Wiedererstarken des "Islamischen Staats". Die Terrormiliz soll sich derzeit neu gruppieren und von ihren zerstrittenen Gegnern profitieren. Aus Erbil und Mossul informiert Judit Neurink.
(Qantara, 28.11.2018)

Irak erklärt IS-Kalifat für beendet
Nach der Eroberung der zerstörten Großen Moschee von Al-Nuri in Mossul hat der irakische Regierungschef Al-Abadi das vom IS ausgerufene Kalifat für beendet erklärt. Seit drei Jahren galt das Gebäude als Symbol für die Macht des IS.
(Tagesschau, 29.6.2017)

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Der IS bastelt sich eine Luftwaffe
Bewaffnete Amateur-Drohnen in der Hand von Terroristen: Die Auswertung von Dokumenten aus dem Irak zeigt, wie ernst der "Islamische Staat" dieses Rüstungsprojekt nimmt.
(Zeit, 1.2.2017)

Kampf um IS-Hochburg Mossul - Das Schlimmste kommt erst noch
Schneller als erwartet haben irakische Truppen den Ostteil von Mossul erobert. Doch der Vormarsch in den dicht besiedelten Westen wird schwieriger. Die Uno sorgt sich um 750.000 Zivilisten in der Hand des IS.
(Spiegel, 30.1.2017)

Militäroffensive auf Mossul: "Anfang vom Ende des Staatsprojekts des IS"
Volker Perthes sieht in der Offensive des irakischen Militärs auf Mossul den Anfang vom Ende der territorialen Ausdehnung des sogenannten Islamischen Staates. Der Leiter der Stiftung Wissenschaft und Politik sagte im Deutschlandfunk allerdings auch: "Es ist sicherlich nicht das Ende des IS als ideologische und terroristische Bewegung."
(Deutschlandfunk, 17.10.2016)

Terror im Irak - Mehr als hundert Tote in Bagdad
Mitten in einem belebten Einkaufsviertel in Bagdad explodierte die Bombe. Wegen des Ramadan waren besonders viele Menschen unterwegs. Bilanz: Mehr als 100 Tote. Trotz gegenteiliger Versprechen kann die irakische Regierung den IS-Terror nicht eindämmen.
(Tagesschau, 3.7.2016)

US-Luftangriffe töten 250 IS-Kämpfer im Irak
Bei einer Serie von US-Luftangriffen im Irak sind mindestens 250 IS-Kämpfer getötet worden. Die irakische Armee plant nun die Rückeroberung von Mossul.
(Die Zeit, 30.6.2016)

Falludscha ist befreit - Flüchtlingsdrama um westirakische Stadt Falludscha
Irakische Regierungskräfte waren rund vier Wochen nach Beginn einer Offensive auf Falludscha ins Zentrum der Hochburg der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) eingedrungen. Massen von Menschen fliehen vor Kämpfen, die eigentlich ihre Befreiung bringen sollen. Die irakische Armee vertreibt den IS - doch der missbraucht Zivilisten als Schutzschilde.
(Deutsche Welle, 18.6.2016)

Mossul: Es fehlen die Soldaten
Die Stadt im Norden wird in diesem Jahr wohl nicht mehr vom IS befreit. Der Streit geht auch darüber, wer beim Sturm mitmachen darf.
(Süddeutsche, 2.5.2016)

 "Mossul dem IS entreißen? Kein Problem!"
Iraks Armee scheitert bisher bei der Rückeroberung Mossuls. Dabei könnte die IS-Hochburg in zwei Monaten genommen werden, meint ein kurdischer Elite-Kommandeur. Sein Schlachtplan ist schlüssig.
(Die Welt, 6.4.2016)

Ein Jahr nach dem IS-Vormarsch im Irak - Das Kalifat ist längst Realität geworden
Vor einem Jahr begann der Siegeszug des "Islamischen Staates" im Irak. Die Eroberung der Provinz Anbar nahm dabei eine Schlüsselrolle ein. Aus Bagdad berichtet Birgit Svensson.
(Qantara, 10.6.2015)

Vormarsch des IS  - 25.000 Menschen aus Ramadi geflohen
Nach der Eroberung der 100 Kilometer von der Hauptstadt Bagdad entfernten Stadt Ramadi durch den IS sind nach UN-Angaben rund 25.000 Menschen aus der Stadt geflohen. Tausende von ihnen müssten derzeit im Freien übernachten. Schiitische Milizen mobilisierten ihre Kämpfer, um Ramadi zurückzuerobern.
(Tagesschau, 19.5.2015)

Schlag und Gegenschlag
Die Rückeroberung Tikrits soll für die irakische Armee das werden, was Kobanê für die Kurden bedeutet: Trendwende und Motivationsschub zugleich. Aus Bagdad informiert Birgit Svensson
(Qantara, 11.3.2015)

Über eine Million Menschen auf der Flucht vor IS
Der Vormarsch der radikal-islamischen ISIS-Milizen und eskalierende Kampfhandlungen in weiten Teilen des Iraks treiben immer mehr Menschen in die Flucht. Hilfsorganisationen schätzen die Zahl der Flüchtlinge auf bis zu 1,2 Millionen.
Newsletter Migration und Bevölkerung, 20.6.2014
(Bundeszentrale für politische Bildung)

"Mechanismen völliger Enthemmung bei IS-Dschihadisten"
Der Publizist Navid Kermani reiste Mitte September eine Woche durch den Irak. Dort hat er verschiedene Landesteile besucht. Den multi-konfessionellen Charakter des Landes sieht er unwiderruflich verloren. Mit ihm sprach Kersten Knipp.
(Qantara, 7.10.2014)

Irak-Konflikt - Muslime verurteilen ISIS-Terror
Die muslimischen Religionsgemeinschaften haben den Terror der sogenannten ISIS-Milizen im Irak verurteilt. Die Religionsgemeinschaften stellen klar: Die von der ISIS ausgehende Gewalt ist mit dem Islam nicht vereinbar.
(IslamiQ Debatten- und Nachrichtenmagazin)

ISIS-Anführer im Irak- Das neue Gesicht des Dschihadismus?
Seit zwei Jahren ist der Islamische Staat im Irak und der Levante (ISIS) auch in Syrien aktiv. Aktuell kämpft er dort mit rund 5000 Mann – Tendenz steigend. Aron Lund, der für das Swedish Institute for International Affairs Studien über die Kämpferlandschaft in Syrien verfasst hat, erklärt die Strategien der Terrorgruppierung. Mona Sarkis hat mit ihm gesprochen.
(Qantara, 8.7.2014)

Spur der Verwüstung
Im Gebiet des von der radikalislamischen Gruppierung ISIS ausgerufenen Kalifats herrscht Kulturbarbarei. Traurige Ironie dabei: Sie schrecken nicht zurück, Denkmäler der Weggefährten des Religionsstifters Muhammads zu zerstören, auf die sie sich eigentlich selbst berufen. Von Joseph Croitoru.
(Qantara, 8.7.2014)

Kalifatstaat Irak: Wer hilft ISIS?
Was ist ISIS: Terrortruppe oder Breitenbewegung? Inwiefern genießt die Organisation die Unterstützung der sunnitischen Gemeinschaft im Irak?
IPG-Journal, 1.7.2014
(Friedrich-Ebert-Stiftung)

Was bedeutet die Ausrufung des Kalifats durch Isis?
Am gestrigen Sonntag, der nicht zufällig mit dem ersten Tag des Fastenmonats Ramadan nach dem islamischen Kalender zusammenfiel, hat die Terrorgruppe Isis offiziell das Kalifat ausgerufen. Was bedeutet dies? Was steht in der Erklärung? Was bezweckt die ISIS? Wie wird es weiter gehen?
(Die Zeit, 30.6.2014)

Neuer Isis-Name aus Größenwahn und Kalkül
Die Ausrufung des Kalifats durch die Terrorgruppe Isis ist eine geschickte Rekrutierungsmaßnahme im Dschihad: Viele Kämpfer werden beim Aufbau der "großen Nation der Muslime" mitwirken wollen.
(Die Welt, 30. Juni 2014)

Isis öffnet die Büchse der Pandora
Die Kalifats-Idee, die nach dem Ende des Osmanischen Reiches in Vergessenheit geriet, ist durch den Isis-Terror zurück. Nun haben die Dschihadisten offenbar ihren Anführer Abu Bakr al-Baghdadi zum Kalifen und damit zum Nachfolger des islamischen Propheten Mohamed ernannt. Isis hat nicht nur für den Nahen Osten, sondern für die weitere Region im islamischen Krisengürtel die Büchse der Pandora geöffnet.
(Deutschlandfunk, 30.6.2014)

Isis-Terror: Droht ein Flächenbrand im Nahen Osten?
Erneut haben die radikalen Islamisten von Isis im Irak Boden gut gemacht: Die Kämpfer sollen Grenzposten zu Syrien und Jordanien erobert haben. Dort macht die Regierung Teile der Armee mobil. Kommt es zu einem Flächenbrand? Statements von Nahost-Experte Michael Bauer vom Centrum für angewandte Politikforschung.

Der Online-Dschihad der Islamisten
Über soziale Netzwerke betreibt die Terrorgruppe ISIS eine massive Propaganda-Offensive im Internet. Neben der Einschüchterung von Gegnern, wollen sie so eine eigene mediale Marke etablieren. Nastassja Steudel informiert.
(Qantara, 23.6.2014)

"Ein konfessioneller Flächenbrand im Irak ist zu befürchten"
Nahost-Experte Otmar Oehring zur Lage im IrakDie sunnitische Terrorgruppe Isis rückt auf Bagdad vor. Die Organisation verfolgt das Ziel der Errichtung einer islamischen Herrschaft, die unter einem islamischen Kalifat zu stehen habe. Es kommt zu Kämpfen zwischen sunnitischen und schiitischen Muslimen und die christliche Minderheit gerät zwischen die Fronten. Otmar Oehring, wies im Interview mit NDR Info daraufhin, das die Eingruppierung der Isis in den Bereich des Islamismus nicht weiterhelfe.
16. Juni 2014
(Konrad-Adenauer-Stiftung)

Islamwissenschaftler über ISIS im Irak: Sie werden keinen Staat aufbauen
Die Dschihadisten würden im Irak keinen Staat aufbauen können, sagt Forscher Guido Steinberg. Aber es könnte einen langen Bürgerkrieg geben.
(taz)

Irak - Ein kriegsgeplagtes Land

Konfliktporträt: Irak
Der Irak ist in vieler Hinsicht ein gescheiterter Staat. Nach der Zerschlagung des IS ist das Land ethnisch und religiös gespalten. Die befreiten Gebiete liegen in Trümmern. Die Verwaltung funktioniert nur rudimentär. Die Wirtschaft ist im Niedergang begriffen. Die Folgen sind Vertreibung, Arbeitslosigkeit und Armut.
Dossier Innerstaatliche Konflikte, 9.2.2018
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Zehn Jahre Irak-Konflikt: Kein Ende der Gewalt in Sicht
Vor über zehn Jahren begann der zweite Irakkrieg. Mittlerweile haben die US-amerikanischen Kampftruppen das Land verlassen, doch der Konflikt dauert an. Die Gewalt zwischen verschiedenen ethnisch-religiösen Gruppen droht den Irak in einen Bürgerkrieg zu stürzen.
Hintergrund aktuell
(Bundeszentrale für politische Bidung)

Unruhen im Irak - "Insgesamt ein gefährdeter Staat"
In Bagdad wird das Parlament besetzt, im Südirak tötet die IS-Terrormiliz Dutzende Menschen: Von einem gescheiterten Staat will Nahost-Experte Volker Perthes dennoch nicht sprechen. Es gebe auch Ansätze für eine positive Entwicklung, sagte der Direktor der Stiftung Wissenschaft und Politik.
(Deutschlandfunk, 2.5.2016)

"Der Irak ist irreversibel gespalten"
In seinem neuen Buch "Terror vor Europas Toren" analysiert Wilfried Buchta die Gründe für den Aufstieg der Dschihadistenmiliz "Islamischer Staat" und den Zerfall des irakischen Staates. Ulrich von Schwerin hat mit dem Islamwissenschaftler, der lange Jahre in Bagdad als Analyst für die UN tätig war, über die Zukunft des Landes gesprochen.
(Qantara, 17.8.2015)

Kurden im Irak - Ungewisse Zukunft
Iraks Kurdenführer Barzani ist wegen des Kurden-Konflikts höchst besorgt. Denn mit den Luftangriffen auf PKK-Stellungen riskieren die Türken nicht nur eine Eskalation mit den türkischen Kurden. Aus Erbil berichtet Birgit Svensson.
(Qantara, 29.7.2015)

Kurden im Nordirak - Die fragwürdigen Methoden der Peschmerga
Mord, Vertreibung, ethnisch-religiöse Säuberungen - gegen solche Verbrechen der Terrorgruppe Islamischer Staat unterstützt die Bundesrepublik Deutschland seit 2014 auch kurdische Kämpfer: die Peschmerga. Aber wem hilft man da eigentlich? Wer sind die Peschmerga und kann man ihnen wirklich trauen?
(Deutschlandradio, 15.7.2015)

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Bricht der Irak jetzt auseinander? Ethnische und religiöse Gegensätze im Irak haben sich massiv verstärkt
Der drohende Zerfall weckt vor allem bei den Kurden alte Träume. Das Ende eines Kunststaates? Die Antwort sucht Oliver Ernst, bei der Konrad-Adenauer-Stiftung Länderreferent im Team Naher Osten.
(Konrad-Adenauer-Stiftung, 7.7.2014)

Nuri al-Maliki und die Krise im Irak - Nicht der Richtige
Der Terror im Irak und der Vormarsch der Dschihadisten ist das Ergebnis einer verfehlten Regierungspolitik unter Ministerpräsident Nuri al-Maliki, der die Sunniten in Staat und Gesellschaft seit Jahren systematisch ausgegrenzt hat. Von Birgit Svensson aus Bagdad
(Qantara, 24.6.2014)

Der Westen und die Irakkrise - Die hässliche neue Ordnung des "Fruchtbaren Halbmondes"
Der Irak wird gegenwärtig von einem verheerenden innerislamischen Religionskrieg erfasst. Diesem Konflikt wohnt eine Dynamik inne, die weder präsidentielles Wunschdenken noch ein eiliger Besuch von US-Außenminister John Kerry in Bagdad stoppen können.
(Qantara, 26.6.2014)

Im Griff der Dschihadisten
Die jahrelange Marginalisierung der Sunniten durch die Zentralregierung in Bagdad rächt sich heute. Ganz offensichtlich können sich die ISIS-Kämpfer bei ihrem Vormarsch auch darauf verlassen, dass ihnen ehemalige sunnitische Offiziere aus der Saddam-Ära helfend unter die Arme greifen. Von Karim El-Gawhary
(Qantara, 13.6.2014)

The Iraq-Conflict in Maps, Photos and Video
Ständig aktualisierte Themenseite der NYT zu den Auseinandersetzungen im Irak.
(New York Times)

Engagement der internationalen Staatengemeinschaft

Syrien, Irak und Region
Syrien und Irak sind seit Jahren Schauplatz konfessioneller und politisch-ideologischer Konflikte Dritter. Zurzeit will keine Großmacht die Regie für die Konfliktregulierung in Syrien und die Bekämpfung des IS in der Region übernehmen. Was kann die internationale Gemeinschaft tun? Militärisch intervenieren, noch mehr Sanktionen verhängen, in Wien, Genf und anderswo weiter verhandeln?
Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 8/2016)
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Kein Truppenabzug: Warum der Irak für die USA so wichtig ist
Das Parlament in Bagdad fordert einen Abzug der US-Truppen, aber die USA wollen ihre Stellungen im Irak nicht aufgeben. Für Trumps Regierung ist das Land aus verschiedenen Gründen von hoher strategischer Bedeutung.
(Deutsche Welle, 7.1.2020)

Bundeswehr und NATO zieht Teil der Soldaten aus dem Irak ab
Nach der Bundeswehr reagiert nun auch die NATO: Wegen der Spannungen im Nahen Osten zieht das Militärbündnis einen Teil ihrer Soldaten zeitweise aus dem Irak ab. Knapp 500 NATO-Soldaten sind derzeit dort stationiert.
(Tagesschau, 7.1.2020)

USA will langfristiges Nato-Engagement im Irak
Die USA verstärken nach Informationen aus Diplomatenkreisen ihren Druck auf die Nato-Partner, einen langfristigen Ausbildungs- und Beratungseinsatz im Irak zu vereinbaren.
(T-Online, 7.2.2018)

Deutsche Militärbeteiligung
Seit gut zwei Jahren unterstützt die Bundeswehr die Peshmergakämpfer im Nordirak im Rahmen eines Bundestagsmandats mit Ausbildung und Ausrüstung. Seit einem Jahr beteiligt sie sich auf Grundlage eines zweiten Mandates mit einem Einsatzgeschwader auch aktiv an Operationen gegen den »Islamischen Staat« (IS) in Syrien und im Irak.
SWP-Aktuell 2016/A 72, November 2016
(Stiftung Wissenshcfat und Politik)

Engagement der USA nimmt im Irak wieder zu
US-Soldaten hatten sich unter Barack Obama aus dem Irak zurückgezogen. Um den IS aber zurückzudrängen, sind die irakischen Streitkräfte auf Unterstützung angewiesen. Der Einsatz aus den USA wird zunehmend stärker.
(Handelsblatt, 11.10.2016)

Irak: Engagement der internationalen Staatengemeinschaft darf nicht nachlassen 
Der Irak steht vor gewaltigen Herausforderungen. Eine politische Krise blockiert die Regierung und den Aussöhnungsprozess zwischen den verschiedenen Volks- und Religionsgruppen. Die islamistische Terrormiliz IS nutzt diese fragile Situation aus und versucht, einen Zerfall des irakischen Staates herbeizuführen. Eine Stabilisierung des Irak ist entscheidend, damit die Region nicht weiter in Gewalt und Chaos versinkt.
(Deutsche Gesellschaft für die Vereinen Nationen, 18.5.2016)

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Terrorismus im Irak - Der große Kampf gegen den IS steht noch bevor
Der IS beherrscht im Irak riesige Gebiete. Auch der Konflikt zwischen Schiiten und Sunniten sowie der niedrige Ölpreis belasten das Land. Die Regierung steht unter großem Druck. 2016 werden wichtige Weichen gestellt.
(Handelsblatt, 26.12.2015)

USA erwägen Bodeneinsatz gegen IS
Im Kampf gegen den Islamischen Staat stehen die USA vor einem Strategiewechsel. Nicht nur kündigt das Pentagon mehr Luftangriffe an. Auch der Einsatz von Bodentruppen wird nicht mehr ausgeschlossen.
(n-tv, 27.10.2015)

Kampf gegen IS- Mehr US-Militärausbilder in den Irak
Im Kampf gegen den "Islamischen Staat" will die US-Regierung zwischen 500 und 1000 weitere Militärberater in den Irak schicken. Derzeit sind bereits 3100 Amerikaner dort tätig. Durch die Aufstockung sollen vor allem mehr Sunniten für den Kampf gegen den "Islamischen Staat" gewonnen und ausgebildet werden. Bisher haben die Amerikaner 9000 irakische Soldaten geschult.
(Tagesschau, 10.6.2015)

Anti-IS-Konferenz will Strategie im Irak überdenken
Erfolgskonzept fehlt, Luftangriffe laufen ins Leere.
Bei der Eroberung von Ramadi im Irak hatten die USA schnell den Schuldigen ausgemacht. Die USA warfen der irakischen Armee fehlenden "Kampfeswillen" vor. "Man versucht jetzt, die Schuld hin und her zu schieben", urteilte Nahost-Expertin Magdalena Kirchner von der DGAP. Dabei fühle sich Bagdad seinerseits vom Westen im Stich gelassen und die Zahl derjenigen, die bei der Bekämpfung der IS-Extremisten vor allem auf iranische Unterstützung und die schiitischen Milizen setzen wollen, könne steigen.
(Wiener Zeitung, 31.05.2015)

Kampf gegen IS-Terror - Die Wiederbelebung der "Sahwa"
Vor knapp zehn Jahren kämpften zehntausende sunnitische Araber im Irak gegen Al-Kaida, in der sogenannten Sahwa-Miliz, die zeitweise von den USA finanziert wurde. Nach dem Abzug des US-Militärs sollte die Miliz in die regulären irakischen Sicherheitskräfte eingebunden werden - was nie geschah und zur Folge hatte, dass sich Sahwa-Milizionäre Al-Kaida und der Terror-Organisation IS zuwandten. Angesichts der Gefahr durch den IS wird im Irak nun über eine Wiederbelebung der Sahwa diskutiert.
(Deutschlandfunk, 18.10.2014)

Irak: Boots on the ground?
Luftschläge dürften kaum ausreichen, den Vormarsch des "Islamischen Staates" im Irak einzudämmen und die humanitären Folgen abzufedern. Markus Kaim benennt drei Probleme, die Zweifel an der Strategie der USA und ihrer Verbündeten aufkommen lassen.
Kurz gesagt, 22.09.2014
(Stiftung Wissenschaft und Politik)

Kampf gegen IS: "Das militärische Ziel ist nicht klar, das politische Ziel noch weniger"
Selbst die relativ kleinen Waffenlieferungen, die aus Deutschland an die Kurden im Nordirak gehen, könnten das Machtgefüge in der Region verändern. Markus Kaim von der Stiftung Wissenschaft und Politik fordert im Interview, dass darüber zumindest diskutiert wird.
(Berliner Zeitung, 02.9.2014)

Jesiden und Kurden im Irak - Waffen für die Falschen?
Die Kurden haben die Jesiden vor den IS-Terroristen gerettet, heißt es. Doch die Wahrheit ist komplizierter. Auch in den Kurdengebieten werden Jesiden oftmals diskriminiert. Wer garantiert, dass deutsche Waffen sich nicht irgendwann gegen die Minderheit richten? Von Patrick Franke.
(Qantara, 2.9.2014)

"Europa sollte USA bei Luftangriffen gegen IS und Aufrüstung der Kurden helfen"
Guido Steinberg über die politische Notwendigkeit einer deutschen und europäischen Unterstützung der USA im Irak, über die schlechten Aussichten für die Lösung des politischen Konflikts in Bagdad und die Rolle der Türkei im Kampf gegen europäische Dschihadisten.
Interview, 12.8.2014
(Stiftung Wissenschaft und Politik)

Waffenlieferungen in den Irak? - Die Grenzen deutscher Machtpolitik
Nach humanitärer Hilfe will die Bundesregierung die irakischen Kurden nun auch mit Waffen im Kampf gegen die IS-Miliz unterstützen. Verrät Deutschland damit Grundsätze seiner Außenpolitik? Diese Frage diskutierten Dr. Henning Riecke, Leiter des Programms USA/Transatlantische Beziehungen der DGAP, Prof. Dr. Reinhard Merkel, Rechtsphilosoph der Universität Hamburg und Jan van Aken, außenpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion Die Linke.
21.08.2014
(Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik, SWR)

US-Intervention im Nordirak - "Wirkung von Luftschlägen wird überschaubar bleiben"
Ein mögliches militärisches Eingreifen der USA im Nordirak müsse von politischen Maßnahmen flankiert werden, sagte der Nahost-Experte Markus Kaim. Doch durch die Haltung des irakischen Ministerpräsident Al-Maliki sei der Irak politisch blockiert, dies mache die Situation "tragisch".
(Deutschlandfunk, 8.8.2014)

IS-Terror im Irak: Der Westen muss zum Kalten Krieg übergehen
Die USA wollen gegen die IS-Terroristen im Nordirak wenn nötig mit Luftangriffen vorgehen. Auch andere Nato-Staaten sollten sich an der Militäraktion beteiligen, findet der Politikwissenschaftler Heinz Theisen. Denn gegen den Islamismus helfe nur eine Strategie aus dem Kalten Krieg: Eindämmung und Koexistenz.
(Cicero, 8.8.2014)

Obama erlaubt Luftangriffe
Gezielte Operationen, aber kein neuer Krieg: US-Präsident Barack Obama hat Luftangriffe gegen die Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) im Irak erlaubt - und will damit den Völkermord an religiösen Minderheiten verhindern.
(Deutschlandfunk, 8.8.2014)

"Der Westen muss militärisch eingreifen"
Mit brutalster Gewalt ziehen IS-Kämpfer durch den Irak, töten und vertreiben Tausende. Wer sind die Kämpfer? Weshalb sind ihre Gegner so machtlos? Und was könnte der Westen tun? Ein Interview mit dem Nahost-Experten von der Osten-Sacken.
(Tagesschau, 5.8.2014)

Kampf gegen Dschihadisten und um sehr viel Öl
Können die Kurden Isis stoppen?

Die Terrorgruppe Isis überrollt den Irak. Doch in der Ölstadt Kirkuk haben nun die kurdischen Elitekämpfer der Peshmerga die militärische Macht übernommen. Können sie die Islamisten stoppen? Und wird die Regierung in Bagdad diesen Wechsel im Machtgefüge hinnehmen?
23. Juni 2014
(Konrad-Adenauer-Stiftung)

Unterrichtsmaterialien

Aktuelle Stunde: Irak
Beispielhafter Aufbau einer Unterrichtsstunde. Es geht um die diversen internen und externen Akteure im Irak sowie deren freundliche oder feindliche Beziehungen: Wie kann dem IS(IS) begegnet werden?
("Friedensbildung, Bundeswehr und Schule" der EAK und AGDF)

Arbeitsblatt: Die Terrororganisation Islamischer Staat
Im Juni 2014 hat die Terrororganisation Islamischer Staat - kurz IS - große Gebiete im West- und Nordwestirak sowie die Millionenstadt Mossul eingenommen. Ihr Anführer erklärte sich im Anschluss an die Offensive zum Kalifen aller Muslime. Die rasche Ausbreitung der Terrorgruppe und ihre enorme Radikalität überraschten sowohl die Staaten in der Region als auch Politiker und Experten weltweit und zwingen die Weltgemeinschaft nun zum Handeln, um eine weitere Expansion zu verhindern.
(Frieden und Sicherheit)

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Passend dazu im Themenkatalog

Konfliktporträt Irak

Der Irak ist in vieler Hinsicht ein gescheiterter Staat. Nach der Zerschlagung des IS ist das Land ethnisch und religiös gespalten. Die befreiten Gebiete liegen in Trümmern. Die Verwaltung funktioniert nur rudimentär. Die Wirtschaft ist im Niedergang begriffen. Die Folgen sind Vertreibung, Arbeitslosigkeit und Armut.  Eine Zusammenfassung des Konfllikts im Irakder bpb.

Parlamentswahlen 2018

Parlamentswahlen am 12.5.2018
Am 12. Mai wählte der Irak ein neues Parlament. Die politische Landschaft ist zersplittert. Dennoch gibt es Hoffnung: Alte Gräben, die das Land lange gespalten haben, könnten an Bedeutung verlieren.
Hintergrund aktuell, 12.5.2018
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Parlamentswahlen im Irak - Eine neue Zeitrechnung
Mit den Parlamentswahlen im Irak ist ein Durchbruch zu neuen politischen Ufern gelungen. Völlig neue Parteienbündnisse sind als Wahlsieger hervorgegangen, allen voran der einflussreiche schiitische Geistliche Muktada al-Sadr mit seiner Liste "Sairun". Sie haben säkular, liberal und national gewählt. Zwar sind nur 44,5 Prozent der über 22 Millionen wahlberechtigten Iraker zu den Urnen gegangen. Aber diese Wähler haben für das Land zwischen Euphrat und Tigris wohl so etwas wie eine Sensation vollbracht.
(Qantara, 16.5.2018)

Dossiers

Irak
(Qantara)
Irak
(Spiegel)
Irak
(Focus)
Irak
(Zeit)

Life on the border

„Ich möchte, dass ihr mein Leben kennenlernt.“ Kinder und Jugendliche aus dem Irak und Syrien laden die Zuschauenden mit ihrem Film auf unmittelbare und eindrucksvolle Weise dazu ein und halten ihren Alltag in den Geflüchtetenlagern, ihre Verwundungen und Hoffnungen aus ihrer Perspektive fest. Die Aufnahmen dieser Dokumentation stammen von den Kindern selbst. Hier online in der bpb-mediathek.

Der Irak-Konflikt und ISIS - einfach erklärt

Der Irak-Konflikt und ISIS - einfach erklärt
Dieses aktuelle Erklärvideo beschreibt in drei Minuten die Entstehung des Irak-Konflikts, die unterschiedlichen Volksgruppen im Irak sowie das Aufkommen radikaler islamistischer Terrorgruppen wie Al-Qaida und ISIS.
(explain-it)

Iraq Explained - ISIS, Syria and War
There is war in Iraq? Again? And the US and Iran are talking about working together? And who is this ISIS Terrorist group that is all over the news? And Religion?
In den Settings lassen sich Untertitel auf Deutsch einblenden.
(In a Nutshell – Kurzgesagt)

Kampf ohne Grenzen

In der arabischen Welt lösen sich die Staaten auf. An ihre Stelle treten lokale Gruppen, die sich religiös legitimieren. Radikale Milizen oder Warlords übernehmen staatliche Aufgaben - eine Entwicklung, bei der es am Ende kaum Gewinner geben wird. Expertenbeiträge dazu in der Ausgabe 09/10/2014 "Kampf ohne Grenzen" der Zeitschrift Internationale Politik.

Islamismus

Welche Gruppen kämpfen weltweit ihren "heiligen Krieg"? Wie unterscheiden sich diese Gruppen ideologisch und bei der Wahl ihrer Mittel? Und wie sollten wir umgehen mit der Bedrohung? Ein Dossier der Bundeszentrale für politische Bildung.

Breites Bündnis gegen IS

Rund 40 Staaten haben sich unter US-Führung zusammengeschlossen, um die Terrormiliz IS zu bekämpfen. Sie soll unter anderem mit Luftschlägen und der Unterstützung gemäßigter syrischer Rebellen gestoppt werden. Steht ein neuer Anti-Terror-Krieg bevor?Debatte verfolgen