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Sicherheitspolitik - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 50/2010)

Die Sicherheitspolitik steht vor neuen Herausforderungen: auf der einen Seite das wachsende Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerungen und auf der anderen Seite fehlende Kapazitäten der internationalen und staatlichen Akteure, um mit dieser Entwicklung Schritt zu halten. Um ein neues Verständnis von Sicherheit umsetzen zu können und neue Lösungsstrategien zu entwickeln, bedarf es "unkonventioneller" Wege, die über die bestehenden Strukturen und Prozesse hinausgehen - etwa die Vision des US-Präsidenten Barack Obama von einer atomwaffenfreien Welt. Zu einer nachhaltigen Friedens- und Sicherheitspolitik gehört es auch, den Einfluss von sozial bestimmten "Geschlechterverhältnissen in Gesellschaften für die Dynamiken von Krisen und bewaffneten Konflikten" mitzudenken.

Inhalt:

 

Editorial (Asiye Öztürk)

Die "globale Null" für Atomwaffen - Essay (Oliver Thränert)

Wandel der Sicherheitskultur (Christopher Daase)  

Drohnenkrieg: Die konsequente Fortsetzung der westlichen Revolution in Military Affairs (Harald Müller / Niklas Schörnig)

Das neue strategische Konzept der NATO (Johannes Varwick)

Afrikanische Friedens- und Sicherheitsarchitektur: Institutionalisierte Zusammenarbeit in und für Afrika (Stefan Gänzle / Benedikt Franke)

Diplomatischer Erfolg und kommunikatives Desaster: Die Raketenabwehrpläne der USA (Thomas Jäger / Daria W. Dylla)

Friedens- und Sicherheitspolitik braucht Geschlechteranalysen - Essay (Gitti Hentschel)


Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung




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