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*** Willkommen bei unserem Adventskalender! ***

Hinter jeder Kugel unseres musikalischen Adventskalenders verbirgt sich ein anderer politischer Song. Von jedem Song werden zunächst nur ein paar Liedzeilen veröffentlicht, anhand derer es dann zu erraten gilt:

- Wie lautet der Songtitel?
- Von wem wird er
gesungen?
- In welchem Jahr ist er entstanden?

Viel Spaß beim Mitraten!

SONG 21

Musikalischer Adventskalender Song 21

> Auflösung

 

WÜNSCH DIR WAS aus dem Jahr 1993, gesungen von Die TOTEN HOSEN

Es kommt die Zeit, in der das Wünschen wieder hilft.
Es kommt die Zeit, in der das Wünschen wieder hilft,
in der das Wünschen wieder hilft,

in der das Wünschen wieder hilft.

Ich glaube, dass die Welt sich noch mal ändern wird
und dann Gut über Böse siegt,
dass irgendjemand uns auf unseren Wegen lenkt
und unser Schicksal in die Hände nimmt.
Ja, ich glaube an die Ewigkeit
und dass jeder jedem mal vergibt.
Alle werden wieder voreinander gleich,
jeder kriegt, was er verdient.

Ich glaube, dass die Welt einmal in Frieden lebt
und es wahre Freundschaft gibt.
Und der Planet der Liebe wird die Erde sein
und die Sonne wird sich um uns drehn.

Das wird die Zeit,
in der das Wünschen wieder hilft.
Das wird die Zeit,
in der das Wünschen wieder hilft,
in der das Wünschen wieder hilft.

Es wird einmal zu schön,
um wahr zu sein,
habt ein letztes Mal Vertraun.
Das Hier und Heute ist dann längst vorbei,
wie ein böser alter Traum.
Es wird ein großer Sieg für die Gerechtigkeit,
für Anstand und Moral.
Es wird die Wiederauferstehung vom heiligen Geist
und die vom Weihnachtsmann.

Es kommt die Zeit,
in der das Wünschen wieder hilft.
Es kommt die Zeit,
in der das Wünschen wieder hilft,
in der das Wünschen wieder hilft.

Wünsch DIR was...
Komm und wünsch DIR was



Mehr songtexte: www.songtextemania.com/wunsch_dir_was_songtext_die_toten_hosen.html
Alle Infos über Die Toten+Hosen: www.musictory.de/musik/

Es kommt die Zeit, in der das Wünschen wieder hilft.
Es kommt die Zeit, in der das Wünschen wieder hilft,
in der das Wünschen wieder hilft,
in der das Wünschen wieder hilft.

Ich glaube, dass die Welt sich noch mal ändern wird
und dann Gut über Böse siegt,
dass irgendjemand uns auf unseren Wegen lenkt
und unser Schicksal in die Hände nimmt.
Ja, ich glaube an die Ewigkeit
und dass jeder jedem mal vergibt.
Alle werden wieder voreinander gleich,
jeder kriegt, was er verdient.

Ich glaube, dass die Welt einmal in Frieden lebt
und es wahre Freundschaft gibt.
Und der Planet der Liebe wird die Erde sein
und die Sonne wird sich um uns drehn.

Das wird die Zeit,
in der das Wünschen wieder hilft.
Das wird die Zeit,
in der das Wünschen wieder hilft,
in der das Wünschen wieder hilft.

Es wird einmal zu schön,
um wahr zu sein,
habt ein letztes Mal Vertraun.
Das Hier und Heute ist dann längst vorbei,
wie ein böser alter Traum.
Es wird ein großer Sieg für die Gerechtigkeit,
für Anstand und Moral.
Es wird die Wiederauferstehung vom heiligen Geist
und die vom Weihnachtsmann.

Es kommt die Zeit,
in der das Wünschen wieder hilft.
Es kommt die Zeit,
in der das Wünschen wieder hilft,
in der das Wünschen wieder hilft.

Wünsch DIR was...
Komm und wünsch DIR was...

 

ZUR ENTSTEHUNG

"Wünsch Dir Was" ist ein Punk-Rock-Song der Düsseldorfer Band "Die Toten Hosen", die sich 1982 um den Sänger Andreas Frege - alias Campino -  formierte. Im Intro singt der Mosquito Kinderchor der Musikschule in Meerbusch, der den Refrain a cappella intoniert

Thomas Klie für das Religionspädagogische Institit Loccum:

Punk-Rock ist laut, schnell, aggressiv und unprätentiös - er wirkt durch seine schnörkellos-zynischen Texte und vor allem in der aktuellen Inszenierung als Bühnenshow . Er artikuliert sich in erster Linie als Live-Musik und lebt von der Interaktion mit dem Publikum. Punk stellte sich immer schon als eine lose Gemein­schaft dar, in der Autonomie, gegensei­tige Toleranz und allgemeine Anarchie als von allen geteilte Lebenshaltung aufrecht gehalten werden.

In "Wünsch Dir was“ werden diese Maximen in ein "goldenes Zeitalter" hineinprojiziert. Musik ist dabei das Medium, die gesellschaftliche Normali­tät als "schlechten Scherz" zu entlar­ven, Punk demgegenüber als "besseren Scherz" in Szene zu setzen.

Die "Toten Hosen" entwerfen ihre eschatologische Vision als eine Mixtur aus allgemein-religiösen Jen­seitsphantasien und biblischen Anlei­hen. Bezeichnend für die Zukunftsvision ist, daß hier nicht wie im frühen Punk-Rock eine Gesellschaftsutopie entworfen wird, sondern sie nimmt vielmehr in prophetischer Schau als Bild eines universellen Friedensreiches Gestalt an."

Campino äußerte sich im Gespräch mit Jan Weiler zu "Wünsch Dir was":

„Das Lied war eigentlich ironisch gemeint, aber die Leute haben es oft nicht so interpretiert. Also habe ich mir gesagt: Bitteschön, wenn denen das Mut macht, ist es auch okay.“

Campino im Interview mit der Frankfurter Rundschau:

Glauben Sie an Gott?

"Ich bin gläubig. Aber mein Glaube lässt sich nicht mit Konfessionen wie evangelisch oder katholisch fassen. Ich glaube an Aura, an das Gute, und indem ich das sage, glaube ich auch, dass es das Böse gibt. Diese Dinge zusammengenommen machen für mich Gott aus. Der Glaube kann einem helfen, in bedrohlichen Situationen Kräfte zu entwickeln, die man in der Realität gar nicht hat."

 

HINTERGRUNDINFORMATIONEN

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