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Europäische Identität und Perspektive

Europäische Identität - Aus Politik und Zeitgeschichte (B 38/2004)

Der Europäischen Union fehlen identitätsstiftende Ressourcen, etwa eine gemeinsame Sprache oder eine loyalitätsstiftende Krone wie im britischen Commonwealth of Nations. Die große Herausforderung der kommenden Jahrzehnte liegt folglich darin, zu einer verbindenden europäischen Identität zu gelangen. Die Autorinnen und Autoren dieser Ausgabe gehen der Frage nach, ob und wieweit die Bürgerinnen und Bürger der Mitgliedsländer Europas den Integrationsprozess unterstützen. Sie untersuchen, wodurch dieser befördert oder behindert wird. Empirische Analysen haben ergeben, dass der Einigungsprozess - insgesamt gesehen - stets mehr Zustimmung als Ablehnung erfahren hat. Durch die im Mai 2004 erfolgte Erweiterung um zehn mittel- und osteuropäische Länder, mehr noch durch den möglichen Beitritt der Türkei, wird die Weiterentwicklung Europas auf eine harte Probe gestellt.

Inhalt:

 

 

Editorial

 

Prozesse der europäischen Identitätsstiftung

 

Transnationales Vertrauen in der erweiterten EU

 

Europäische Werte - Passt die Türkei kulturell zur EU?

 

Europäische Identität und die Zukunft Europas

 

Nationalismus und Europaskepsis in den postkommunistischen Staaten Mittel-und Osteuropas

 

Soziale Ungleichheit in der Europäischen Union

 


Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung




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