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Euro-Krise - Ist der Euro noch zu retten?

Die Staatsschuldenkrise der Euroländer lenkt den Blick auf Europa. Die Lösung der aktuellen Krise erfordert dabei weitreichende wirtschafts- und gesellschaftspolitische Entscheidungen in der EU und in den Euro-Mitgliedstaaten. Ein Krisengipfel jagt den nächsten, immer mehr verschuldete Länder suchen Schutz unter dem Rettungsschirm. Die verabredeten Rettungsprogramme lassen viele Menschen angesichts der Risiken und Lasten am Sinn und Wert der europäischen Integration zweifeln. Das Dossier bietet die wichtigsten Informationen im Überblick, erklärt Fachbegriffe und verweist auf weiterführende Publikationen und Links.

Anbieter: Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg

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Wege aus der Schuldenkrise

 

Die EU hat milliardenschwere Rettungspakete für Griechenland, Irland und Portugal geschnürt, doch nun geraten weitere Euro-Länder in Schwierigkeiten. Die europäische Presse diskutiert, ob Haushaltsdisziplin besser hilft als eine Vergemeinschaftung der Schulden, und wer zahlen wird. Zur euro|topics Presseschau Wege aus der Krise.

 
 
 
 
 

Zukunft des Euro

 

Europa kontrovers
Wem nutzt der Euro? Müssen Krisenländer wie Griechenland die Gemeinschaftswährung aufgeben? War die Euro-Einführung von Anfang an ein Fehler? Vier Experten geben unterschiedliche Antworten auf die Frage nach der Zukunft des Euro.
Europa kontrovers - Bundeszentrale für politische Bildung

 
 
 
 
 

Euro am Scheideweg?

 

Die neue "Infoaktuell" Euro am Scheideweg der bpb blickt auf die Entwicklung des Euro und der Krise zurück und fragt nach den Perspektiven.

 
 
 
 
 

Der Euro und die Schuldenkrise

 

Wissenschaftler und Didaktiker der politischen Bildung beleuchten in Der Euro und die Schuldenkrise in 9 Beiträgen dieses aktuelle Thema und informieren über Hintergründe aus ökonomischer, politischer, geschichtlicher und wirtschaftgeographischer Sicht. Dabei geht es auch um die Frage, ob sich die Europäische Union in einer ökonomischen oder bereits politischen Krise befindet.

 
 
 
 
 

65 Jahre Marshallplan - Neuauflage für Europas Krisenstaaten?

 

Im Rahmen des Marshallplans erhielten von 1948 bis 1952 16 europäische Länder insgesamt etwa 12,4 Milliarden US-Dollar zur Sanierung ihrer Wirtschaft.
Manche Politiker und Wirtschaftsexperten schlagen vor, einen Marshallplan zur Bekämpfung der aktuellen Wirtschaftskrise in Europa aufzulegen. Was wäre von einer Art Neuauflage des nach dem Zweiten Weltkrieg in Westeuropa mit Erfolg durchgeführten Marshallplans zu halten?

Der Marshallplan
65 Jahre Marshallplan

Hintergrund aktuell, 5.6.2012
(Bundeszentrale für politische Bildung)
Der Marshall-Plan - Selling Democracy
Das Dossier informiert in vier Kapiteln über Entstehung, Entwicklung und Wirkungsgeschichte des Marshallplans.
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Neuauflage?
Bloß kein Marshallplan für Griechenland!

Die Griechen müssen selbst Konzepte und Strategien zur Überwindung der Krise entwickeln. Sie von außen vorzugeben, funktioniert nicht, so Heribert Dieter von der Stiftung Wissenschaft und Politik.
(Zeit)
Marshall-Plan für EU kann nicht funktioneren
Von einem "Marshall-Plan" zur Bekämpfung der Wirtschaftskrise in Europa halte er gar nichts, sagt Hans-Peter Burghof, Professor für Bankwirtschaft und Finanzdienstleistungen an der Universität Hohenheim. Den Bankenapparat zu stärken sei wesentlich besser, als Geld in "irgendwelche Konjunkturprogramme zu pumpen".
(Deutschlandfunk)
"Man muss auch positive Impulse setzen"
Die Sparprogramme der hoch verschuldeten EU-Länder würgen die Konjunktur ab, sagt der Ökonom Peter Bofinger. Ein Investitionsprogramm nach Art des Marshall-Plans könne die Wirtschaft dieser Länder wieder ankurbeln.
(Deutschlandfunk)
"Wo ist der Marshall-Plan für Griechenland?"
Der US-Währungsexperte Barry Eichengreen warnt: Ohne massive Investitionen wird das Elend kein Ende nehmen. Im Interview spricht er über die Euro-Krise, die Gefahren der amerikanischen Nullzinspolitik und Vermarktungsideen für griechisches Essen.
(Spiegel)
Vergesst den Marshallplan
Nicht in Südeuropa müsste viel mehr Geld in Infrastruktur gesteckt werden, sondern in Deutschland. Davon würden indirekt auch Spanier und Portugiesen profitieren, so der Ökonom Daniel Gros.
(Financial Times Deutschland)

Global Marshall Plan
Global Marshall Plan Initiative

Die Global Marshall Plan Initiative setzt sich ein für ein verbessertes und verbindliches globales Rahmenwerk für die Weltwirtschaft, das die Wirtschaft mit Umwelt, Gesellschaft und Kultur in Einklang bringt.
(Global Marshall Plan Foundation)