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Migration in Europa - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 35-36/2008)

Jedes Jahr wandern zwischen eineinhalb und zwei Millionen Menschen aus Drittstaaten in die Europäische Union (EU) ein. Seit langer Zeit schon ringen die EU-Mitgliedstaaten um eine Vereinheitlichung und bessere Regelung der Migrationspolitik, bislang jedoch ohne durchschlagenden Erfolg. Dabei ist Europa auf eine klug regulierte Zuwanderung angewiesen: Aufgrund der demographischen Entwicklung werden im Jahr 2040 in der EU 20 Millionen Menschen "fehlen". Mit den Beitritten von Polen, Tschechien, der Slowakei und Ungarn (2004) sowie Bulgarien und Rumänien (2007) haben sich die Grenzen der Europäischen Union weit nach Osten verschoben. Dass von den neuen Mitgliedstaaten nicht nur Gefahren für den einheimischen Arbeitsmarkt ausgehen, sondern in ihnen auch große Potenziale liegen, wird oft übersehen.

Inhalt:

 

Editorial (Johannes Piepenbrink)  
 
Europa: Die Villa mit fünf Sternen - Essay (Mely Kiyak)

Die Grenzen Europas aus der Perspektive der Bürger (Jürgen Gerhards / Silke Hans)    

Europäische Migrationspolitik: Ein stimmiges Bild? (Petra Bendel)

Migration und die Veränderung der Gesellschaft (Michael Bommes)

Ausbildung und Migration in Ostmitteleuropa (Peter Jurczek / Michael Vollmer)    

Die Ukraine im europäischen Migrationssytem (Barbara Dietz)


Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung




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