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Die Türkei und die Europäische Union -Aus Politik und Zeitgeschichte (B 10-11/2003)

Seit Beginn des europäischen Einigungsprozesses gilt die Türkei als der am schwersten zu integrierende Staat. In den vergangenen fünfzehn Jahren - und besonders bei der letzten Erweiterungsrunde - hat die Frage eines türkischen Beitritts für Reibungspunkte innerhalb der Europäischen Union (EU) gesorgt. Die Aufnahme von zehn neuen Kandidaten hat die Position der Türkei deutlich verschlechtert. Verteilungsdebatten und heterogene nationale Interessen in der EU ließen strategische Überlegungen, die in Europa seit jeher geringeres Gewicht haben als in den USA, in den Hintergrund treten.[1] Der vorliegende Beitrag geht der Frage nach, ob in absehbarer Zeit Chancen auf eine türkische Vollmitgliedschaft in der EU bestehen. Nach einem historischen Abriss der Entwicklung des Landes und des türkisch-europäischen Verhältnisses - als Basis für die Eigenwahrnehmung der Türkei und ihre mögliche Rolle im "europäischen Konzert" - folgt eine kurze Diskussion des Konstrukts "Europa". Daran schließt sich eine Analyse der aktuellen Beziehungen zwischen der Türkei und der EU an.

Inhalt:

     Einleitung       

    I. Die Türkei auf dem Weg nach Europa     

    II. Was ist Europa?     

    III. Der Status quo der türkisch- europäischen Beziehungen     

    IV. Ausblick

 


Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung




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