Visegrád-Staaten - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 47–48/2015)
Polen, die Slowakei, Tschechien und Ungarn, die vier erfolgreichen mittelosteuropäischen Transformationsländer, beziehen in den aktuellen Auseinandersetzungen um eine solidarische Flüchtlings- und Asylpolitik der EU sehr umstrittene Standpunkte. Die Visegrád-Staaten galten als Vorreiter der politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Transformation in Mittelosteuropa. Ihren bisherigen Weg in Ausschnitten nachzuzeichnen, im Längs- wie im Querschnitt, heißt, sowohl zu bilanzieren als auch zum Verständnis der aktuellen Situation beizutragen. Denn in den Auseinandersetzungen um eine solidarische Flüchtlings- und Asylpolitik der EU haben die "V4"-Regierungen sehr umstrittene Standpunkte bezogen.
Inhalt:
Editorial
Die (post)kommunistischen Eliten und der Systemwechsel
Zivilgesellschaft in Tschechien
Politische Setzungen des "Systems Orbán"
Die polnische Land- und Ernährungswirtschaft seit 1989
Im Turbomodus: Die slowakische Wirtschaft
Die Visegrád-Staaten und die europäische Flüchtlingspolitik
Zwischenbilanz der politischen Transformation
Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung
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