Informations-Portal zur politischen Bildung

Der Onlinekatalog der Zentralen

Alle Macht dem Volk - Hambacher Disput 2010

Demokratisches Allheilmittel für bessere Politik?, "Tyrannei der Mehrheit" oder doch nur Aktionismus? so der Titel der Dokumentation des Hambacher Disputs 2010.
Wie wollen und können Bürgerinnen und Bürger besser in Entscheidungsprozesse einbezogen werden, welche Erfahrungen liegen zu Volksbegehren und Volksentscheiden in anderen Ländern vor, kann stärkere Bürgerbeteiligung Politik- und Parteienverdrossenheit entgegenwirken? Diese und andere Fragen wurden von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern analysiert, referiert, kontrovers diskutiert und anschließend von Praktikern kommentiert.

Inhalt:

Vorwort

Begrüßung Dr. Dieter Schiffmann

Grußwort Minister Karl-Peter Bruch

Pro und Contra Prof. em. Dr. Hans Herbert von Arnim
„Wir haben nicht zu viel, sondern zu wenig Demokratie“

Pro und Contra Prof. Dr. Manfred G. Schmidt
„Alle Macht dem Volk? Befunde der Forschung
zur Direktdemokratie

Direkte Demokratie: Länderebene
Dr. Christina Eder

„Direkte Demokratie in Deutschland: Zu den Erfahrungen mit
Volksbegehren und Volksentscheiden auf Länderebene

Direkte Demokratie: Länderebene
Landtagspräsident a.D. Christoph Grimm
Kommentar aus der politischen Praxis

Direkte Demokratie:
Kommunale Ebene Dr. Volker Mittendorf

„Demokratie vor Ort:
Macht – Bürgerbegehren – Öffentlichkeit“

Direkte Demokratie: Kommunale Ebene
Prof. Dr. Gunnar Schwarting
Kommentar aus der kommunalpolitischen Praxis

Impressionen


Anbieter: Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz




Zurück
 

Deutsche Demokratie

 

Das politische Leben in Deutschland ist mehr als Kanzleramt, Bundestag und Parteizentralen. An vielen Stellen füllen Menschen die deutsche Demokratie mit Leben. Deutsche Demokratie, ein Dossier der Bundeszentrale für politische Bildung.

 
 
 
 
 

IzpB: Demokratie

 

2500 Jahre Geschichte zeigen: Demokratie ist nicht selbstverständlich, aber flexibel für veränderte Gegebenheiten. Strukturwandel, Globalisierung, Digitalisierung, Populismus, sowie die Infragestellung von Wissen und universalistischen Werten stellen sie vor neue Herausforderungen.
Beiträge dazu im Heft "Demokratie" aus der Reihe "Informationen zur politischen Bildung" der Bundeszentrale für politische Bildung.

 
 
 
 
 

Parlamentarismus und Demokratie

 

Das repräsentativ-demokratische System steckt in einer Vertrauenskrise. Intransparent, unzureichend und sogar antiquiert erscheint das parlamentarische System erscheint bisweilen. Gefordert werden "maximale Transparenz" politischer Entscheidungsprozesse und mehr direkte Demokratie.  Die Generation der digital natives drängt in die parlamentarische Arena und fordert einen "Systemneustart".

Parlamentarismus
Aus Politik und Zeitgeschichte, 38-39/2012
(Bundeszentrale für politische Bildung)
Parlamentarische Demokratie

Informationen zur politischen Bildung, Heft 295/2012
(Bundeszentrale für politische Bildung)
Liquid democracy

Alle können Parlamentarierinnen sein und mit allen anderen Ideen entwickeln, diskutieren, streiten, Bündnisse eingehen, Kompromisse schließen und Konsens finden.
(Daniel Reichert, dwt)
Direkte Demokratie und Parlamentarismus

Zukunftsforum Politik, 2011
(Konrad-Adenauer-Stiftung)
Mehr Demokratie, aber wie?

Tagung zur direkten Demokratie
21./22. März 2012
(Friedrich-Ebert-Stiftung)
Fragt doch das Volk - dankt die Politik ab?

Mehr Bürgerbeteiligung: Eine Hinwendung zur direkten Demokratie oder Zeichen der Hilflosigkeit der gewählten Repräsentanten?
Im Zentrum, 4.6.2012
(ORF)

 
 
 
 
 

Wie gefährdet der Populismus die Demokratie?

 

"Gibt es so viele NPD-Wähler, weil es so viele BILD-Leser gibt?" so die Frage an Mathias Döpfner (Axel Springer) in der Sendung "Das Philosophische Quartett" zum THema "Wie Populismus die Demokratie gefährdet".
Weitere diskutierte Thesen: "Die Demokratie gibt allen Bürgern das Wahlrecht, aber nicht allen die politische Einsicht und Urteilskraft, und diese Nische nützt der Populismus gnadenlos aus." (Rüdiger Safranski); "Der Populismus, das ist der dunkle Doppelgänger der Demokratie, der sich immer mehr im Haus der Demokraten breit macht und und dreist genug ist zu behaupten, er sei der legitime Eigentümer." (Peter Sloterdijk).