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Demokratie (er-)leben - Politik & Unterricht Heft 2/3 2006

Wenn sich die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg in der Zeitschrift "Politik & Unterricht" mit dem Thema Demokratie beschäftigt, so ist das ihre ureigenste Aufgabe. Seit Jahrzehnten arbeiten wir daran, in der Bürgerschaft und vor allem bei jungen Menschen Wissen über und Verständnis für die Demokratie zu wecken und zu stärken. Nicht nur vor dem Hintergrund zweier Diktaturen auf deutschem Boden, sondern auch angesichts aktueller Tendenzen, die oft als Politikverdruss umschrieben werden, wird diese Aufgabe zusehends wichtiger. Ein zentraler Bestandteil ist dabei die Didaktik der politischen Bildung für die schulische und außerschulische Bildungsarbeit. Das Fach Gemeinschaftskunde hat in Baden-Württemberg Verfassungsrang. "In allen Schulen ist Gemeinschaftskunde ordentliches Lehrfach", so die Landesverfassung in Artikel 21. Diesen Verfassungsauftrag unterstützen wir mit "Politik & Unterricht" nunmehr im 32. Jahrgang der Zeitschrift. Zahlreiche Themenhefte haben wir dabei ganz unterschiedlichen Facetten der Demokratie gewidmet.

Inhalt:

Editorial

 

Geleitwort des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport

 

Autoren dieses Heftes

 

UNTERRICHTSVORSCHLÄGE

 

Einleitung

 

Baustein A:

Demokratie im Alltag (er-)leben

 

Baustein B:

Misch Dich ein! Mitmachen in der Demokratie

 

Baustein C:

Entscheidungen in der pluralistischen Gesellschaft treffen

 

Baustein D:

Demokratie als Staats- und Herrschaftsform erleben

 

 

TEXTE UND MATERIALIEN

 

Baustein A:

Demokratie im Alltag (er-)leben

 

Baustein B:

Misch Dich ein! Mitmachen in der Demokratie

 

Baustein C:

Entscheidungen in der pluralistischen Gesellschaft treffen

 

Baustein D:

Demokratie als Staats- und Herrschaftsform erleben

 

Literaturhinweise


Anbieter: Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg

Im Themenkatalog unter





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Deutsche Demokratie

 

Das politische Leben in Deutschland ist mehr als Kanzleramt, Bundestag und Parteizentralen. An vielen Stellen füllen Menschen die deutsche Demokratie mit Leben. Deutsche Demokratie, ein Dossier der Bundeszentrale für politische Bildung.

 
 
 
 
 

IzpB: Demokratie

 

2500 Jahre Geschichte zeigen: Demokratie ist nicht selbstverständlich, aber flexibel für veränderte Gegebenheiten. Strukturwandel, Globalisierung, Digitalisierung, Populismus, sowie die Infragestellung von Wissen und universalistischen Werten stellen sie vor neue Herausforderungen.
Beiträge dazu im Heft "Demokratie" aus der Reihe "Informationen zur politischen Bildung" der Bundeszentrale für politische Bildung.

 
 
 
 
 

Parlamentarismus und Demokratie

 

Das repräsentativ-demokratische System steckt in einer Vertrauenskrise. Intransparent, unzureichend und sogar antiquiert erscheint das parlamentarische System erscheint bisweilen. Gefordert werden "maximale Transparenz" politischer Entscheidungsprozesse und mehr direkte Demokratie.  Die Generation der digital natives drängt in die parlamentarische Arena und fordert einen "Systemneustart".

Parlamentarismus
Aus Politik und Zeitgeschichte, 38-39/2012
(Bundeszentrale für politische Bildung)
Parlamentarische Demokratie

Informationen zur politischen Bildung, Heft 295/2012
(Bundeszentrale für politische Bildung)
Liquid democracy

Alle können Parlamentarierinnen sein und mit allen anderen Ideen entwickeln, diskutieren, streiten, Bündnisse eingehen, Kompromisse schließen und Konsens finden.
(Daniel Reichert, dwt)
Direkte Demokratie und Parlamentarismus

Zukunftsforum Politik, 2011
(Konrad-Adenauer-Stiftung)
Mehr Demokratie, aber wie?

Tagung zur direkten Demokratie
21./22. März 2012
(Friedrich-Ebert-Stiftung)
Fragt doch das Volk - dankt die Politik ab?

Mehr Bürgerbeteiligung: Eine Hinwendung zur direkten Demokratie oder Zeichen der Hilflosigkeit der gewählten Repräsentanten?
Im Zentrum, 4.6.2012
(ORF)

 
 
 
 
 

Wie gefährdet der Populismus die Demokratie?

 

"Gibt es so viele NPD-Wähler, weil es so viele BILD-Leser gibt?" so die Frage an Mathias Döpfner (Axel Springer) in der Sendung "Das Philosophische Quartett" zum THema "Wie Populismus die Demokratie gefährdet".
Weitere diskutierte Thesen: "Die Demokratie gibt allen Bürgern das Wahlrecht, aber nicht allen die politische Einsicht und Urteilskraft, und diese Nische nützt der Populismus gnadenlos aus." (Rüdiger Safranski); "Der Populismus, das ist der dunkle Doppelgänger der Demokratie, der sich immer mehr im Haus der Demokraten breit macht und und dreist genug ist zu behaupten, er sei der legitime Eigentümer." (Peter Sloterdijk).