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Der Onlinekatalog der Zentralen

Parteiensystem der Bundesrepublik Deutschland - Informationen zur politischen Bildung (Heft 292)

Politische Parteien haben im bundesdeutschen politischen System eine wichtige, stabilisierende Funktion. Sie tragen erheblich zur Legitimation von Politik bei. Parteien bündeln und integrieren Interessen, Meinungen und weltanschauliche Positionen gesellschaftlicher Gruppen. Wie funktionieren Parteien, wie sind sie aufgebaut? Welche Rolle spielen sie im staatlichen Raum, und aus welchen finanziellen Quellen speisen sie sich? Schließlich: Wie haben sie sich entwickelt, und wie ist es um ihr Ansehen bestellt?

Inhalt:

Wahrnehmung in der Öffentlichkeit

Annäherung an einen komplexen Begriff
Definitionsvarianten    
Bestimmungselemente

Aufgaben und Funktionen
Mittler zwischen Staat und Gesellschaft    
Parteienstaat versus Parteiendemokratie    
Politische Systeme

Geschichte und Entwicklung in Deutschland
Entstehungsgeschichte    
Parteitypen    
Rolle in unterschiedlichen politischen Systemen    
Parteifamilien

Aufbau und Organisationswirklichkeit
Innerparteiliche Demokratie    
Parteiengliederung

Verkannte Größe - Parteien in staatlichen Institutionen
Strukturelle Bedeutung    
Beispiel Bundestagsfraktionen

Streitobjekt innerparteiliche Demokratie
Diktatur und Allmacht    
Aktuelle Entwicklungstendenzen    
Elemente direkter Demokratie

Quellen, Verteilung und Kontrolle der Finanzen
Geld als Einflussfaktor    
Gesetzliche Grundlagen    
Einnahmequellen    
Indirekte Mittelressourcen    
Kontrollmöglichkeiten

Auslaufmodell oder Kontinuum - Zukunftsperspektiven
Fortdauernde Stabilität     
Neuakzentuierungen


Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung

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Deutsche Demokratie

 

Das politische Leben in Deutschland ist mehr als Kanzleramt, Bundestag und Parteizentralen. An vielen Stellen füllen Menschen die deutsche Demokratie mit Leben. Deutsche Demokratie, ein Dossier der Bundeszentrale für politische Bildung.

 
 
 
 
 

IzpB: Demokratie

 

2500 Jahre Geschichte zeigen: Demokratie ist nicht selbstverständlich, aber flexibel für veränderte Gegebenheiten. Strukturwandel, Globalisierung, Digitalisierung, Populismus, sowie die Infragestellung von Wissen und universalistischen Werten stellen sie vor neue Herausforderungen.
Beiträge dazu im Heft "Demokratie" aus der Reihe "Informationen zur politischen Bildung" der Bundeszentrale für politische Bildung.

 
 
 
 
 

Parlamentarismus und Demokratie

 

Das repräsentativ-demokratische System steckt in einer Vertrauenskrise. Intransparent, unzureichend und sogar antiquiert erscheint das parlamentarische System erscheint bisweilen. Gefordert werden "maximale Transparenz" politischer Entscheidungsprozesse und mehr direkte Demokratie.  Die Generation der digital natives drängt in die parlamentarische Arena und fordert einen "Systemneustart".

Parlamentarismus
Aus Politik und Zeitgeschichte, 38-39/2012
(Bundeszentrale für politische Bildung)
Parlamentarische Demokratie

Informationen zur politischen Bildung, Heft 295/2012
(Bundeszentrale für politische Bildung)
Liquid democracy

Alle können Parlamentarierinnen sein und mit allen anderen Ideen entwickeln, diskutieren, streiten, Bündnisse eingehen, Kompromisse schließen und Konsens finden.
(Daniel Reichert, dwt)
Direkte Demokratie und Parlamentarismus

Zukunftsforum Politik, 2011
(Konrad-Adenauer-Stiftung)
Mehr Demokratie, aber wie?

Tagung zur direkten Demokratie
21./22. März 2012
(Friedrich-Ebert-Stiftung)
Fragt doch das Volk - dankt die Politik ab?

Mehr Bürgerbeteiligung: Eine Hinwendung zur direkten Demokratie oder Zeichen der Hilflosigkeit der gewählten Repräsentanten?
Im Zentrum, 4.6.2012
(ORF)

 
 
 
 
 

Wie gefährdet der Populismus die Demokratie?

 

"Gibt es so viele NPD-Wähler, weil es so viele BILD-Leser gibt?" so die Frage an Mathias Döpfner (Axel Springer) in der Sendung "Das Philosophische Quartett" zum THema "Wie Populismus die Demokratie gefährdet".
Weitere diskutierte Thesen: "Die Demokratie gibt allen Bürgern das Wahlrecht, aber nicht allen die politische Einsicht und Urteilskraft, und diese Nische nützt der Populismus gnadenlos aus." (Rüdiger Safranski); "Der Populismus, das ist der dunkle Doppelgänger der Demokratie, der sich immer mehr im Haus der Demokraten breit macht und und dreist genug ist zu behaupten, er sei der legitime Eigentümer." (Peter Sloterdijk).