Protest und Beteiligung - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 25-26/2012)
Schauplätze der Occupy-Bewegung, des "Arabischen Frühlings" und anderer sozialer Proteste stehen seit letztem Jahr im Fokus der Öffentlichkeit. Sie sind Ausdruck für die Unzufriedenheit mit politischen Institutionen, ihren Entscheidungen sowie gesellschaftlichen und sozialen Missständen. Entsprechend richtet sich die Wut vieler Protestierender gegen politische und ökonomische "Eliten". Erfolg und Misserfolg von Protesten hängen von politischen, gesellschaftlichen, sozialen, kulturellen und organisatorischen Rahmenbedingungen ab. Neben der Frage, wie durchlässig und aufnahmefähig politische Instanzen für gesellschaftliche Kritik sind, spielt hierbei auch die Präsenz, Stärke und Gestaltungsfähigkeit von Zivilgesellschaften eine Rolle.
Inhalt:
Editorial
Massen mobilisieren
Politik auf der Straße: Deutschlands Protestprofil im Wandel
Zum Verhältnis von Parlamentarismus und Protest
Ziviler Ungehorsam: Annäherung an einen umkämpften Begriff
Werte, kollektive Identität und Protest: Die Mobilisierung der Occupy-Bewegung in den USA
Occupy und Acampada: Vorboten einer neuen Protestgeneration?
Zur Identität transnationaler Bewegungen
Jugendproteste – blockierte Statuspassagen als einigendes Band
Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung
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