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Geisteswissenschaften - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 46/2007)

Das Jahr der Geisteswissenschaften neigt sich seinem Ende zu. Wurde das Ziel erreicht, den Menschen ihre gesellschaftliche Bedeutung stärker ins Bewusstsein zu rufen? Ist es gelungen, die vielfältigen Bereiche geisteswissenschaftlicher Forschung und Lehre sowie die damit verbundenen beruflichen Möglichkeiten ins Blickfeld der Öffentlichkeit zu rücken? Werden die Geisteswissenschaften als "Wissenschaften unter Wissenschaften" wahrgenommen oder doch in Abgrenzung zu den Naturwissenschaften, denen in den Jahren 2000 bis 2006 jeweils ein eigenes Jahr gewidmet worden war? Die in diesem Jahr geführten Diskussionen haben gezeigt, dass es heute nicht mehr darum gehen sollte, solche Unterschiede zwischen Geistes- und Naturwissenschaften hervorzuheben oder gar zu pflegen. Eine Trennung zwischen den "zwei Kulturen" wird weder dem Charakter des Wissens noch dem der Wissenschaft gerecht. Die Grenzen zwischen den Wissenschaftsdisziplinen sind durchlässiger, Grenzüberschreitungen längst unverzichtbar geworden. Im Zeitalter globaler Veränderungen muss die Rolle der Geisteswissenschaften aber noch genauer definiert werden.

Inhalt:

Editorial (Katharina Belwe)

Die Verkürzung mentaler Bremswege als Aufgabe der Geisteswissenschaften (Harald Welzer)

Die Einheit des Wissens (Volker Gerhardt)

Schnittstellen zwischen Geistes- und Naturwissenschaften (Michael Klein / Ernst-Theodor Rietschel)

Über die angebliche Krise der Geisteswissenschaften (Albrecht Koschorke)

Freiraum für Geisteswissenschaften (Peter Strohschneider)

"Berliner Klassik" - ein Projekt der Akademien der Wissenschaften (Dirk Klose)


Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung





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Bildung

Auf viele Herausforderungen unserer Zeit scheint das Bildungssystem nicht mehr die richtigen Antworten parat zu haben.  Die Beiträgen im Dossier Bildung der Bundeszentrale für politische Bildung möchten einen Überblick darüber geben, wer in den verschiedenen Bildungsbereichen mitmischt, Problemlagen aufgreifen und bildungspolitische Streitfragen und Erkenntnisse aus Wissenschaft und Praxis zusammen tragen, die für ihre Bewertung relevant sind.