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    Hauptschule - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 28/2007)

    Nur noch zehn Prozent aller Kinder und Jugendlichen, die in Deutschland eine allgemeinbildende Schule besuchen, lernen heute an einer Hauptschule. Unter den knapp eine Million Schülerinnen und Schülern befinden sich viele Kinder aus sozial benachteiligten Schichten, auch von Migrantinnen und Migranten. Der Eintritt in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt ist für Hauptschulabgänger ausgesprochen schwierig. Wer auf der Hauptschule landet, gilt heute nicht selten als "aussortiert". Dieser Schultyp ist – unabhängig von der Qualität der Schule – mit einem Stigma belastet. Dementsprechend sind Eltern bestrebt, ihre Kinder möglichst nicht auf Hauptschulen zu schicken, wodurch sich diese umso mehr zu einem Sammelbecken für "Problemkinder" entwickeln.

    Inhalt:

    Editorial (Katharina Belwe)

    Hauptschulen = Problemschulen? (UlrichTrautwein / Jürgen Baumert / Kai Maaz)

    Hauptschüler: Schwierige Übergänge von der Schule in den Beruf (Reißig Birgit / Nora Gaupp)

    Hauptschulen und Gewalt (Dirk Baier / Christian Pfeiffer)

    Auswirkungen von Bildung auf das gesellschaftliche Miteinander (Aribert Heyder / Anna Kaczmarek)

    Migrantenkinder, ihr Leserisiko und ihre Medienumgebung (Ben Bachmair)

    Bildungsarmut - Auswirkungen, Ursachen, Maßnahmen (Christina Anger / Axel Plünnecke / Susanne Seyda)


    Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung





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    Auf viele Herausforderungen unserer Zeit scheint das Bildungssystem nicht mehr die richtigen Antworten parat zu haben.  Die Beiträgen im Dossier Bildung der Bundeszentrale für politische Bildung möchten einen Überblick darüber geben, wer in den verschiedenen Bildungsbereichen mitmischt, Problemlagen aufgreifen und bildungspolitische Streitfragen und Erkenntnisse aus Wissenschaft und Praxis zusammen tragen, die für ihre Bewertung relevant sind.