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Außen- und Sicherheitspolitik - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 43/2008)

Seit dem Ende des Kalten Krieges hat sich die internationale Ordnung grundlegend verändert. Von zwei ehemals dominierenden Blöcken sind allein die Vereinigten Staaten als führender weltpolitischer Akteur verblieben. Doch inzwischen haben sich weitere Machtzentren entwickelt, sodass sich ein neues multipolares System internationaler Beziehungen bereits abzeichnet, in dem auch ehemalige Entwicklungsländer größeren Einfluss haben werden. Deutschland ist knapp 20 Jahre nach der Wiedervereinigung noch auf der Suche nach seiner Rolle in dieser unübersichtlicheren Weltordnung. Zwar hat die Bundesrepublik außenpolitisch an Gewicht gewonnen, doch sind damit auch Erwartungen verknüpft: In Afghanistan drängen die Verbündeten auf ein größeres Engagement der Bundeswehr. Droht dort eine schleichende "Vietnamisierung", wie einige Experten warnen?

Inhalt:

Editorial (Johannes Piepenbrink) 
 
 Deutsche Außenpolitik: Vernunft und Schwäche - Essay (Peter Bender) 
 
 Deutschland am Hindukusch (Dieter Weiss) 
 
 Deutsche Außen- und Sicherheitspolitik im Rahmen der EU (Stefan Fröhlich) 
 
 Möglichkeiten einer Neuorientierung deutscher Außen- und Sicherheitspolitik (Carlo Masala) 
 
 Arm, aber einflussreich: "Ankerländer" als außenpolitische Herausforderung (Jörg Faust / Dirk Messner) 
 
 Das pazifische Jahrhundert (Michael Hennes) 
 
 Der "demokratische Frieden" und seine außenpolitischen Konsequenzen (Harald Müller) 


Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung




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Deutsche Außenpolitik

 

Das Heft Deutsche Außenpolitik aus der Reihe Informationen zur politischen Bildung gibt eine Einführung in Grundlagen, Akteure, Entwicklung und  Herausforderungen der deutschen Außenpolitik.

 
 
 
 
 

Deutsche Aussenpolitik

 

Themenschwerpunkt "Deutsche Aussenpolitk" der Zeitschrift "Internationale Politik" der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik e.V.

 
 
 
 
 

Deutsche Außenpolitik im Wandel

 

Neue Macht - Neue Verantwortung
Elemente einer deutschen Außen- und Sicherheitspolitik für eine Welt im Umbruch

Das Abschlusspapier des Projekts behandelt Deutschlands Rolle in der internationalen Ordnung und in Europa, seine strategischen Beziehungen und seine Sicherheitspolitik; für alle vier Bereiche macht es Empfehlungen.
Oktober 2013
(Stiftung Wissenschaft und Politik)
Eine Gestaltungsmacht in der Kontinuitätsfalle
Das Beharren auf den Kontinuitätslinien deutscher Außenpolitik führt in eine selbst gestellte Politikfalle, weil das Denken in Kontinuitäten den Blick für die notwendigen Reaktionen auf Wandel verstellt, so Prof. Eberhard Sandschneider in: Aus Politik und Zeitgechichte, 10/2012
(Bundeszentrale für politische Bildung)
Wie orientierungslos ist die deutsche Außenpolitik?
Welche Chancen gibt es für Deutschland, eine außenpolitishce Führungsrolle zu übernehmen? Die DGAP-Experten Svenja Sinjen und Henning Riecke skizzieren im Kamingespräch am 12.10.2011 ihre Thesen.
(Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik e.V.)
Die deutsche Außen- und Sicherheitspolitik nach der Intervention in Libyen
Für die Rolle Deutschlands in NATO und EU bedeutet der Fall Libyen eine schwere Hypothek. Deutschland muss zu einer konsistent aktiven Politik in den Vereinten Nationen zurückfinden.
Internationale Politik und Gesellschaft, 4/2011
(Friedrich-Ebert-Stiftung)
Perspektive 2020: Empfehlungen für eine aktive deutsche Außenpolitik
Die Mitglieder des Arbeitskreises Junge Außenpolitiker wagen eine Einschätzung der globalen Lage und schlagen konkrete Handlungsempfehlungen für die deutsche Politik vor.
Zukunftsfroum Politik, 19. September 2011
(Konrad-Adenauer-Stiftung)
Deutsche Außenpolitik - Vom Musterknaben zum Sorgenkind
Alexander Kähler diskutiert in der PHOENIX RUNDE vom 31.08.2011 mit Bernhard Zand (DER SPIEGEL), Heather DeLisle (freie Journalistin) und Prof. Thomas Jäger (Politikwissenschaftler, Universität Köln)
(YouTube-Kanal Phönix)