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Asien

Arabische Welt - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 24/2010)

Als zentrale Entwicklungsblockaden in den arabischen Staaten gelten rentenökonomische Strukturen und autoritäre Herrschaftsformen, welche sich in der ungleichen Verteilung von wirtschaftlichen und sozialen Chancen, fehlender politischer Teilhabe und mangelhaften zivilgesellschaftlichen Ausdrucksmöglichkeiten widerspiegeln. Diese Missstände intensivieren gesellschaftliche Konflikte und machen die Menschen anfälliger für radikale Ideen.

Inhalt:

 

Editorial (Asiye Öztürk)     

Die Säkularisierung des arabischen Denkens: Zur Trennung von Vernunft und Religion (Sonja Hegasy)     

Die Diskrepanz zwischen wirtschaftlicher und menschlicher Entwicklung in der arabischen Welt (Markus Loewe)     

Autoritäre Herrschaft in der arabischen Welt (Nadine Kreitmeyr / Oliver Schlumberger)     

Partizipation von Islamisten in der arabischen Politik (Amr Hamzawy)     

Gesellschaftliche Differenzierungsprozesse und Wandel des Frauen- und Familienrechts in Marokko (Kamal El Guennouni)     

Partikularismus statt Pluralismus: Identitätspolitik und Presse im Irak (Andrea Fischer-Tahir)     

Waffenproliferation, Kleinwaffenkontrolle und Waffenkultur im Jemen (Marie-Christine Heinze)


Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung




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