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Arbeit - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 04-05/2007)

Die Arbeitsgesellschaft verändert sich und mit ihr die Arbeitsverhältnisse. Die Ausweitung von Armut, sozialer Ausschluss und damit einhergehende Prozesse der Desintegration sind die Folgen, die bis in die Mittelschichten hinein reichen – mit negativen Folgen für die Gesellschaft insgesamt. Der Übergang vom eher national orientierten rheinischen Kapitalismus zum globalen neoliberalen Kapitalismus hat die Situation erheblich verschärft. Vor diesem Hintergrund ist auch die geplante schrittweise Erhöhung des Rentenalters auf 67 Jahre zu sehen: So stellt sich einerseits die Frage, ob die Voraussetzungen überhaupt vorhanden sind, ältere Arbeiternehmerinnen und Arbeitnehmer länger zu beschäftigen. Andererseits bietet der demografische Wandel Chancen für eine alternsgerechte Personalpolitik. Sie könnte die Voraussetzungen für ein längeres Erwerbsleben schaffen, die heute vielfach noch fehlen.

Inhalt:

Editorial (Katharina Belwe)

Wirtschaftseliten und ihre gesellschaftliche Verantwortung (Peter Imbusch / Dieter Rucht)

Lohngerechtigkeit im Wandel der Arbeitsgesellschaft (Holger Lengfeld)

Arbeitszeit - Entwicklungen und Konflikte (Hartmut Seifert)

Rente mit 67 - Probleme am Arbeitsmarkt (Andreas Ebert / Ernst Kistler / Thomas Staudinger)

Demographie-Werkstatt Deutschland: vom Krisen- zum Chancenmanagement (Pascal Frai / Rainer Thiehoff)





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Zahlen und Fakten

 

Das Online-Angebot Zahlen und Fakten Die soziale Situation in Deutschland der Bundeszentrale für politische Bildung bietet u.a. Daten zu den Bereichen: Arbeitslosigkeit
Erwerbstätigkeit

Einkommen

Armut
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