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Ungleichheit - Ungerechtigkeit - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 37/2005)

Im zweiten Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung vom Frühjahr 2005 werden Armut und Reichtum als Pole auf einer Skala von Teilhabe- und Verwirklichungschancen in der Gesellschaft definiert. Es lässt sich zeigen, dass diese beiden Pole in Deutschland auseinander driften: Das derzeitige Rekordvermögen deutscher Privathaushalte von fünf Billionen Euro gehört beinahe zur Hälfte dem reichsten Zehntel der Haushalte. Demgegenüber entfallen nur knapp vier Prozent der Geld- und Sachwerte auf die ärmere Hälfte der Haushalte. Die Kluft zwischen Arm und Reich vertieft sich, die Ungleichheit der Lebensbedingungen nimmt zu. Ungleichheit ist jedoch nicht zwangsläufig mit Ungerechtigkeit gleichzusetzen. Gerechtigkeit ist kein Synonym für Gleichheit, wenngleich beide Begriffe eng miteinander verknüpft sind. Die in Deutschland wachsende soziale Kluft hat zu Reaktionen sowohl von Seiten der Politik als auch der Wissenschaft geführt. Im Mittelpunkt der Diskussion steht der neue Begriff der Teilhabegerechtigkeit. Diese und weitere Aspekte der Ungleichheit und Ungerechtigkeit sind Gegenstand der vorliegenden Erscheinung.

Inhalt:

 

Editorial

 

Soziale Gerechtigkeit: ein Zauberwort - Essay

 

Deutsche Ungleichheiten - eine Skizze

 

Soziale Gerechtigkeit in neuen Spannungslinien

 

Die erste Frage der Gerechtigkeit

 

Teilhabechancen und Ausgrenzungsrisiken in Deutschland

 

Weiterbildung: Chancenausgleich und soziale Heterogenität

 


Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung

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Zahlen und Fakten

 

Das Online-Angebot Zahlen und Fakten Die soziale Situation in Deutschland der Bundeszentrale für politische Bildung bietet u.a. Daten zu den Bereichen: Arbeitslosigkeit
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