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Mexiko - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 40-42/2011)

Mexiko durchlebt seit Ende der 1990er Jahre einen tief greifenden Wandel. Volkswirtschaftlicher Erfolg sowie Demokratisierungs- und Pluralisierungsfortschritte der vergangenen Jahre werden jedoch zunehmend von schwerwiegenden Problemen verdeckt, allen voran vom "Drogenkrieg", dem unter anderem grassierende Korruption und eklatante soziale Ungleichheit einen fruchtbaren Boden bereiten. Seit 2006 hat Präsident Felipe Calderón über 45.000 Berufssoldaten in den Kampf gegen die Drogenkartelle geschickt. Doch der innerstaatliche Einsatz der Armee hat die Lage keineswegs verbessert: Von staatlichem Kontrollgewinn kann keine Rede sein, die Zahl der Opfer geht inzwischen in die Zehntausende.

Inhalt:

 

Editorial (Johannes Piepenbrink) 
 
Schlaglichter aus einem Land ohne klare Richtung - Essay (Franz Smets) 
 
Calderons gescheiterter Feldzug gegen die Drogenkartelle (Karl-Dieter Hoffmann) 
 
Mexiko und die USA: zwischen NAFTA-Partnerschaft und Zweckgemeinschaft (Günther Maihold) 
 
Schritt zurück nach vorn? Mexikos Demokratie (Matthias Jäger) 
 
Alltag statt Apokalypse: Mexiko-Stadt als Labor städtischen Lebens - Essay (Anne Huffschmid) 
 
Hinterhof der USA? Eine Beziehungsgeschichte (Marianne Braig) 
 
Das bessere Leben, erträumt und erlitten* - Reportage (Alex Gertschen)


Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung




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