Kuba - Der Bürger im Staat - Heft 2/2008
Kuba, an dieser Insel scheiden sich die Geister. Kuba ist kein Land, das sich mit einfachen Wahrheiten begnügt. Bei den Linken galt Kuba seit den Zeiten Che Guevaras und Fidel Castros als Symbol des erfolgreichen Widerstands gegen die USA. Den anderen hingegen ist die Insel als eines der letzten Länder, das den Sozialismus zu praktizieren versucht, ein Dorn im Auge. Kuba schwankt nach dem Rückzug Fidel Castros zwischen Agonie und Aufbruchstimmung. Die derzeitige zaghafte Reformpolitik zielt darauf ab, die Grundbedürfnisse der Bevölkerung besser zu erfüllen und damit das Erbe der der kubanischen Revolution zu sichern. Die entscheidende Frage wird sein, ob es für Kuba nach Castro einen Transformationsprozess geben wird, der eine Öffnung für Wirtschaftsreformen und Demokratisierung ermöglicht.
Inhalt:
Einleitung
Heinrich Pachner:
Kuba: Entwicklungspotentiale einer Karibikinsel aus natur- und kulturgeographischer Sicht
Hans-Joachim König:
Kuba: Vom Objekt zum Subjekt im historischen Prozess? Ein historischer Überblick
Hans-Jürgen Burchardt:
Fidel Castro: Der alte Mann und das Meer
Stefan Reith:
Von Fidel Castro zu Raúl - die Demokratie auf Kuba muss warten
Bert Hoffmann:
Vom Dritte-Welt-Sozialismus zur großen Krise - und der schwierigen Reform von heute
Nikolaus Werz:
Deutschland, Lateinamerika und Kuba - Außenpolitische Beziehungen
Bettina Hayer:
Lost in Transition: Kubanisches Schattentheater
Arne Birkenstock/Eduardo Blumenstock:
Santería, Son und Revolution - eine kurze Geschichte der kubanischen Musik
Wolfgang Rössig:
Kuba im Spiegel der Literatur
Buchbesprechungen
Anbieter: Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
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