Vergangenheitspolitik - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 42/2006)
"Nunca Más!" - Nie wieder! Mit dieser Forderung erhoben lateinamerikanische Menschenrechtsbewegungen nach dem Ende der Militärdiktaturen in ihren Ländern Anspruch auf umfassende Aufarbeitung der begangenen Menschenrechtsverletzungen. Nur durch Aufklärung und strafrechtliche Verfolgung von Menschenrechtsverbrechen in der diktatorischen Vergangenheit können sich demokratische, zivilgesellschaftliche Strukturen entwickeln und verfestigen. Wie diese Aufgabe von politischen und gesellschaftlichen Akteuren bewältigt wird, unterscheidet sich von Fall zu Fall.
Inhalt:
Editorial
Vergangenheit, die nicht ruhen darf - Essay
Die Rolle des Internationalen Strafgerichtshofs
Vergangenheitspolitik in Chile, Argentinien und Uruguay
Die Aufarbeitung der Diktaturen in Tschechien und der Slowakei
Trauma und Versöhnung - Lehren aus Südafrika
Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung
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