Maghreb - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 33–34/2016)
Auch wenn die fünf Staaten des Maghreb sprachlich und kulturell viel gemeinsam haben, unterscheiden sie sich politisch und gesellschaftlich stark voneinander. So besitzt jedes Land seine eigene komplexe Geschichte der Nationalstaatsbildung, die geprägt ist von unterschiedlichen Erfahrungen mit der osmanischen Herrschaft, der europäischen Kolonialzeit und des antikolonialen Widerstands. Entsprechend verschieden verliefen die Umbrüche des "Arabischen Frühlings".
Inhalt:
Editorial
Historische Perspektiven auf den Maghreb
Der Maghreb vor neuen Herausforderungen. Sicherheit, Entwicklung, Migration
Der kleine Unterschied. Tunesien, die Revolution und die Frauen
War Libyens Zerfall vorhersehbar?
Mauretanien – der schwierige Weg zur integrativen nationalen Einheit
Algerien und Frankreich: Vom Kolonial- zum Erinnerungskrieg?
"Nafri" als Symbol für die Flüchtlingskrise? Marokkanische Perspektiven auf Migration
Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung
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