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Präsidentschaftswahl in Frankreich 2017

Wahlen in Frankreich am 23. April 2017 - 7. Mai 2017

Präsidentschaftswahl Frankreich 2017

Am 23. April 2017 beginnen die französischen Präsidentschaftswahlen. Der Staatspräsident wird in Frankreich direkt vom Volk gewählt. Da laut Umfragen einige Kandidat/innen nahezu gleichauf liegen, wird aller Voraussicht nach keiner im ersten Wahlgang eine absolute Mehrheit erzielen. Somit ist von einem zweiten Wahlgang auszugehen, welcher am 7. Mai 2017 stattfinden wird.

Angesichts der angespannten wirtschaftlichen Lage, sozialer Ungleichheit, Korruption und den Terroranschlägen der letzten Zeit sind die Franzosen mehrheitlich unzufrieden. Der amtierende Präsident Francois Hollande ist so unbeliebt wie keiner seiner Vorgänger und wird bei der anstehenden Wahl daher nicht mehr antreten. Durch die politischen Lager ziehen sich tiefe Gräben, das Land ist gespalten,  immer mehr Wähler sympathisieren mit dem rechtsextremen Front National unter Marine Le Pen. 

News

Liberté, Égalité, Élysée
Ein Blog über den französischen Präsidentschaftswahlkampf aus deutscher Sicht.
(Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik)

Fillon macht Boden gut
Auf dem Weg zurück in die Favoritenrolle: Der durch eine Affäre unter Druck geratene konservative Präsidentschaftskandidat Fillon macht in Umfragen Boden gut. Konkurrent Macron fällt zurück. Beide würden Front-National-Chefin Le Pen in der Stichwahl besiegen.
(Tagesschau, 21.2.2017)

Emmanuel Macron: "Er ist ein Typ, mit dem man gern befreundet wäre"
Die französische Politik ist alt und elitär, er ist jung und bricht mit Tabus. Drei junge Franzosen haben dank Emmanuel Macron die Politik neu für sich entdeckt.
(Zeit Campus, 10.2.2017)

Angriffe auf Macrons Glaubwürdigkeit
Emmanuel Macron hat den Umfragen zufolge gute Chancen in die Stichwahl zur Präsidentschaft zu gelangen und dort klar gegen Le Pen zu siegen. Macrons Gegner schalten nun auf Angriff. Sie werfen ihm ein fehlendes Programm vor und unterstellen ihm ein Doppelleben.
(Süddeutsche, 10.2.2017)

Le Pen könnte tatsächlich gewinnen
Viele Linke sind sich sicher: Die Vernunft wird den französischen Wahlkampf entscheiden. Diese Haltung ist arrogant. Zeit, zu begreifen: Le Pen hat eine Chance. 
(Zeit, 9.2.2017)

Auswechseln Fillons nicht mehr möglich
Der französische Präsidentschaftskandidat François Fillon kämpft in der Job-Affäre um sein politisches Überleben. Seit einigen Tagen ist in seiner Partei jedoch laute Kritik verstummt. Kritik kommt aus der Mitte.
(Handelsblatt, 8.2.2017)

Keine Chance für Hamon und Fillon?
In Frankreich werben derzeit die Präsidentschaftskandidaten um Stimmen. Der Publizist Alfred Grosser räumt den Kandidaten der Sozialisten und Konservativen keine guten Chancen ein. Er hält eine Stichwahl von Marine Le Pen vom rechtsextremen Front National und dem unabhängigen Kandidaten Emmanuelle Macron für wahrscheinlich.
(Deutschlandfuink, 6.2.2017)

Le Pen gegen Macron - Zorn gegen Zuversicht
Im Kampf um die Präsidentschaft in Frankreich winkt ein Duell zwischen der Chefin von Frankreichs Front National und dem sozialliberalen Emmanuel Macron. Den ersten Wahlgang Ende April, so prophezeien die Umfragen, gewänne zwar noch Le Pen. Im zweiten Wahlgang jedoch würde Macron triumphieren.
(Süddeutsche, 5.2.2017)

"Macron ist ein Kandidat, der Hoffnung vermittelt"
Der Kampf um das Präsidentenamt habe positive wie negative Erscheinungen, sagte der Grünenpolitiker Daniel Cohn-Bendit im DLF. Positiv sei, dass der sozialistische Kandidat, Emmanuel Macron, es schaffe für das europäische Projekt zu mobilisieren: "Das hat es schon lange nicht mehr gegeben in Frankreich."
(Deutschlandfunk, 4.2.2017)

Das "Who is who" der Kandidaten
Die heiße Phase im französischen Präsidentschaftswahlkampf hat begonnen: Zuwanderung, EU-Mitgliedschaft, Mindestlohn oder Umwelt - Wahlkampfthemen gibt es viele. Doch wofür stehen die aussichtsreichsten Kandidaten? Und wer hat welche Chancen?
(Tagesschau, 4.2.2017)

Propaganda wie von Goebbels?
Marine Le Pen wird an diesem Wochenende ihre offizielle Präsidentschaftskampagne starten. In die Quere könnte ihr dabei ein Film kommen, der am 22. Februar in Frankreich erscheint. Stefan Brändle hat ihn sich vorab angesehen.
(Cicero, 3.2.2017)

Fillons Chancen sinken - seine Frau soll grundlos Gehalt kassiert haben
Francois Fillon galt als Hoffnungsträger der Konservativen bei der französischen Präsidentschaftswahl. Nun wird ihm vorgeworfen, in der Vergangenheit seiner Frau grundlos Gehalt gezahlt zu haben. Fillon weist die Vorwürfe zurück. Seine Umfragewerte sinken dennoch.
(Deutschlandfunk, 27.1.2017)

"Für Le Pen ist die Rolle in der Opposition angenehmer"
Im Frühjahr sind Präsidentschaftswahlen in Frankreich - und ein Erfolg der Kandidatin des rechtsextremen Front National, Marine Le Pen, sei nicht auszuschließen, sagte der Politikwissenschaftler Henri Menudier im DLF. Allerdings gebe es im Moment "keine demokratische Partei in Frankreich, die bereit ist, Frau Le Pen zu unterstützen".
(Deutschlandfunk, 30.12.2017)

Der Präsidentschaftswahlkampf hat begonnen
Die Primaires – die Bedeutung einer neuen Praxis im demokratischen Leben Frankreichs

In den großen Parteien Frankreichs haben sich vor der Präsidentschaftswahl sogenannte Primaires – Vorwahlen – etabliert. François Fillon wurde zum Kandidaten der konservativen Républicains gewählt, die Vorwahlen der Sozialisten folgen im Januar 2017. Hintergrund und Bedeutung der Primaires erklärt das Frankreich-Programm der DGAP.
(Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik, 28.11.2016)

Präsidentschaftswahl 2017

Wahlen in Frankreich 2017
In Frankreich beginnen Ende April nicht nur die Präsidentschaftswahlen, im Juni wird auch über die Zusammensetzung der Nationalversammlung abgestimmt. An dieser Stelle sollen ausgewählte Themenschwerpunkte rund um die Wahlen beleuchtet und die einzelnen Präsidentschaftskandidaten vorgestellt werden. Mit diesem Blog begleiten die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) und der Deutsch-französische Zukunftsdialog den Wahlkampf mit Beobachtungen, Analysen und Meinungen.
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Die Präsidentschaftswahl in Frankreich 2017
Die Präsidentschaftswahlen in Frankreich im Jahr 2017 werden in Europa und weltweit mit besonderer Aufmerksamkeit verfolgt: denn viele befürchten, dass Marine Le Pen, die Spitzenkandidatin der rechtspopulistischen Partei Front National, Chancen auf die französische Präsidentschaft hat. Das Dossier beantwortet die wichtigsten Fragen rund um die anstehende Wahl und bietet weiterführende Links.
(Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg)

Frankreich vor der Wahl
Wenige Monate vor den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen 2017 ist Frankreich ein gezeichnetes Land: Der dschihadistische Terror stellt den gesellschaftlichen Zusammenhalt auf eine harte Probe, hinzu kommt eine seit Jahren stagnierende Wirtschaft. Die Franzosen sind unzufrieden, und Präsident Francois Hollande ist so unbeliebt wie keiner seiner Vorgänger. Immer mehr Wähler sympathisieren mit dem rechtsextremen Front National. Der anstehende Wahlkampf droht ein weiteres Symptom der tiefen Krise zu werden, in der Frankreich sich befindet.
Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 48/2016)
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Frankreich - Vor der Wahl
2017 ist ein "europäisches Schicksalswahljahr". Die Weichen werden am 23. April und 7. Mai gestellt, wenn die Franzosen einen neuen Staatspräsidenten wählen. Noch ist der Ausgang offen und die populistische Herausforderung nicht gebannt.
Die Politische Meinung
(Konrad-Adenauer-Stiftung)

Wahlen 2017
Aktuelle Informationen über die anstehende Wahl, das Wahlsystem, die Vorwahlen, die Kandidaten und Parteien.
(Französische Botschaft)

Präsidentschaftswahl in Frankreich 2017
(Wikipedia)

Kandidaten und Parteien

Die Präsidentschaftskandidatinnen und Kandidaten
Wie werden die Kandidat/-innen bestimmt? Wer entscheidet über die Zulassung der Kandidat/-innen?Wer hat die besten Chancen, Präsident zu werden?
(Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg)

Politische Parteien in Frankreich
Die französische Parteienlandschaft ist geprägt durch eine relativ große Zersplitterung.
Aufgrund der Wahlverfahren mit einem zweiten entscheidenden Wahlgang sind die Parteien aber zu Wahlbündnissen gezwungen, um eine parlamentarische Existenz absichern zu können.
Insgesamt gibt es fünf Strömungen. Hier ein Überblick über die politischen Parteien in Frankreich.
(Französische Botschaft)

François Fillon: Tradition trifft Liberalismus
Mit François Fillon setzen die französischen Konservativen auf eine bewährte Parteigröße: In der Vergangenheit bekleidete er bereits mehrere Ministerämter, zuletzt war Fillon Premierminister unter Sarkozy. Trotzdem überraschte sein eindeutiger Sieg bei den Vorwahlen viele Beobachter.  (Bundeszentrale für politische Bildung)

Marine Le Pen: Front National
Marine Le Pen, Präsidentschaftskandidatin des Front National, polarisiert immer wieder mit ihren radikalen Aussagen. Ihre zentrale Themen sind die innere Sicherheit und die Einwanderungspolitik. Außerdem kündigte Le Pen für den Fall eines Sieges ein Referendum über den Verbleib in der EU an.
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Emmanuel Macron: En marche
Emmanuel Macron hat sich vorgenommen, die politische Landschaft in Frankreich umzukrempeln und festgefahrene Strukturen zu überwinden. Der ehemalige Wirtschaftsminister gilt überdies als überzeugter Europäer. Doch kann er ohne ausgereiftes Programm im Präsidentschaftswahlkampf bestehen?
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Jean-Luc Mélenchon: La France insoumise
Jean-Luc Mélenchon kandidierte schon im Jahr 2012 für das Amt des französischen Präsidenten. Als Kopf der Bewegung La France insoumise stellt er sich nun erneut zur Wahl. Mélenchon gilt als Sozialist und macht sich darüber hinaus für Umweltthemen stark.
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Benoît Hamon: Parti socialiste
Benoît Hamon konnte die Vorwahlen der Sozialisten für sich entscheiden. In seinem Programm setzt der "Abtrünnige" auf eine linke Wirtschaftspolitik und eine liberale Gesellschaftsvorstellung. Damit steht er nun vor der schwierigen Aufgabe, die eigene Partei hinter sich zu vereinen und den rechten Parteiflügel für sich zu gewinnen.
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Zielgerade Élysée-PalastVorstellung der Kandidaten für das PräsidentschaftsamtLänderbericht Frankreich, 19.12.2016(Konrad-Adenauer-Stiftung)

François Fillon
(Wikipedia)

Marine Le Pen
(Wikipedia)

Emmanuel Macron
(Wikipedia)

Jean-Luc Mélenchon
(Wikipedia)

Benoît Hamon
(Wikipedia)

Politisches System - Wahlsystem

Charakteristika des politischen Systems Frankreichs
Eine "doppelköpfige" Exekutive, eher eingeschränkte parlamentarische Kompetenzen und ein fragmentiertes Parteiensystem charakterisieren die V. Republik. Die politische Kultur ist durch Staatsgläubigkeit, Auflehnungsbedürfnis und Laizismus gekennzeichnet, während die Nation nicht mehr wie früher einheits- und identitätsstiftend wirkt.
Informationen zur politischen Bildung
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Das französische Wahlsystem
Der französische Präsident wird in allgemeiner und direkter Wahl gewählt. Die Amtszeit des Staatspräsidenten beträgt fünf Jahre. Eine Wiederwahl ist beliebig oft möglich - allerdings dürfen höchstens zwei Amtszeiten direkt aufeinander folgen. In Frankreich findet die Wahl des Präsidenten nach dem absoluten Mehrheitswahlrecht in zwei Wahlgängen statt
(Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg)

Das Amt des französischen Präsidenten
Der Präsident der Republik ist die zentrale Figur der französischen Verfassung. Er wacht über die Einhaltung der Verfassung, gewährleistet die ordnungsgemäße Tätigkeit der öffentlichen Gewalten sowie die Kontinuität des Staates.
(Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg)

System der Wahl des französischen Staatspräsidenten
(Wahlrecht.de)

Die Wahl des Staatspräsidenten
(Französische Botschaft)

Politisches System Frankreichs
(Wikipedia)

Hintergrundinformationen Frankreich

Frankreich
Dossier
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Frankreich
Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 48/2016)
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Frankreich
Informationen zur politischen Bildung, Heft 285 2004
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Frankreich
(Stiftung Wissenschaft und Politik)

Länderberichte Frankreich
(Konrad-Adenauer-Stiftung)

Unterrichtsmaterialien

Unterrichtsmaterial "La politique en France"
In dieser Unterrichtseinheit verschaffen sich Ihre Schülerinnen und Schüler einen Überblick über die politischen Parteien, Institutionen und die potenziellen Kandidatinnen und Kandidaten für die Präsidentschaftswahl 2017 in Frankreich.
(Lehrer Online)

Wie funktioniert die Präsidentschaftswahl in Frankreich?
Erklärfilm
(simpleshow)

À quoi ça sert un président de la République?
Arbeitsblatt mit Informationen, Fragen aud Aufgaben zum Amt des französischen Bundespräsidenten.'
(MilanPresse)

Comment fait-on pour être candidat à l’élection présidentielle?
Erklärflim auf Französisch: Cette vidéo t'explique quelles sont les différentes étapes pour pouvoir être candidat à l'élection présidentielle.
(1jour1actu)

 

 

Passend dazu im Themenkatalog

 
 
 
 
 
 

Wahlen in Frankreich

 

Das Dossier Wahlen in Frankreich der Bundeszentrale für politische Bildung beleuchtet ausgewählte Themenschwerpunkte rund um die Wahlen und stellt die einzelnen Präsidentschaftskandidaten vor.

 
 
 
 
 

Präsidentschaftswahl 2017

 

Das Dossier der Lpb BW zur Präsidentschaftswahl in Frankreich 2017 bietet Informationen zu den Kandidaten, zum Wahlssystem und dem Amt des Präsidenten.

 
 
 
 
 

Präsidentschaftswahl in Frankreich 2017

 
 
 
 
 
 

Frankreich wählt

 

Beobachter erwarten ein knappes Rennen um die Präsidentschaft in Frankreich. Wie kommentiert die europäische Presse den Wahlkampf? Und welchen Kandidaten werden welche Chancen zugerechnet? Debatten verfolgen bei der euro|topics Presseschau: Frankreich wählt.

 
 
 
 
 

Frankreich

 

Wenige Monate vor den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen 2017 ist Frankreich ein gezeichnetes Land: Der dschihadistische Terror stellt den gesellschaftlichen Zusammenhalt auf eine harte Probe, hinzu kommt eine seit Jahren stagnierende Wirtschaft, die Franzosen sind unzufrieden. Beiträge dazu in der Ausgabe "Frankreich" in der Reihe" Aus Politik und Zeitgeschichte" der bpb.

 
 
 
 
 

Frankreich vor der Wahl

 

2017 ist ein "europäisches Schicksalswahljahr". Die Weichen werden am 23. April und 7. Mai gestellt, wenn die Franzosen einen neuen Staatspräsidenten wählen. Noch ist der Ausgang offen und die populistische Herausforderung nicht gebannt. Aktuelle Beiträge dazu in der Ausgabe "Frankreich vor der Wahl" der Konrad-Adenauer-Stiftung.

 
 
 
 
 

Präsidentschaftswahl einfach erklärt