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Wahlen in Frankreich 2017

Präsidentschaftswahl und Parlamentswahl

Emmanuel Macron
LEWEB Konferenz 2014 - Im Gespräch mit Emmanuel Macron, Foto: Official Leweb Photos, wikipedia.org, CC BY 2.0

Aus dem ersten Wahlgang der französischen Präsidentschaftswahl am 23. April 2017 gingen Emmanuel Macron und Marine Le Pen als Sieger hervor. Im zweiten Wahlgang am 7. Mai 2017 konnte sich Macron mit 66% der Stimmen gegenüber Le Pen durchsetzen, welche auf 34% der Stimmen kam.

Angesichts der angespannten wirtschaftlichen Lage, sozialer Ungleichheit, Korruption und den Terroranschlägen der letzten Zeit sind die Franzosen mehrheitlich unzufrieden. Durch die politischen Lager ziehen sich tiefe Gräben, das Land ist gespalten,  immer mehr Wähler sympathisieren mit dem rechtsextremen Front National unter Marine Le Pen. Emmanuel Macron hat die Wahl zwar gewonnen, steht nun aber vor enormen Herausforderungen, die Franzosen zu einen und einen tatsächlichen Neuanfang zu starten.

Die bald anstehende Parlamentswahl - der erste Wahlgang wird am 11. Juni 2017 stattfinden, der zweite Wahlgang am 18. Juni - wird die erste Bewährungsprobe für Macron und seine neu gegründete Partei "En Marche", erste Prognosen sehen die Möglichkeit einer Mehrheit für die Bewegung.

Parlamentswahl 11. und 18. Juni 2017

Umfragen Parlamentswahl Erster Wahlgang
(Wikipedia)

Frankreich "in Bewegung"
Der neue französische Präsident, Emmanuel Macron, steht vor enormen Herausforde­rungen: Er muss ein gespaltenes Land einen, eine stagnierende Wirtschaft auf Kurs bringen und eine Mehrheit finden, die ihn dabei unterstützt, seine Reformagenda um­zusetzen.
(Stiftung Wissenschaft und Politik, Mai 2017)

Macron setzt auf Neulinge
Auch bei der anstehenden Parlamentswahl will der künftige französische Präsident Macron für frischen Wind sorgen. Bei der Vorstellung der Kandidatenliste seiner neu gegründeten Partei fällt auf: Die meisten sind Politik-Neulinge.
(Tagesschau, 11.5.2017)

Macrons Parlament der Amateure
Kurz vor seinem Amtsantritt als französischer Präsident hat Emmanuel Macron die Bewerber seiner Partei für die Parlamentswahl vorgestellt. Einige Unterstützer fühlen sich durch die Auswahl von Macron düpiert. Knapp die Hälfte der Kandidaten hat keine politischen Erfahrung.
(Süddeutsche, 11.5.2017)

"En Marche" präsentiert Kandidaten für Parlamentswahl
Die vom künftigen französischen Präsident Macron gegründete Bewegung "La République en marche" tritt bei der Parlamentswahl im Juni mit vielen Vertretern der Zivilgesellschaft an.
(Deutschlandfunk, 11.5.2017)

Parlamentswahl in Frankreich: Marine Le Pen kann den neuen Präsidenten Macron doch noch besiegen
Marine Le Pen hat zwar die Präsidentschaftswahl verloren, ihre Partei - die Front National - könnte jedoch bei der Parlamentswahl im Juni ihre Macht ausbauen.
(Epoch Times, 10.5.2017)

Parlamentswahl in Frankreich - Neue Wahl, alte Fronten
Extreme von Rechts und Links gegen die Mitte-Bewegung des künftigen Präsidenten Emmanuel Macron: So lautet die Schlachtordnung für die bevorstehende Parlamentswahl in Frankreich.
(Der Tagesspiegel, 9.5.2017)

Macrons Bewegung "En Marche!" - Neuer Name, neues Ziel
Für Macron und seine Bewegung ist nach der Wahl vor der Wahl. Denn bis zur Parlamentswahl im Juni ist für "En Marche!" noch Einiges zu tun: Umbenennen, Kandidaten aufstellen, Überzeugungsarbeit leisten - die Konkurrenz rüstet sich nämlich ebenfalls.
(Tagesschau, 8.5.2017)

Parlamentswahl in Frankreich 2017
(Wikipedia)

Präsidentschaftswahl 2017

Macron neuer Präsident Frankreichs
Am 7. Mai hat der parteilose Emmanuel Macron die Präsidentschaftswahl in Frankreich eindeutig für sich entschieden. Er trat in der Stichwahl gegen Marine Le Pen von der rechtsextremen Partei Front National an. Entscheidend für seinen Erfolg als Präsident könnten aber schon die kommenden Parlamentswahlen im Juni sein.
Hintergrund aktuell
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Wahlen in Frankreich 2017
An dieser Stelle sollen ausgewählte Themenschwerpunkte rund um die Wahlen beleuchtet und die einzelnen Präsidentschaftskandidaten vorgestellt werden. Mit diesem Blog begleiten die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) und der Deutsch-französische Zukunftsdialog den Wahlkampf mit Beobachtungen, Analysen und Meinungen.
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Die Präsidentschaftswahl in Frankreich 2017
Die Präsidentschaftswahlen in Frankreich im Jahr 2017 werden in Europa und weltweit mit besonderer Aufmerksamkeit verfolgt: denn viele befürchten, dass Marine Le Pen, die Spitzenkandidatin der rechtspopulistischen Partei Front National, Chancen auf die französische Präsidentschaft hat. Das Dossier beantwortet die wichtigsten Fragen rund um die anstehende Wahl und bietet weiterführende Links.
(Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg)

Frankreich vor der Wahl
Wenige Monate vor den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen 2017 ist Frankreich ein gezeichnetes Land: Der dschihadistische Terror stellt den gesellschaftlichen Zusammenhalt auf eine harte Probe, hinzu kommt eine seit Jahren stagnierende Wirtschaft. Die Franzosen sind unzufrieden, und Präsident Francois Hollande ist so unbeliebt wie keiner seiner Vorgänger. Immer mehr Wähler sympathisieren mit dem rechtsextremen Front National. Der anstehende Wahlkampf droht ein weiteres Symptom der tiefen Krise zu werden, in der Frankreich sich befindet.
Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 48/2016)
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Liberté, Égalité, Élysée
Ein Blog über den französischen Präsidentschaftswahlkampf aus deutscher Sicht.
(Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik)

Blog: Marianne vor der Wahl
Dieser blog möchte die Wahl begleiten und die Entwicklungen beim französischen Nachbarn analysieren und hinterfragen.
(Heinrich-Böll-Stiftung)

Frankreich - Vor der Wahl
Die Politische Meinung
(Konrad-Adenauer-Stiftung)

Wahlen 2017
Aktuelle Informationen über die Wahl, das Wahlsystem, die Vorwahlen, die Kandidaten und Parteien.
(Französische Botschaft)

Präsidentschaftswahl in Frankreich 2017
(Wikipedia)

Ergebnisse, Reaktionen, Analysen

Kein Selbstläufer - Warum Macron nicht wegen, sondern trotz seiner EU-Freundlichkeit gewählt wurde
Mit Emmanuel Macron ist ein klarer Befürworter der europäischen Integration französischer Präsident geworden – EU-Skeptikern wurde scheinbar eine Absage erteilt. Doch stehen Macrons Wähler tatsächlich hinter seinen Ideen? Oder wurde er lediglich gewählt, um einen Sieg Marine Le Pens zu verhindern?
Dossier Frankreich, 10.5.2017)
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Macron neuer Präsident Frankreichs
Am 7. Mai hat der parteilose Emmanuel Macron die Präsidentschaftswahl in Frankreich eindeutig für sich entschieden. Er trat in der Stichwahl gegen Marine Le Pen von der rechtsextremen Partei Front National an. Entscheidend für seinen Erfolg als Präsident könnten aber schon die kommenden Parlamentswahlen im Juni sein.
Hintergrund aktuell, 8.5.2017
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Macron wird neuer Präsident Frankreichs
Die Franzosen haben den parteilosen Emmanuel Macron am Sonntag mit einer klaren Mehrheit zu ihrem Präsidenten gewählt. Sein Vorsprung von über 30 Prozentpunkten gegenüber Marine Le Pen vom rechtsextremen Front National ist für große Teile der Presse ein Grund, aufzuatmen. Gleichzeitig betonen viele Kommentatoren, dass Macron eine schwierige Präsidentschaft bevorsteht. Die tiefe Spaltung des Landes sei alles andere als überwunden.
Presseschau euro|topics
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Emmanuel Macron vor der Amtseinführung - "Im politischen System sind Türen aufgestoßen worden"
Der frühere französische Außenminister Hubert Védrine geht davon aus, dass erst nach der Bundestagswahl ernsthafte deutsch-französische Verhandlungen über die Zukunft Europas beginnen werden. Die wichtigste Voraussetzung für Macrons Reformpolitik sei eine Mehrheit bei den Parlamentswahlen im Juni, so Védrine im DLF.
(Deutschlandfunk, 12.5.2017)

Macrons heikle Mission
Der neugewählte Präsident Macron muss seine Bewegung En Marche im Eiltempo von einem Präsidenten-Wahlverein in eine schlagkräftige Partei verwandeln.
Denn schon im Juni soll En Marche, so das Ziel, Macron bei der Parlamentswahl eine eigene Mehrheit in der Nationalversammlung verschaffen.
(Süddeutsche, 9.5.2017)

Die zweite französische Revolution
Kurz vor den französischen Präsidentschaftswahlen hat Emmanuel Macron sein Buch "Revolution" veröffentlicht. Darin beschreibt er seinen Werdegang vom Banker zum Politiker und seine Vision von einem neuen, sozialliberalen Frankreich. Dabei bleibt allerdings manches widersprüchlich und konkrete Lösungsvorschläge fehlen.
(Deutschlandfunk, 8.5.2017)

Der härtere Wahlkampf steht Macron noch bevor '
Der parteilose Emmanuel Macron hat die französische Präsidentschaftswahl mit mehr als 65 Prozent der Stimmen gewonnen.  Der 39-Jährige muss sich schnell in seine Rolle einfinden. Im Juni sind Parlamentswahlen und Macron hat keine schlagkräftige Partei hinter sich.
(Süddeutsche, 8.5.2017)

Mehr Moral, mehr zweite Chancen
Was will Emmanuel Macron als neuer Präsident Frankreichs erreichen? Wie groß sind seine Erfolgschancen? Seine fünf wichtigsten Vorhaben
(Zeit, 8.5.2017)

Wahlausgang in Frankreich - Kein Grund zur Freude
Emmanuel Macron wird der nächste Präsident Frankreichs - das dürfte vielerorts mit Erleichterung aufgenommen worden sein. Darüber freuen allerdings kann sich Barbara Kostolnik nicht. Sie meint: Le Pens enorm gutes Ergebnis ist vor allem eines: Ein Grund zu tiefer Sorge.
(Tagesschau, 8.5.2017)

Macron will Präsident aller Franzosen sein
Emmanuel Macron wird der nächste Präsident Frankreichs - 66 Prozent der Franzosen stimmten nach Auszählung fast aller Stimmen für ihn, 34 für die rechtsextreme Marine Le Pen. Macron versprach, Gräben zu überwinden und der Präsident aller Franzosen zu sein.
(Tagesschau, 8.5.2017)

Gewählt - aber noch nicht gewonnen
Macrons Wahl in Frankreich ist ein Bekenntnis für eine offene Gesellschaft und ein geeintes Europa. Am Ziel ist er damit aber noch nicht: Viele Wähler haben für ihn nur aus Mangel an Alternativen gestimmt.
(Spiegel 7.5.2017)

Frankreich-Wahl: Eine Analyse
Emmanuel Macron und Marine Le Pen haben bei der Wahl des neuen französischen Staatspräsidenten am meisten Stimmen bekommen und gehen nun in die Stichwahl. Wie die Chancen bei der Stichwahl stehen und was sich durch die Wahl in der französischen Parteienlandschaft ändern wird, das erklärt Dr. Claire Demesmay von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik im SR 2-Interview mit Uli Hauck.
(Saarländischer Rundfunk, 24.4.2017)

Frankreichs Schicksalswahlen – auf dem Weg in die VI. Republik?
Die in der V. Republik angelegten Mechanismen, die für die politische Stabilität Frankreichs sorgen sollen, greifen nicht mehr. Damit öffnet sich der Weg zu einer VI. Republik, deren Konturen jedoch noch vollkommen unscharf sind. Ronja Kempin zeichnet drei denkbare Szenarien.
(Stiftung Wissenschaft und Politik, 20.4.2017)

"Eine Umgruppierung der Kräfte ist überfällig"
Der Philosoph Jürgen Habermas beantwortet die Fragen, die uns vor der Präsidentschaftswahl in Frankreich am stärksten umtreiben.
(Zeit, 19.4.2017)

Eine Revolution bahnt sich an
Mit Marine Le Pen und Emmanuel Macron stehen zwei Außenseiter ganz vorne in der Meinungsgunst der Franzosen. Das ist revolutionär, meint Burkhard Birke. Am Ende dieser Wahlschlacht könnte Undenkbares eintreten.
(Deutschlandfunk, 4.3.2017)

Porträt Emmanuel Macron

Das ist Emmanuel Macron
Er ist 39 Jahre alt und nächster Präsident Frankreichs. Wer ist dieser Mann, der die Franzosen von sich überzeugen konnte?
(Süddeutsche, 7.5.2017)

Emmanuel Macron - Kickboxer im Maßanzug
Ein junger Polit-Novize ohne Partei will Frankreichs neuer Präsident werden: Emmanuel Macron hat es in die Stichwahl gegen Le Pen geschafft - und gilt sogar als Favorit. 
(Süddeutsche, 24.4.2017)

EU-Freund MacronEin Porträt von Ellis Fröder (ARD-Studio Paris, 7.4.2017)

Warum Emmanuel Macron als französischer Obama gilt
Emmanuel Macron ist jung, ein brillianter Redner und politisch unbefleckt. Und er hat sich einiges beim ehemaligen US-Präsidenten Obama abgeschaut. Ein Vergleich.
(ze.tt)

Emmanuel Macron: "Er ist ein Typ, mit dem man gern befreundet wäre"Die französische Politik ist alt und elitär, er ist jung und bricht mit Tabus. Drei junge Franzosen haben dank Emmanuel Macron die Politik neu für sich entdeckt.(Zeit Campus, 10.2.2017)

"Macron ist ein Kandidat, der Hoffnung vermittelt"
Der Kampf um das Präsidentenamt habe positive wie negative Erscheinungen, sagte der Grünenpolitiker Daniel Cohn-Bendit im DLF. Positiv sei, dass der sozialistische Kandidat, Emmanuel Macron, es schaffe für das europäische Projekt zu mobilisieren: "Das hat es schon lange nicht mehr gegeben in Frankreich."
(Deutschlandfunk, 4.2.2017)

Emmanuel Macron
(Wikipedia)

Marine Le Pen und der Front National

Marine Le Pen: Front National
Marine Le Pen, Präsidentschaftskandidatin des Front National, polarisiert immer wieder mit ihren radikalen Aussagen. Ihre zentrale Themen sind die innere Sicherheit und die Einwanderungspolitik. Außerdem kündigte Le Pen für den Fall eines Sieges ein Referendum über den Verbleib in der EU an.
(Bundeszentrale für politische Bildung)

"Marine Présidente!" – Frankreichs Fünfte Republik am Ende?
Was macht das Phänomen Marine Le Pen aus, was sind ihre Agenda und ihre Ziele?
Aufzeichnung der Diskussion vom 10. April 2017
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Der Front National – eine feste politische Größe in Frankreich
Über Jahrzehnte blieb die französische Rechtsaußen-Partei Front-National eine Randerscheinung. Seit einigen Jahren aber befindet sich der Front National auf Erfolgskurs. "Populistisch und stolz darauf" versuchte die Partei, ihre rechtsextreme Gesinnung zu verharmlosen. Marine Le Pen, Tochter der Parteigründers und aktuelle Vorsitzende, gilt als aussichtreiche Kandidatin der Präsidentschaftswahlen Ende April.
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Für Le Pen beginnt nun der wahre Kampf
10,6 Millionen Franzosen haben für eine Rechtsextreme gestimmt - und Le Pen plant bereits die nächsten Schritte. Das Wahlergebnis für sie sei "historisch", nun wolle sie eine "neue politische Kraft" gründen, eine "Allianz der Patrioten", erklärt die Front-National-Chefin.
(Süddeutsche)

Marine Le Pen - die Frau hinter der Wut
Innenansichten des Front National
Marine Le Pen will Präsidentin der französischen Republik werden. Mit Nationalismus, Abschottung und EU-Kritik. Eine Dokumentation von zdf info.
(zdf info)

Der Front National - Erfolg und Perspektiven der "stärksten Partei Frankreichs"
Bei der anstehenden Wahl in Frankreich steht eine Partei besonders im Fokus: der rechtsextreme Front National (FN).  Um zu verstehen, warum gut ein Viertel der französischen Wählerinnen und Wähler für diese Partei stimmt, muss man den Blick zunächst auf Marine Le Pen richten. Die FN-Vorsitzende will das politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche System Frankreichs "von innen" verändern.  Gelingt es den anderen Parteien nicht alsbald, sich personell zu erneuern und neben der gesellschaftlichen Mitte auch wieder (vermeintliche) Randgruppen anzusprechen, droht der FN in Frankreich auf absehbare Zeit die stimmenstärkste Partei zu bleiben.
(Stfitung Wissenschaft und Politik)

Wer ist Marine Le Pen?
Sie könnte die erste Präsidentin Frankreichs werden: Marine Le Pen vom rechten Front National liegt in den Umfragen weit vorne. Wer ist diese Frau, die nicht nur ihr Land radikal umkrempeln möchte?
(MrWissen2go)

Kandidaten und Parteien

Die Präsidentschaftskandidatinnen und Kandidaten
Wie werden die Kandidat/-innen bestimmt? Wer entscheidet über die Zulassung der Kandidat/-innen? Wer hat die besten Chancen, Präsident zu werden?
(Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg)

Politische Parteien in Frankreich
Die französische Parteienlandschaft ist geprägt durch eine relativ große Zersplitterung.
Aufgrund der Wahlverfahren mit einem zweiten entscheidenden Wahlgang sind die Parteien aber zu Wahlbündnissen gezwungen, um eine parlamentarische Existenz absichern zu können.
Insgesamt gibt es fünf Strömungen. Hier ein Überblick über die politischen Parteien in Frankreich.
(Französische Botschaft)

Emmanuel Macron: En marche
Emmanuel Macron hat sich vorgenommen, die politische Landschaft in Frankreich umzukrempeln und festgefahrene Strukturen zu überwinden. Der ehemalige Wirtschaftsminister gilt überdies als überzeugter Europäer. Doch kann er ohne ausgereiftes Programm im Präsidentschaftswahlkampf bestehen?
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Marine Le Pen: Front National
Marine Le Pen, Präsidentschaftskandidatin des Front National, polarisiert immer wieder mit ihren radikalen Aussagen. Ihre zentrale Themen sind die innere Sicherheit und die Einwanderungspolitik. Außerdem kündigte Le Pen für den Fall eines Sieges ein Referendum über den Verbleib in der EU an.
(Bundeszentrale für politische Bildung)

François Fillon: Tradition trifft Liberalismus
Mit François Fillon setzen die französischen Konservativen auf eine bewährte Parteigröße: In der Vergangenheit bekleidete er bereits mehrere Ministerämter, zuletzt war Fillon Premierminister unter Sarkozy. Trotzdem überraschte sein eindeutiger Sieg bei den Vorwahlen viele Beobachter.  (Bundeszentrale für politische Bildung)

Jean-Luc Mélenchon: La France insoumise
Jean-Luc Mélenchon kandidierte schon im Jahr 2012 für das Amt des französischen Präsidenten. Als Kopf der Bewegung La France insoumise stellt er sich nun erneut zur Wahl. Mélenchon gilt als Sozialist und macht sich darüber hinaus für Umweltthemen stark.
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Benoît Hamon: Parti socialiste
Benoît Hamon konnte die Vorwahlen der Sozialisten für sich entscheiden. In seinem Programm setzt der "Abtrünnige" auf eine linke Wirtschaftspolitik und eine liberale Gesellschaftsvorstellung. Damit steht er nun vor der schwierigen Aufgabe, die eigene Partei hinter sich zu vereinen und den rechten Parteiflügel für sich zu gewinnen.
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Zielgerade Élysée-PalastVorstellung der Kandidaten für das PräsidentschaftsamtLänderbericht Frankreich, 19.12.2016(Konrad-Adenauer-Stiftung)

François Fillon
(Wikipedia)

Marine Le Pen
(Wikipedia)

Emmanuel Macron
(Wikipedia)

Jean-Luc Mélenchon
(Wikipedia)

Benoît Hamon
(Wikipedia)

Politisches System - Wahlsystem

Charakteristika des politischen Systems Frankreichs
Eine "doppelköpfige" Exekutive, eher eingeschränkte parlamentarische Kompetenzen und ein fragmentiertes Parteiensystem charakterisieren die V. Republik. Die politische Kultur ist durch Staatsgläubigkeit, Auflehnungsbedürfnis und Laizismus gekennzeichnet, während die Nation nicht mehr wie früher einheits- und identitätsstiftend wirkt.
Informationen zur politischen Bildung
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Das französische Wahlsystem
Der französische Präsident wird in allgemeiner und direkter Wahl gewählt. Die Amtszeit des Staatspräsidenten beträgt fünf Jahre. Eine Wiederwahl ist beliebig oft möglich - allerdings dürfen höchstens zwei Amtszeiten direkt aufeinander folgen. In Frankreich findet die Wahl des Präsidenten nach dem absoluten Mehrheitswahlrecht in zwei Wahlgängen statt
(Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg)

Das Amt des französischen Präsidenten
Der Präsident der Republik ist die zentrale Figur der französischen Verfassung. Er wacht über die Einhaltung der Verfassung, gewährleistet die ordnungsgemäße Tätigkeit der öffentlichen Gewalten sowie die Kontinuität des Staates.
(Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg)

System der Wahl des französischen Staatspräsidenten
(Wahlrecht.de)

Die Wahl des Staatspräsidenten
(Französische Botschaft)

Politisches System Frankreichs
(Wikipedia)

Hintergrundinformationen Frankreich

Länderprofil Frankreich - "Der politische Rechtsruck folgt ein Stück weit derselben Logik wie die islamische religiöse Radikalisierung"
Im April 2017 finden in Frankreich Präsidentschaftswahlen statt. Seit geraumer Zeit melden die Medien einen Stimmenzuwachs der rechtsextremen Partei Front National. Ist der zunehmende Nationalismus in Frankreich eine Reaktion auf die dschihadistische Radikalisierung oder ist die Radikalisierung eine Folge von integrationspolitischen Versäumnissen?
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Frankreich
Dossier
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Frankreich
Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 48/2016)
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Frankreich
Informationen zur politischen Bildung, Heft 285 2004
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Frankreich
(Stiftung Wissenschaft und Politik)

Länderberichte Frankreich
(Konrad-Adenauer-Stiftung)

Unterrichtsmaterialien

Wer die Wahl im Unterricht thematisieren möchte, findet hier bilinguale Materialien auf Deutsch und Französisch zum kostenlosen Download.
(Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg)

Unterrichtsmaterial "La politique en France"
In dieser Unterrichtseinheit verschaffen sich Ihre Schülerinnen und Schüler einen Überblick über die politischen Parteien, Institutionen und die potenziellen Kandidatinnen und Kandidaten für die Präsidentschaftswahl 2017 in Frankreich.
(Lehrer Online)

Wie funktioniert die Präsidentschaftswahl in Frankreich?
Erklärfilm
(simpleshow)

À quoi ça sert un président de la République?
Arbeitsblatt mit Informationen, Fragen aud Aufgaben zum Amt des französischen Bundespräsidenten.'
(MilanPresse)

Comment fait-on pour être candidat à l’élection présidentielle?
Erklärflim auf Französisch: Cette vidéo t'explique quelles sont les différentes étapes pour pouvoir être candidat à l'élection présidentielle.
(1jour1actu)

 

 

 

Passend dazu im Themenkatalog

 
 
 
 
 
 

Ergebnisse

 

Ergebnisse
Detaillierte Ergebnisse des ersten und zweiten Wahlgangs.
(Welt, 7.5.2017)

 
 
 
 
 

Wahlen in Frankreich

 

Das Dossier Wahlen in Frankreich der Bundeszentrale für politische Bildung beleuchtet ausgewählte Themenschwerpunkte rund um die Wahlen und stellt die einzelnen Präsidentschaftskandidaten vor.

 
 
 
 
 

Präsidentschaftswahl 2017

 

Das Dossier der Lpb BW zur Präsidentschaftswahl in Frankreich 2017 bietet Informationen zu den Kandidaten, zum Wahlssystem und dem Amt des Präsidenten.

 
 
 
 
 

Präsidentschaftswahl in Frankreich 2017

 
 
 
 
 
 

Frankreich wählt

 

Die Franzosen haben den parteilosen Emmanuel Macron am Sonntag mit einer klaren Mehrheit zu ihrem Präsidenten gewählt. Sein Vorsprung von über 30 Prozentpunkten gegenüber Marine Le Pen vom rechtsextremen Front National ist für große Teile der Presse ein Grund, aufzuatmen. Gleichzeitig betonen viele Kommentatoren, dass Macron eine schwierige Präsidentschaft bevorsteht. Die tiefe Spaltung des Landes sei alles andere als überwunden. Debatten verfolgen bei der euro|topics Presseschau.

 
 
 
 
 

Frankreich

 

Wenige Monate vor den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen 2017 ist Frankreich ein gezeichnetes Land: Der dschihadistische Terror stellt den gesellschaftlichen Zusammenhalt auf eine harte Probe, hinzu kommt eine seit Jahren stagnierende Wirtschaft, die Franzosen sind unzufrieden. Beiträge dazu in der Ausgabe "Frankreich" in der Reihe" Aus Politik und Zeitgeschichte" der bpb.

 
 
 
 
 

Frankreich vor der Wahl

 

2017 ist ein "europäisches Schicksalswahljahr". Die Weichen werden am 23. April und 7. Mai gestellt, wenn die Franzosen einen neuen Staatspräsidenten wählen. Noch ist der Ausgang offen und die populistische Herausforderung nicht gebannt. Aktuelle Beiträge dazu in der Ausgabe "Frankreich vor der Wahl" der Konrad-Adenauer-Stiftung.

 
 
 
 
 

Präsidentschaftswahl einfach erklärt