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Tuneisen

Das Mutterland des Arabischen Frühlings auf dem Weg zur Demokratie

Candlelight Protest in Tunis
Candlelight Protest gegen Terrorismus in Tunis am 3. Juli 2014, Foto: Magharebia, wikipedia.org, CC BY 2.0

Als Jasminrevolution werden die umwälzenden politischen Ereignisse bezeichnet, die am 14. Januar 2011 in Tunesien ihren Anfang nahmen. Nach wochenlangen Unruhen verließ Präsident Ben Ali das Land. Im Herbst 2011 fanden  die ersten freien Wahlen zur Verfassunggebenden Versammlung in Tunesien statt, ein wichtiger Schritt des Landes in Richtung Demokratie. Doch vier Jahre nach der Revolution bleibt der Weg zur Demokratie steinig, die Unzufriedenheit in der Bevölkerung ist groß, viele sind von Armut und Arbeitslosigkeit betroffen. Und auch in Tunesien versuchen Islamisten mit Terror die Demokratisierung zu verhindern.

Tunesien auf dem Weg zu einer demokratischen Republik

Tunesien
Seit dem Umbruch im Januar 2011 ringt Tunesien um einen Weg zur Demokratie. Zwei politische Morde und die Auseinandersetzungen mit radikal-islamistischen Gruppierungen sind Ausdruck der andauernden Instabilität. Die Verabschiedung der Verfassung Anfang 2014 kann allerdings als stabilisierendes Signal gewertet werden.
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Tunesien im Ausnahmezustand - Anschlag auf Präsidentengarde
Tunesien kommt nicht zur Ruhe: In Tunis sind bei einem Anschlag auf einen Militärbus mindestens zwölf Mitglieder der Präsidentengarde getötet worden. Der UNO-Sicherheitsrat spricht von einer "abscheulichen Tat". Präsident Béji Caïd Essebsi verhängte erneut den Ausnahmezustand.
(Deutschlandradio, 25.11.2015)

"Die Dschihadisten tun alles, um die Demokratisierung zu torpedieren"
Schon zum zweiten Mal haben Islamisten in Tunesien einen Anschlag auf Touristen verübt. Die Maghreb-Expertin Isabelle Werenfels von der Stiftung Wissenschaft und Politik erklärt, warum das kein Zufall ist. Und was das Blutbad von Sousse für das Land bedeutet.
(Süddeutsche, 27.6.2015)

Tunesien: "Insolvenzverwalter" des Arabischen Frühlings
Vor vier Jahren floh der tunesische Diktator Ben Ali vor den revolutionären Unruhen nach Saudi-Arabien. Seither haben gravierende politische und gesellschaftliche Veränderungen das nordafrikanische Land zum einzig verbliebenen Hoffnungsträger des einst so gefeierten „Arabischen Frühlings“ gemacht. Dabei steht es vor enormen Herausforderungen: Die Arbeitslosigkeit steigt, die Wirtschaft stagniert und die Jahrzehnte währende autokratische Herrschaft muss aufgearbeitet werden. Seit Monaten verzweifeln zudem tausende Familien, weil ihre Söhne für den "Islamischen Staat" kämpfen. Trotzdem regiert seit der friedlichen Machtübergabe Ende 2014 die Hoffnung in Tunesien. Ein Porträt des Geburtslandes der Arabischen Revolution.
Einsichten und Perspektiven 1/2015
(Bayerische Landeszentrale für politische Bildung)

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Tunesien im Visier der IS-Dschihadisten - Dem Terror die Stirn bieten
Der Terrorismus bedroht die einzige Demokratie, die aus dem arabischen Frühling hervorgegangen ist. Daher braucht das Land mehr Unterstützung von der internationalen Staatengemeinschaft im Kampf gegen die IS-Terrormiliz, meint Tawfik Jelassi.
(Qantara, 18.4.2016)

Tunesien nach den Parlamentswahlen
Auf dem Weg zu einer neuen Republik? Tunesien, das Land, auf dem nun alle Hoffnungen des arabischen Frühlings ruhen,erlebt derzeit einen regelrechten Wahlmarathon. Am 26. Oktober fanden in einem überwiegend ruhigen und störungsfreien Klima die Parlamentswahlen statt. Die nächsten Etappen folgen schon in kurzen Abständen: Am 23. November wird die erste Runde der Präsidentschaftswahlen abgehalten, aller Voraussicht nach gefolgt von einer Stichwahl am 21. Dezember. Die Schaffung einer neuen demokratischen Republik Tunesien geht damit in die finale Runde.
FES-Perspektive, Nov. 2014
(Friedrich-Ebert-Stiftung)

Tunesiens demokratischer Aufbruch in Gefahr
Die bekannte tunesische Menschenrechtaktivistin Sihem Bensedrine beschreibt im Gespräch mit Moncef Slimi den schwierigen demokratischen Wandel im Mutterland der Arabellion.
(Qantara, 6.5.2014)

Tunesiens Revolutionsopfer - Die Wahrheit lässt auf sich warten
Vor drei Jahren gingen die Tunesier gegen Machthaber Ben Ali auf die Straße. Inzwischen lässt sich zwar eine demokratische Transition des nordafrikanischen Landes beobachten, doch warten die Opfer des einstigen Volksaufstands noch immer auf Gerechtigkeit. Von Sarah Mersch
(Qantara, 10.3.2014)

Tunesiens neue Verfassung - Eine schwere Geburt
Mehr als zwei Jahre hat es gedauert, bis die neue tunesische Verfassung fertig wurde. Herausgekommen ist ein Grundgesetz, das so widersprüchlich ist wie die Gesellschaft selbst. Von Sarah Mersch
(Qantara, 27.1.2014)

Tunesiens Demokratisierung: Lernen aus den Katastrophen der Anderen
Der tunesische Demokratisierungsprozess ist auch eine Folge negativer Entwicklungen in anderen arabischen Staaten. Ebenso können tunesische Entwicklungen Signale in die Region senden. Europäische Politik sollte dies nutzen, meint Isabelle Werenfels.
Kurz gesagt, 27.1.2014
(Stiftung Wissenschaft und Politik"

Tunesien nach der Jasminrevolution - Drei Jahre ohne Diktatur
Die Tunesier müssen weiter warten. Die neue Verfassung wurde auch zum dritten Jahrestag des Sturzes von Diktator Ben Ali nicht fertig. Viele leere Versprechen gab es seit 2011 - aber auch einige kleine Erfolge. AusTunis informiert Ute Schaeffer.
(Qantara, 20.1.2014)

"OpTunisme"
Politikberichterstattung und Umbrüche in Tunesien

Magazin zum dritten Jahrestag der Revolution in Tunesien.
13. Jan. 2014
(Konrad-Adenauer-Stiftung)

Letzte Chance
Der Arabische Frühling scheint beendet - aber in Tunesien kann sich die Demokratie noch durchsetzen. Verfestigt sich die Demokratie, wäre das der Beweis, dass sie auch in der arabischen Welt möglich und mit dem Islam vereinbar ist. Fällt das Land hingegen zurück in eine wie auch immer geartete Autokratie, wird lange Zeit der Mut zu einem neuen demokratischen Aufstand in der gesamten Region fehlen.
(Qantara, 8.1.2014)

Demokratie und Menschenrechte in Tunesien - Ein Land am Scheideweg
In einem offenen Brief an EU-Kommissionspräsident Barroso appelliert der bekannte tunesische Journalist Soufiane Chourabi an die Europäische Union, den demokratischen Übergangsprozess und die Menschenrechte in seinem Land zu unterstützen.
(Qantara, 11.10.2013)

Legitimitäts- und Verfassungskrise in Tunesien
Zuspitzung durch politische Morde und die Entwicklungen in Ägypten Infolge der Ermordung des Oppositionspolitikers Mohamed Brahmi hat nicht nur die von vielen als mitschuldig angesehene Regierung weiter an Glaubwürdigkeit verloren, auch die Krise im Verfassungsprozess spitzte sich zu: Am 25. Juli setzten 60 Abgeordnete ihre Arbeit in der ANC aus. Bemühungen der Regierung um eine Überwindung der Krise blieben bislang erfolglos.
SWP-Aktuell 2013/A 49, August 2013
(Stiftung Wissenschaft und Politik)

Nach Politiker-Mord in Tunesien - Bewährungsprobe für Regierungsgegner
Nach dem Attentat auf Mohamed Brahmi sind die Straßen Tunesiens gefüllt mit Demonstranten. Opposition und Zivilgesellschaft stehen vor ihrer größten Herausforderung seit der Revolution. Aus Tunis informiert Katharina Pfannkuch.
(Qantara, 30.07.2013)

Nach der Ermordung Chokri Belaids in Tunesien - Zwischen Schockstarre und Wut
In Tunesien ist der Oppositionspolitiker Chokri Belaid erschossen worden. Die Bevölkerung steht unter Schock. Tausende gingen gegen die Regierung auf die Straße. Nun soll es Neuwahlen geben. Aus Tunis informiert Sarah Mersch.
(Qantara, 07.02.2013)

Tunesien zwei Jahre nach Ben Alis Flucht - Die Hoffnung stirbt zuletzt
Mehr als 20 Jahre lang hatte Ben Ali mit eiserner Hand Tunesien regiert, bevor er im Januar 2011 fluchtartig das Land verlassen musste. Doch zwei Jahre nach der Revolution bleibt der Weg zur Demokratie steinig, die Unzufriedenheit in der Bevölkerung ist groß. Aus Tunis informiert Sarah Mersch.
(Qantara, 14.01.2013)

''Man muss helfen, nicht beten''
Für den sozialen Frieden müsse man mit den Islamisten zusammenarbeiten, sagt Präsident Marzouki, obwohl ein Teil von ihnen die Demokratie ablehne. E. Kresta und R. Fisseler-Skandrani haben sich mit ihm unterhalten.
(Qantara, 17.10.2012)

Islamistischer Herbst statt demokratischer Sommer
Tunesien steht eineinhalb Jahre nach Beginn seiner "Revolution der Würde" am Scheideweg.
Perspektive, September 2012
(Friedrich-Ebert-Stiftung)

Tunesien und die erste islamistisch geführte Regierung in Nordafrika
Wie moderat, also wie demokratiefähig ist die islamistische Ennahdha? Verbunden damit ist die Frage, ob sie die Salafisten kontrollieren kann - oder will.KAS Auslandsinformation 3/2012
(Konrad-Adenauer-Stiftung)

''Wir brauchen ein Gleichgewicht der politischen Kräfte"
Ein Jahr nach der Revolution zieht Maya Jribi, Vorsitzende der Demokratischen Fortschrittspartei (PDP), die Konsequenz aus der bitteren Niederlage bei den ersten freien Wahlen Tunesiens und kündigt den Zusammenschluss mit fünf weiteren Parteien der liberalen Mitte an.
(Qantara, 16.01.2012)

Erste freie Wahlen - Wahl zur Verfassungsgebenden Versammlung 2011

Erste freie Wahen in Tunesien
Am 23. Oktober fanden in Tunesien die ersten freien Wahlen seit dem Sturz des Diktators Ben Ali statt. Es zeichnet sich ein Wahlsieg der islamistischen Partei Ennahda ab.
Hintergrund aktuell, 25.10.2011
(Bundeszentrale für politische Bildung)

"In Libyen wird der Übergang schwieriger"
Drei Tage nach dem Tod Muammar al-Gaddafis in Libyen fanden im Nachbarland Tunesien die Wahlen zur Verfassungsgebenden Versammlung statt. Im Gespräch mit Eva-Maria Verfürth erläutert Ralf Melzer von der Friedrich-Ebert-Stiftung die politische Situation in beiden Ländern.
(Qantara, 30.11.2011)

Lackmustest für die Demokratie in der Region
Nach den Wahlen in Tunesien würde die internationale Gemeinschaft gut daran tun, die wirtschaftliche Entwicklung des Landes zu fördern, die Suche der Tunesier nach einer neuen politischen Identität aber ihnen selbst überlässt. Von Aida Rehouma und Rabab Fayad.
(Qantara, 09.09.2011)

Zwischen Zuversicht und Angst
Dass "Ennahda" stärkste Kraft in der Verfassunggebenden Versammlung werden würde und keine säkulare Partei auch nur annähernd so viele Sitze erringen konnte, erstaunte viele und löste bei all jenen, die für ein liberales Tunesien eintreten, Befürchtungen aus. Eine Analyse von Sigrid Faath.
(Qantara, 07.11.2011)

Tunesien vor den Wahlen zur verfassungsgebenden Versammlung
Der Bericht gibt einen Überblick über die gegenwärtige politisch-wirtschaftliche Situation Tunesiens, der aufgrund der Schwere der Veränderungen und Umwälzungen trotz der derzeit teilweise chaotischen Lage verhalten optimistisch ausfällt.
KAS Länderbericht, 02.09.2011
(Konrad-Adenauer-Stiftung)

Geschichtsaufarbeitung in Tunesien: Anklage und Versöhnung
Mitte Oktober wählt Tunesien eine verfassungsgebende Versammlung, die das Land auf den Weg zu einem demokratischen Staat bringen soll. Währenddessen hat der Prozess der Aufarbeitung der 23-jährigen Diktatur Ben Alis gerade erst zögerlich begonnen. Eine Reportage von Sarah Mersch aus Tunis.
(Qantara, 27.06.2011)

Revolution in Tunesien 2011

Vorreiter Tunesien
Mit dem Sturz des Dikators Ben Ali begann in Tunesien der Arabische Frühling. Aber wo steht das Land jetzt? Kann es weiter eine Vorreiterolle in der Arabischen Welt einnehmen? Eine Einschätzung von Dr. Isabeelle Werenfels, Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Forschungsgruppe Naher / Mittlerer Osten und Afrika der SWP.
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Übergangsregierung in Tunesien
Wenige Tage nach dem Sturz von Präsident Zine el Abidine Ben Ali soll in Tunesien eine Übergangsregierung aus Oppositionspolitikern und Unabhängigen gebildet werden. Seit der Flucht des Staatsoberhauptes befindet sich das Land im Ausnahmezustand.
Hintergrund aktuell, 17.01.2011
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Tunesien - Eine Revolution und ihre Folgen
Tunesien galt als das Musterland in der Arabischen Welt. Die Bilanz des Landes war für viele Beobachter positiv. Die Selbstdarstellung des Regimes als regionaler Stabilitätsfaktor wurde oftmals kritiklos akzeptiert. Die Wirklichkeit hinter der Fassade - Unterdrückung und Korruption - wurde nur von Experten thematisiert. Nicht umsonst werfen heute viele Tunesier dem Westen vor, zu lange die Augen vor dem tatsächlichen Charakter des Regimes verschlossen oder das autoritäre System aus eigenem Interesse - Eindämmung der Islamisten und der illegalen Migration - toleriert zu haben.
KAS AUSLANDSINFORMATIONEN 5|2011
(Konrad-Adenauer-Stiftung)

''Wir gehen nicht zurück in unsere Küchen''
Die Tunesische Bloggerin und Dozentin der Universität Tunis Lina Mhenni gilt als eine der Schlüsselfiguren der tunesischen "Jasminrevolution". In ihrem Erfahrungsbericht schildert die couragierte Bloggerin und Polit-Aktivistin die gegenwärtige Situation der Frauen in dem Maghrebstaat.
(Qantara, 15.06.2011)

"Tunesiens Reformprozess ist auf einem guten Weg"
Im Gespräch mit Eleonore von Bothmer berichtet Ralf Melzer, Leiter der Friedrich-Ebert-Stiftung in Tunis, über die jüngste innenpolitische Entwicklung des Landes nach dem Sturz Ben Alis, die Zusammenarbeit mit der EU und das Problem der Flüchtlingsströme aus Libyen.
(Qantara, 19.04.2011)

Tunesien in (post)revolutionärer Transformation
Tunesien hat Geschichte geschrieben. Zum ersten Mal ist in einem arabischen Land ein autokratisch regieren-der Herrscher von der eigenen Bevölkerung gestürzt worden. Eine Momentaufnahme von Ralf Melzer, Januar 2011.
(Friedrich-Ebert-Stiftung)

Tunesien ist ein Fanal
Der Politikwissenschaftler Werner Ruf sieht keinen Demokratisierungsschub für die Region.
(n-tv.de)

Revolution in Tunesien 2010/2011
(Wikipedia)

 

Passend dazu

 
 
 
 
 
 

Arabischer Frühling

 

Der Arabische Frühling ist eine historische Zäsur in der Region Nordafrika und Naher Osten - mit weit reichenden Folgen in politischer, wirtschaftlicher und geostrategischer Hinsicht. Das Dossier Arabischer Frühling der bpb bietet Länderanalysen, Einschätzungen über Ursachen und Folgen und vieles mehr.

 
 
 
 
 

Konfliktporträt Tunesien

 

Tunesien
Seit dem Umbruch im Januar 2011 ringt Tunesien um einen Weg zur Demokratie. Zwei politische Morde und die Auseinandersetzungen mit radikal-islamistischen Gruppierungen sind Ausdruck der andauernden Instabilität. Die Verabschiedung der Verfassung Anfang 2014 kann allerdings als stabilisierendes Signal gewertet werden.

 
 
 
 
 

Auf den Spuren der Arabellion

 

Die Sächsische Landeszentrale für politische Bildung führte im Februar 2013 eine Bildunsgreise nach Tunesien durch, hier ein Reisebericht mit Eindrücken der TeilnehmerInnen.

 
 
 
 
 

Arabische Zeitenwende

 

Die APuZ-Ausgabe Arabische Zeitenwende der Bundeszentrale für politische Bildung thematisisert die Umbrüche in den arabischen Staaten seit Anfang des Jahres 2011. Zeitpunkt und Auslöser der Revolutionen und Aufstände waren nicht vorhersehbar. Doch bei aller Euphorie erfordern Umbruchzeiten auch politischen Realismus.

 
 
 
 
 

Dossiers

 
 
 
 
 
 

Ermordung des Oppositionspolitikers Chokri Belaid

 

Staatsbegräbnis für Tunesiens Oppositionspolitiker Belaid
Am 6. Februar ist der bekannte tunesische Oppositionspolitiker Chokri Belaid vor seiner Wohnung in der Hauptstadt Tunis erschossen worden. Der Mord an Belaid löste Proteste und eine Regierungskrise aus.
Hintergrund aktuell, 8.2.2013
(Bundeszentrale für politische Bildung)
Nach dem Attentat auf Chokri Belaid
- Auf der Suche nach den Rädelsführern
Nach der Ermordung des namhaften tunesischen Oppositionspolitikers Chokri Belaid stehen in erster Linie die "Ligen zum Schutz der Revolution" unter Tatverdacht. Doch auch Salafisten oder Netzwerke von Sicherheitskräften des früheren Ben-Ali-Regimes könnten für den Anschlag verantwortlich sein. Von Beat Stauffer.
(Qantara, 08.02.2013)
Nach der Ermordung Chokri Belaids in Tunesien
- Zwischen Schockstarre und Wut
In Tunesien ist der Oppositionspolitiker Chokri Belaid erschossen worden. Die Bevölkerung steht unter Schock. Tausende gingen gegen die Regierung auf die Straße. Nun soll es Neuwahlen geben. Aus Tunis informiert Sarah Mersch.(Qantara, 07.02.2013)
"Das hier ist eine neue Qualität" - Interview zur Lage in Tunesien
Seit Monaten nimmt die politische Gewalt in Tunesien zu. Die Ermordung des Oppositionellen Belaid stellt trotzdem eine "neue Qualität" dar, sagt Hardy Ostry, Leiter des Büros der Konrad-Adenauer-Stiftung in Tunis. Um eine Gewaltspirale zu verhindern, komme es nun auf drei Dinge an.
(Tagesschau)
Revolution in Tunesien - Regierungskrise in Tunesien
Artikel und Hintergründe
(Spiegel)

 
 
 
 
 

Afrika - Länder und Regionen

 

Das Heft Afrika - Länder und Regionen gliedert Afrika in fünf Großräume, u.a. Nordafrika: Scharnier zwischen Afrika und Europa.

Das Heft Afrika - Schwerpunktthemen unterzieht den gesamten Kontinent einer Reihe von zentralen Fragestellungen, u.a. Welche Herausforderungen und Chancen stellen sich der afrikanischen Politik? Zwischen Demokratie und Autoritarismus. 

 
 
 
 
 

Autoritäre Regime

 

Die Beiträge im Heft Autoritäre Regime der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg geben einen Überblick über das Phänomen autoritärer Systeme und befassen sich mit der Lage in den einzelnen Ländern.