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Nationalsozialismus - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 14-15/2007)
In der Zeitgeschichtsforschung schreitet die in den 1980er Jahren von Martin Broszat geforderte Historisierung des Nationalsozialismus voran. Mit der späten Entfaltung der Holocaustforschung ist der Völkermord an den europäischen Juden in den Mittelpunkt der wissenschaftlichen Beschäftigung gerückt. Die Täterforschung hat zu verstehen versucht, wie aus "ganz normalen Männern" gewissenlose Massenmörder wurden. Die fortschreitende Entrechtung der Juden und ihre Ausplünderung sind gründlich analysiert worden, ebenso die Frage, was die Deutschen über das "offene Geheimnis" des Holocaust wissen konnten und wollten.
Inhalt:

Editorial (Hans-Georg Golz)

Tendenzen und Perspektiven der Täterforschung - Essay (Peter Longerich)

Eine integrierte Geschichte des Holocaust (Saul Friedländer)

Forschungskontroversen zum Nationalsozialismus (Hans Mommsen)

Die Deutschen und ihr "Drittes Reich" (Harald Welzer)

Stille Helden (Beate Kosmala)

Kommunen und NS-Verfolgungspolitik (Rüdiger Fleiter)

Feldpost eines Frontsoldaten (Astrid Irrgang)

Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung


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